Wann fanden die Freilichtspiele Schwäbisch Hall zum ersten Mal statt?

Die Freilichtspiele fanden das erste Mal 1925 mit dem Stück »Jedermann« von Hugo von Hoffmansthal statt. Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Freilichtspiele zu den »Jedermann-Festspielen« in Deutschland. Nach dem 2. Weltkrieg öffnete sich das Repertoir. Die deutsche Klassik, insbesondere Friedrich Schiller, erschien zunehmend auf dem Spielplan. Es wurde auschließlich auf der Großen Treppe vor St. Michael gespielt. Ende der 60-er Jahre kamen Komödien hinzu und in den 80-er Jahren auch Musiktheater, Musicals Kinder- und Familientheater. Ab Anfang der 90-er Jahre wurde das Theaterangebot ständig erweitert mit einem Rahmenprogramm »Freilichtspiele EXTRA!«, dem Internationalen Jugendtheaterfestival Schwäbisch Hall und einem attraktiven Winterprogramm: »Theater für ZeitgenossInnen«.

Im Jahre 2000 wurde mit dem Haller Globe Theater (einer modernen Nachbildung des Londoner Globe Theatres) anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Freilichtspiele Schwäbisch Hall eine zweite Hauptspielstätte der Festspiele eingeweiht. Am 17. August 2016 fand darin die letzte Aufführung statt. Nun haben die Freilichtspiele und die Stadt Schwäbisch Hall sich entschlossen, ein neues Freilichttheater an gleicher Stelle zu bauen, das 2018 eingeweiht werden soll. Die Arbeiten für den Neubau werden im September 2016 beginnen.


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