Patentöchter   ABENDVERANSTALTUNG

 

Dreißig Jahre nach dem RAF-Attentat an Jürgen Ponto nimmt seine Tochter Corinna Kontakt zu Julia Albrecht, der Schwester einer Attentäterin auf. „Patentöchter“ zeigt den aufwühlenden Versuch einer Aufarbeitung zwischen Angehörigen von Tätern und Opfern und gleichzeitig ein ebenso umfassendes wie bewegendes Bild bundesrepublikanischer Geschichte. Mit Silke Buchholz, die im Vorjahr in „Don Camillo und Peppone“ und „Die Wahlverwandtschaften“ in Schwäbisch Hall zu erleben war.

"Es gibt keine Ex-Opfer" - Ausführlicher Artikel zur Inszenierung

 
 
 

Pressestimmen

Es ist großes Theater, das hier geboten wurde, mit der Wucht einer griechischen Tragödie. Wobei nicht die Beantwortung der ‚Warum’-Frage die Katharsis auslöst, sondern einzig das Sprechen über die große Wunde im Herzen.
Robert Ullmann, Badische Zeitung

Gefühle statt Fakten. Das Kerngeschäft des Theaters.
Martin Linzer, Theater der Zeit

Es ein Abend, der mitten in die Gegenwart reicht. Welche Rolle spielten Stasi, BND und BKA bei der Angelegenheit und warum ist bis heute manches so nebulös? […] Und so spielen Claudia Wiedemer und Silke Buchholz in diesem geradlinigen, feinen Kammerspiel, das eher tragisches Familien- als Politdrama ist, die Geschichte zweier Frauen, die ironischerweise durch die Tat aneinander gekettet sind.
Katrin Pauly, Berliner Morgenpost

 
 
 

Eintrittspreise & Termine

Spielort
Haalhalle Schwäbisch Hall

Vorstellungstermin
20. Januar 2018, jeweils 19.30 Uhr

Preis: 20,- Euro*

*Ermäßigungen
SchülerInnen, Studierende, Auszubildende, Sozialdienstleistende und Schwerbehinderte: 20 %.

Alle Eintrittspreise inklusive 1,- € Systemgebühr.

Karten
Touristik und Marketing
Am Markt 9 | 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791.751-600
Telefax 0791.751-397

karten@schwaebischhall.de


... und an der Abendkasse in der Haalhalle jeweils eine Stunde vor Aufführungsbeginn.

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Für die Vorstellung am
 
 

Silke Buchholz spielt Corinna Ponto, Tochter des RAF-Opfers Jürgen Ponto.

Fotos: André Vetters