Die Tochter des Salzsieders (ausverkauft!)   ABENDVERANSTALTUNG

 

Ein historischer Krimi von Ulrike Schweikert

Regie: Christoph Biermeier

Bühne und Kostüme: Claudia Rüll Calame-Rosset
Komposition und Musikalische Leitung: Thomas Unruh
Choreografie: Miriam Schwan
Dramaturgie: Georg Kistner
Produktionsleitung: Nellie Krautschneider

Die Tochter des Salzsieders ist die Uraufführung der Theaterfassung des Bestseller-Romans von Ulrike Schweikert. In enger Zusammenarbeit mit den Freilichtspielen und mit der Unterstützung von vielen Haller Theaterfans - darunter auch der Große und Kleine Siedershof Schwäbisch Hall und der Chor der Landfrauen - wird nun dieser spannende historische Krimi am Ort seines Geschehens lebendig!

Zum Inhalt:
Schwäbisch Hall vor fünfhundert Jahren: Die ehrenwerte Bürgerschaft betrügt bei den Steuerabrechnungen, die Bauern werden um ihren Verdienst gebracht und es kommt sogar zu unnatürlichen Todesfällen. Säuglinge sterben, ein Knecht wird vergiftet und eine Amme aus dem Kocher gezogen. Die junge Anne Katharina Vogelmann, neugierig und intelligent, versucht den Machenschaften auf den Grund zu gehen. Am Ende löst sie nicht nur die Kriminalfälle, sondern entdeckt unter der Oberfläche der Wohlanständigkeit einen Sumpf aus Lügen, Betrug und Verrat...

Uraufführung am Samstag, 27. Juni 2015, 20.30 Uhr

Mit: Svenja Bach, Rafael Banasik, Elvira Bartfei, Vilmar Bieri, Alena Bischoff, Salome Bruder, Helmut Flohr, Hans A. Graef, Christine Häussler, Sabine Keller, Anette Kießling, Maximilian Klein, Laura Klenk, Herbert Krätzer,Jennifer Krannich, Mareike Lang, Jule Matysik,Gerald Michel, Sandra Mitsch, Otto Moser, Yascha Finn Nolting, Britta Pierro, Anna-Carina Pilzecker, Renate Regel, Tobias Rößler, Anita Röther, Ronja Röther, Silvie Scharfen, Georg Schiele, Christoph Schüchner, Stefanie Schuster, Miriam Schwan, Christian Sunkel, Thomas Unruh, Kathleen Uttrodt und Susanne Waldenmaier, Ines Weidenbacher, sowie dem Großen und Kleinen Siedershof Schwäbisch Hall und dem Chor der Haller Landfrauen unter der Leitung von Rita Neumann

In der 90. Jubiläumsspielzeit erinnern die Freilichtspiele Schwäbisch Hall mit dieser Produktion auch daran, wie es 1925 mal begann: MIt Hugo von Hofmannsthals »Jedermann«, gespielt von einem großen Bürgertheaterensemble, nahm seinerzeit die Erfolgsgeschichte dieses besonderen Festspiel-Theaters ihren Lauf.


Ein Stück gelebte und erlebte Stadtgeschichte!

 
 
 
 
 
 

Unser Videotrailer wurde produziert von Hallywood-Prouctions.

 
 
 
 
 
 

*Sternchenthemapreis

Bei Die Tochter des Salzsieders und Tschick: SchülerInnen und Studierende in Gruppen ab 10 Personen je Karte Euro 7,– (inkl. Systemgebühr). Eine Begleitperson ist frei. Bestmögliche Plätze. Abholung eine Stunde vor Beginn an der Abendkasse an der Großen Treppe oder am Haller Globe Theater.

Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung

Pressestimmen

Die Kritiken zu unserem Bürgertheaterprojekt »Die Tochter des Salzisieders« sind so überschwänglich wie selten:

""Die Tochter des Salzsieders" mit Jennifer Krannich als Anne Katharina Vogelmann, die Morde und Machenschaften unter den ach so ehrbaren Patriziern aufdeckt, kommt (…) als Revue des frühen 16. Jahrhunderts daher. Mit Spuk, Gauklern und Tanz - aber wenig Krimi, ehe sich die Protagonisten am Ende 20 Minuten lang sämtliche Verwicklungen sehr aufgeregt erzählen und damit die Story auflösen.
Aber gerade diese Uraufführung demonstriert: die Haller pflegen die gute Sitte, Theater zu machen. Gerne auch auf der Bühne in tragenden Rollen.

Jürgen Kanold, Südwestpresse

"Turbulente Massenszenen, zugespitzte Charaktere, Schwung und Aberwitz überzeugen bei der Reise ins 14. (sic!) Jahrhundert. (…)
Die Treppe vor der Kirche ist eine Herausforderung für die Künstler. Regisseur Christoph Biermeier schöpft ihre Möglichkeiten voll aus. Um das Kernensemble herum schwirren Kinder, Bürger der Stadt: Dutzende von Statisten spielen mittelalterliches Leben. Claudia Rüll Calame-Rosset stattete sie mit einer prunkvollen Vielfalt an Kostüme und Frisuren aus. Ein Nonnenchor singt und führt angeseilte Sünder spazieren, Spielmannszüge lärmen, Verfolgungsjagden ziehen ihre Bahn, Betrunkene stolpern die Treppe hinauf. Grandios jene Szene, in der die Haller Gesellschaft zuseiten der Kirche ein Dampfbad nimmt. "

Thomas Morawitzky, Stuttgarter Nachrichten


Für die 90. Saison der Haller Freilichtspiele entstand eine Bühnenfassung des Bestsellers. Auch sie lebt vom Spagat zwischen historischem Lokalporträt und allzu menschlichen Abgründen. Intendant und Regisseur Christoph Biermann ist dieser auf eindrückliche und vor allem unterhaltsame Weise gelungen − mithilfe eines imposanten Bürgerensembles.

Farbenprächtige Bilder entstehen auf der Großen Treppe vor St. Michael.

Matthias Slunitschek, Heilbronner Stimme


Diesen Historien-Krimi erzählt Regisseur Biermeier in einem bildgewaltigen Bühnenspektakel. (…) Anne-Katharina ist eine eigenwillige junge Frau - quirlig, pfiffig, charmant und selbstbewusst spielt Jennifer Krannich diesen Charakter mit jeder Faser ihres Körpers. Es ist eine Freude, ihr zuzusehen. (…) Das Schauspiel-Ensemble überzeugt durchweg.

Bettina Lober, Haller Tagblatt


Kritiken zu den anderen Aufführungen der Freilichtspiele finden Sie in den »Pressestimmen«


 
 
 

Audiodatei & Textbeitrag auf der SWR 2-Website

Es geht zeitgemäß derb und roh zur Sache. ... Die historische Geschichte wird am Ort ihres Geschehens lebendig. Der Zuschauer ist mittendrin. Die Kulisse besteht aus den echten Häusern um den Haller Marktplatz, der Kirche und dem originalen Pranger. Rundherum wird einfach alles bespielt. Es gibt Massenszenen, und der Intendant Christoph Biermeier ist sowohl Regisseur als auch Dompteur. ...

link zur SWR2-Website mit Möglichkeit zum Download der Audiodatei

von SWR Korrespondent Haralz Holz

 
 
 

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Regisseur Christoph Biermeier
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