Karten buchen

Für die Vorstellung am
 
 

Sugar    ABENDVERANSTALTUNG

 

Sugar    ABENDVERANSTALTUNG

 

Sugar

von Peter Stone / Jules Styne und Bob Merrill

Ein Musical nach dem Film „Some Like It Hot“ von Billy Wilder und I. A. L Diamond – basierend auf einer Story von Robert Thoeren.

Joe und Jerry, zwei ebenso einsatzfreudige wie arbeitslose Musiker, müssen vor der Mafia fliehen und so verkleiden sie sich kurzerhand als Daphne und Josephine, um in einer Damenkapelle mitspielen zu können und auf Tour zu gehen. Die Folgen allerdings haben sie nicht bedacht: dass sie sich nämlich in die wunderschöne Sängerin Sugar verlieben könnten. Doch auch so manches Männerherz schlägt für die beiden „Damen“. Und als dann auch noch die Mafia wieder auftaucht, ist das Chaos perfekt...

Die Handlung des Musicals „Sugar“ ist weltbekannt durch die äußerst erfolgreiche Filmkomödie „Manche mögen’s heiß“ von Billy Wilder aus dem Jahre 1959, in der die Weltstars Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon die Hauptrollen spielten.


Regie: Thomas Unruh

Musikalische Leitung:  Walter Kiesbauer, Peter Wegele

Choreographie: Sommer Ulrickson

Bühne und Kostüme: Petra Hebeisen

Mit: Julia Amme, Dominique Aref, Judith Peres, Marie Roehl,Miriam Schwan, Melanie Starkl; Vilmar Bieri, Nils Buchholz, Oliver Fobe-Dörr, Gerald Michel, Dan Pelleg, Klaus Schleiff, Marko E. Weigert, Udo Zepezauer


Pressestimmen: 


Haller Tagblatt, 23.07.12:

Als wäre die Leuchtreklame eines der alten Chicagoer Theater aus den 1920er Jahren auf der Schwäbisch Haller Treppe vor der Michaelskirche zerbrochen - so liegen Sterne auf den Stufen verteilt, und die flackernden Leucht-Lettern "Hot Jazz" künden von heißer Musik. Das Musical "Sugar" nach dem berühmten Billy-Wilder-Film "Manche mögen's heiß", das am Samstag bei den Freilichtspielen auf der Treppe Premiere hatte, beginnt im Jahr 1929 in Chicago. Eine Zeit, geprägt von Prohibition und Wirtschaftskrise. (...) Peter Stone, Jule Styne und Bob Merrill haben 1972 aus dem Filmstopff ein Musical gestaltet - ein mutiges Unterfangen. Denn freilich schwebt über dem Musical "Sugar" immer auch der Schatten jener großartigen Filmkomödie - bis heute. So gesehen ein echtes Grunddilemma, aus dem das Team um Regisseur Thomas Unruh und Ausstatterin Petra Hebeisen allerdings eine unterhaltende, bunte und witzige Bühnenshow macht - mit einem spielfreudigen Ensemble voller glänzender Darsteller. (...) Lustvoll schmeißen sich Udo Zepezauer als Jerry und Oliver Fobe-Dörr als Joe in den Fummel und stöckeln herrlich staksig über die Bühne - Charleys Tante läßt grüßen. Und dann ist da Melanie Starkl als hinreißende Sugar: chamant, liebenswert, frisch, ohne dabei eine Monroe-Kopie abzugeben. Sie spielt souverän mit dem Mythos, hat auf den Stufen eine imponierende Präsenz, dazu eine schöne Stimme - und bringt am Ende als Zugabe mit Monroes Klassiker "I wanna be loved by you" doch noch einen Hauch Hollywood-feeling auf den Platz. (Bettina Lober)


Südwest Presse, 23.07.12

(...) Zepezauer als der gutherzige Bassist Jerry, der als Daphne mit dem verliebten Millionär Osgood im roten Kleid auch einen rassigen Tango auf die Stufen legt. Und Fobe-Dörr als Joe hält in seinem gewagten Doppelspiel gekonnt die Balance zwischen Filou und nettem Kerl. Kurzum: Die beiden sind ein schräges Komödiantenpaar, deren witzige Dialoge und komisches Spiel manchen Zuschauer zum Japsen bringt. Das hat im Film funktioniert, das klappt auch auf der Bühne.

Und dann ist da Melanie Starkl als hinreißende Sugar: charmant, liebenswert, frisch, träumerisch und mit viel Herz, ohne dabei eine Monroe-Kopie abzugeben. Sie spielt souverän mit dem Mythos, hat auf den Stufen eine imponierende Präsenz, dazu eine schöne Stimme – und bringt am Ende als Zugabe mit Monroes Klassiker „I wanna be loved by you“ doch noch einen Hauch Hollywood-Feeling auf den Platz.

Doch vor allem ist „Sugar“ eine beeindruckende Ensemble-Leistung. Walter Kiesbauer und seine Musiker begleiten das Geschehen solide und mit Gespür für die Situation. Choreographin Sommer Ulrickson lässt erneut originelle Tanzbilder entstehen. Das halsbrecherische Ballett der alternden Millionäre mit ihren Gehhilfen auf den Stufen lässt staunen. Dan Pelleg erntet als kopfüber turnender und rufender Zeitungsjunge Szenenapplaus. Ebenso Nils Buchholz, der sich von Bahnhofsansager bis zum Hotelpagen als wirbelnde Allzweckwaffe entpuppt. (...)


Schwäbische Post, 23.07.2012

(...) Am Schluss wird eine eigentlich gar nicht mögliche Doppelhochzeit, unter Mitwirkung des Multimillionärs Sir Osgood Fielding III. (urkomisch: Ernst Matthias Friedrich), nicht zu verhindern sein. Zuvor gibt’s Liebestänze und Mordlust in sparsam gestalteter Kulisse und sehr zeitgemäßen Kostümen (Petra Hebeisen). Der swingende Sound dazu kommt von einer Combo unter Leitung von Walter Kiesbauer. (Sonja Jaser) 


Heilbronner Stimme, 23.07.2012

(...) Eine aufgepeppte Produktion mit flotter Jazz-Combo (musikalische Leitung: Walter Kiesbauer), munteren Schauspielern und einer herzerfrischenden Melanie Starkl in der Rolle der Sugar – von heißen Temperaturen indes durfte man am Samstag träumen. (...) Souverän lockt Melanie Starkl mit
Augenzwinkern, melancholischen Zwischentönen und starker Musicalstimme.
Dabei bietet „Sugar“ keine wirklich ohrwurmtauglichen Hits. Und doch gelingen der Regie in der Ausstattung von Petra Hebeisen, die sich für ein Setting der Zeit um 1930 entscheidet und auf die Kraft der Treppe setzt mit wenig Requisiten, eine charmante Sause: eingetaucht in die atmosphärische Lichtregie von Uwe Grünewald. (Claudia Ihlefeld)

Im Freilichtspiele Podcast zu Sugar erzählt Dramaturgin Carola Söllner im Gespräch mit Laura Geissler (Onlinekommunikation der Freilichtspiele), was eine gute »Sugar«-Darstellerin ausmacht, wie sich das Stück zeitlich einordnen lässt und was für eine Inszenierung das Publikum erwartet.


Karten buchen

Für die Vorstellung am
 
 

Die Patenschaft für die Inszenierung übernimmt: KLAFS