Künstlerische Leitung

Christian Doll

Christian Doll

Der Intendant der Freilichtspiele Schwäbisch Hall begann als Schauspieler bei den Münchner Kammerspielen und den Wuppertaler Bühnen, bevor er ins Regiefach wechselte. Er inszenierte u. a. am Schauspielhaus Düsseldorf, am Staatstheater Braunschweig und am Theater Freiburg. Vor seinem Engagement in Schwäbisch Hall leitete er fünf Jahre lang die Gandersheimer Domfestspiele, Niedersachsens größtes Freilichttheater. Dort schrieb er auch erstmals eigene Musikproduktionen mit Komponist Heiko Lippmann. In den Sommern 2018 und 2019 war von dem Autorenteam die Revue "In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er" zu sehen. Zudem war er in den letzten Jahren Regisseur der Produktionen "Was ihr wollt", "Don Camillo und Peppone", des Theaterspaziergangs "Williams weite Welt", "Jedermann", und "Eine Sommernacht". Im Sommer 2021 ist er außerdem Regisseur der Neuinszenierung von Lessings "Nathan der Weise".

Heiko Lippmann

Heiko Lippmann

Heiko Lippmann ist Musikalischer Leiter der Freilichtspiele sowie der Produktionen "Das Spiel von Liebe und Zufall" und "Sister Act". Er ist deutschlandweit als musikalischer Leiter von Musical-Produktionen tätig, u. a. an Theatern in Berlin, Hamburg, Leipzig, Chemnitz, Gera, Heilbronn und Hildesheim. Dirigent und Musical Director war er für die Originalproduktionen von „Das Phantom der Oper“, Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“, „Cats“ und „Aida – Das Musical“. Als bewährter Mann am Pult ist Heiko Lippmann auch für Tourneeproduktionen des Euro-Studios Landgraf wie "Jekyll & Hyde", "Sunset Boulevard" oder "Hairspray" unterwegs. Bei den Gandersheimer Domfestspielen war er ab 2012 Musikalischer Leiter und komponierte und arrangierte Musik für vier Musiktheater-Uraufführungen.

Dominik Dittrich

Dominik Dittrich

Dominik Dittrich war in den letzten Jahren für die Musik in den Freilichtspiele-Produktion "Was ihr wollt", "Don Camillo und Peppone" und im Theaterspaziergang "Williams weite Welt" verantwortlich. Bei letzteren beiden Stücken spielte er gemeinsam mit seiner Band Tante Polly bei jeder Vorstellung live mit. Im Sommer 2021 kehrt er als musikalischer Leiter für "Für immer Azzurro!" zurück nach Hall. Als Komponist und musikalischer Leiter arbeitete er u. a. am Schauspielhaus Wien und am Berliner Ensemble. 2019 war er musikalischer Leiter der Uraufführung von "Thaddäus Troll" am Schauspiel Stuttgart und der "Dreigroschenoper" am Theater Heidelberg. Die Puppen-Polit-Oper mit seiner Musik, "Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland", wurde 2015 für den Theaterpreis "DER FAUST" nominiert.

Johanna Richter

Johanna Richter

Johanna Richter absolvierte ihre Ausbildung zur Bühnentänzerin an der Iwanson International School of Contemporary Dance in München. Gleichzeitig studierte sie Theater- und Tanzwissenschaft an der LMU München, mit Abschluss Magister. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Choreographin und Tänzerin für Bühne, Film und Fernsehen im In- und Ausland. Wiederholt wurde sie zu internationalen Choreographen-Wettbewerben eingeladen. Mehrmalig erhielt sie eine Produktionsförderung für abendfüllende Tanztheater durch das Kulturreferat der LH München, die in Co-Produktion mit der Schauburg und dem Residenztheater verwirklicht wurden. Von 2003 bis 2017 war sie Choreographin in Residence an der Schauburg und wurde mit ihren Produktionen auf verschiedene Gastspiele im In- und Ausland, und interdisziplinäre Festivals eingeladen. Darunter 2004 zum „7.Theaterfestival in Sarajevo“, zu DANCE 2012, zu „Made in Germany“ Multikulturelles Theaterfestival, Stuttgart 2014, und zum „Shakespeare Festival“ im Globe Theater, Neuss. Vielfach erhielt sie Kritiker- und Publikumspreise. Ihre letzte Produktion „For you my love!“ tourt seit 2017 als freie Produktion.  In diesem Jahr ist das Tanztheater auch im Neuen Globe zu sehen. Seit 1992 hat sie einen fester Lehrauftrag an der Otto Falckenberg Schule. Seit 1998 ist sie Mitglied des Vereins Münchner Choreographen Tanztendenz München e.V. 2009 begründete sie die künstlerische Patenschaft für Schüler*innen mit Migrationshintergrund, und kreiert zusammen mit dem Choreographen Volker Michl und ihn Koproduktion mit dem Verein Mitsprache e.V. jährlich Tanztheater mit Übergangsklassen. 2016 initiierte sie zusammen mit der Choreographin Birgitta Trommler als  Künstler-für-Künstler-Inititaive die Plattform „HIER=JETZT für zeitgenössischen Tanz in München“, die seitdem jährlich für die junge freie Szene stattfindet. Durch ihre langjährige Arbeit mit Schauspielern, entwickelte sich ein choreographischer Stil, in dem weniger das abstrakte Bewegungsmaterial im Vordergrund steht, als vielmehr die Suche nach der Übersetzung menschlicher Geschichten in das Bewegungsrepertoire des Körpers. Wesentlich wird der Ort, der Zusammenklang mit anderen darstellenden Künsten, die tänzerische, wie spielerische Persönlichkeit mit ihren speziellen Charakteristiken, und der größere Erzählbogen, der im abendfüllenden Tanztheater seinen Ausdruck findet.
In diesem Winter inszeniert Johanna Richter im Neuen Globe "fear.less".

Stephan Kraus

Stephan Kraus

Der in Mannheim lebende Pianist, Komponist und Arrangeur übernimmt im Sommer zum zweiten Mal die musikalische Leitung der Komödie "Ewig Jung" und verkörpert dabei auf der Bühne den Pianisten, Herrn Kraus. Gemeinsam mit Heiko Lippmann war er bereits 2018 musikalischer Leiter der Produktionen "Saturday Night Fever" und "In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er". Stephan Kraus studierte Jazzpiano und Arrangement/Komposition in Mannheim. Die musikalische Leitung übernahm er u. a. bei mehreren Tourneen von "Die Priester", einer Gesangsgruppe aus römisch-katholischen Priestern, die in den vergangenen Jahren mehrere Chart-Erfolge hatte, sowie zuletzt bei den Tourneen der Show "Tribute to the Blues Brothers". Seit Jahren ist der Musiker als Pianist für Hapag-Lloyd auch auf See unterwegs.

Alexander Martin

Alexander Martin

Alexander Martin ist Musikalischer Leiter bei "Eine Sommernacht". Er studierte Jazz/Rock/Pop-Gesang an der HMT Leipzig und ist nicht nur als Schauspieler und Musicaldarsteller unterwegs, sondern auch als Sänger, Gitarrist, Komponist, Texter und Musikproduzent. Mit der Rockband "Kiloherz" tourte er durch Europa, u. a. als Vorband von Christina Stürmer, Silbermond oder Nina Hagen. Auf der Bühne war er u. a. als Udo Lindenberg im Lindenberg-Musical "Hinterm Horizont" in Hamburg, als Brad in der "Rocky Horror Show" in Erfurt sowie als Azolan in "Gefährliche Liebschaften" unter der Regie des Intendanten Christian Doll in Bad Gandersheim zu sehen. Mit Christian Doll arbeitet er nun in Schwäbisch Hall als Darsteller des Guten Gesells in der Wiederaufnahme des "Jedermann" und in "Eine Sommernacht" erneut zusammen.

Johannes Weik

Johannes Weik

Durch einen spektakulären Auftritt mit seiner Band "Son of a Bach" begeisterte der Gitarrist Johannes Weik das Publikum bei der Eröffnungsgala des Neuen Globes. Der gebürtige Kölner spielt seit 2017 im Freilichtspiele-Orchester. In den vergangenen Freilichtspiele-Sommern war er u. a. Gitarrist bei "Elton John und Tim Rice’s AIDA" und "In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er". Auf der Großen Treppe entwickelte er die Musik für Hoffmannsthals Schauspiel "Jedermann" und steht dabei bei jeder Vorstellung live auf der Bühne. Mit dem Musikalischen Leiter Heiko Lippmann arbeitete er bereits u. a. bei Europatourneen der Musicals "Evita" und "Die Brücken am Fluss" und "Die Dreigroschenoper" am Theater Heilbronn zusammen. Als Gitarrist und Komponist der Progressive Rockband "A Kew’s Tag" ist er regelmäßig in ganz Deutschland unterwegs.

Philipp Moschitz

Philipp Moschitz

In der Spielzeit 2020 inszenierte Philipp Moschitz Marivaux‘ "Das Spiel von Liebe und Zufall". In diesem Sommer führt er zudem bei "Sister Act" Regie. Er studierte Schauspiel an der Theaterakademie August Everding. Seit 2006 gehört er zum festen Ensemble des Metropoltheaters München und gastierte u. a. am Residenztheater und an der Bayerischen Staatsoper München und am Thalia Theater in Hamburg. Im TV war er in Serien wie "Um Himmels Willen", "In aller Freundschaft" und im Münchner "Tatort" zu sehen. Seine Regie von "Das Abschiedsdinner" des Metropoltheaters München wurde bei den deutschen Privattheatertagen in Hamburg mit dem Monica Bleibtreu-Preis ausgezeichnet. Weitere Regiearbeiten waren u. a. die Rockoper "Everyman", "Shakespeare in Love", "Der kleine Horrorladen" und die Oper "Cendrillon" von Pauline Viardot. Mit "Um die Wette" (Labiche) war er beim Festival junger Regisseure „radikal jung“ zu Gast. Philipp Moschitz ist Dozent für Schauspiel/Rolle an der Theaterakademie August Everding im Studienfach Schauspiel.

Christian Brey

Christian Brey

Christian Brey, geboren 1973 in Geldern am Niederrhein, absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, war von 1997 bis 2011 Mitglied des Schauspielensembles am Staatstheater Stuttgart und arbeitet seitdem als freier Regisseur. Seine erste Regiearbeit war 2007, gemeinsam mit Harald Schmidt, "Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen" am Schauspiel Stuttgart. Es folgten zahlreiche weitere Inszenierungen in Stuttgart. Außerdem arbeitete Christian Brey mit Harald Schmidt auch bei dessen Late-Night-Show zusammen und sie setzten gemeinsam Franz Lehárs "Die lustige Witwe" an der Deutschen Oper am Rhein in Szene. Christian Brey ist Experte für Komödien und Musicals, die er u. a. am Schauspielhaus Bochum, Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Leipzig, Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater Heidelberg, Landestheater Linz, Staatstheater Nürnberg und dem Volkstheater Wien inszeniert. In diesem Sommer übernimmt Brey die Regie bei "Shakespeares sämtlichen Werken (leicht gekürzt)".

Max Merker

Max Merker

Max Merker ist Schauspieler und Regisseur. Er hat Philosophie und anschliessend Schauspiel und Physical Theatre an der Follkwang Universität der Künste studiert. Seine Inszenierungen wurden mehrfach ausgezeichnet und u. a. zum Schweizer Theatertreffen und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen, wo seine Inszenierung "Der Chinese" den NachSpielPreis gewann. Merker produziert eigene Theaterstücke wie "Lachen verboten! – Eine Hommage an Buster Keaton", das seit 2015 über 40 mal gespielt und diesen Sommer erneut bei den Freilichtspielen zu sehen ist. Max Merker ist Dozent für Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Mit dem Leitungsteam Martin Dolnik und Dominik Dittrich inszenierte er 2017 bei den Freilichtspielen erfolgreich "Pinocchio". In diesem Jahr wird dieses Leitungsteam bei der Inszenierung von "Für immer Azzurro!" erneut zusammenarbeiten . Weitere Engagements waren u. a. am Theater Luzern, Stadttheater Bern, Theater Biel Solothurn, Staatstheater Saarbrücken, Rote Fabrik Zürich, Städtische Bühnen Münster, Schauspiel Düsseldorf.

Thomas Goritzki

Thomas Goritzki

Durch seine Inszenierung von "Ewig Jung" 2019 im Neuen Globe war der Schauspieler und Regisseur Thomas Goritzki der erste, der bei Produktionen auf der Großen Treppe, im alten Haller Globe Theater und im Neuen Globe Regie geführt hat. Goritzkis Einstand in Schwäbisch Hall war 2008 Shakespeares "Die Lustigen Weiber von Windsor" im Haller Globe Theater, zuletzt inszenierte er 2016 Schillers "Die Räuber" auf der Großen Treppe. Neben zahllosen Schauspiel- und Opern-Inszenierungen in ganz Deutschland ist er auch als Schauspieler erfolgreich. So war Goritzki in zahlreichen SWR-"Tatorten" und rund zwanzig weiteren Serien auf den Fernsehschirmen zu sehen, zuletzt als Walter Ambrosius in der ZDF-Erfolgsserie "Professor T":

Jennifer Sittler

Jennifer Sittler

Jennifer Sittler ist seit dem 1. Februar 2020 als Theaterpädagogin und Dramaturgin bei den Freilichtspielen. Als Theaterpädagogin leitet sie ganzjährig das Jugendensemble, mit dem sie 2020 das Hörspiel "Homo Empathicus" und diesem Jahr die Serie "Romeo und Julia" inszenierte und produzierte, stellt Kontakt zu Schulen her, gibt Theater-Workshops und leitet Nachgespräche. Außerdem konzipiert sie Angebote für Hallerinnen und Haller aller Altersgruppen, die selbst Theater spielen und sich austauschen möchten. Im Sommer 2020 führte sie Regie beim Kinder- und Familienstück "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin", betreute das Pandemie-Tagebuch Projekt "Start Remembering Now" und leitete den Jugendworkshop "ALLES MUSS RAUS". In diesem Sommer ist sie zudem Dramaturgin bei "Sister Act". Sie hat bereits als Sprecherin und Schauspielerin für Funk, Fernsehen und Theater gearbeitet, das Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen absolviert und nach mehreren Jahren Assistenztätigkeit als freischaffende Regisseurin und Autorin Stücke geschrieben und inszeniert, zuletzt "Die Berufung", ein Doku-Monolog über innerfamiliäre NS-Aufarbeitung mit dem Erlanger Schauspieler Christian Wincierz, welcher im Winter im Neuen Globe zu sehen sein wird.

Cornelia Brey

Cornelia Brey

Im Sommer 2021 sind mit "Das Spiel von Liebe und Zufall", „Jedermann“, "Nathan der Weise" und "Sister Act" gleich vier Produktionen auf der Großen Treppe vor St. Michael zu sehen, für die Cornelia Brey das Bühnen- und Kostümbild entwickelt hat. Sie absolvierte ihr Bühnen- und Kostümbildstudium an der Hochschule der Künste in Berlin. Als freie Ausstatterin war sie u. a. am Landestheater Tübingen, am Wiener Volkstheater, am Staatstheater Braunschweig, am Stadttheater Klagenfurt, an den Landesbühnen Niedersachsen Nord, am Theater Bielefeld und am Theater Vorpommern tätig. Bei den Gandersheimer Domfestspielen war sie Leiterin der Ausstattungsabteilung und stattete dort mehrere Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll aus, u. a. "Othello", "Tartuffe" und "Gefährliche Liebschaften".

Martin Dolnik

Martin Dolnik

In Brünn geboren, wächst Martin Dolnik zunächst in der ehemaligen Tschechoslowakei, dann Jugoslawien, Österreich und schließlich Deutschland auf. Er studierte Bühnen- und Kostümbild an der Akademie der Bildenden Künste in München in der Klasse von Ursel und Karl-Ernst Herrmann. Nach Assistenzen am Schauspielhaus Bochum und an der Nationaloper Prag arbeitete Martin Dolnik als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner u. a. an den Theatern in Bochum, Zürich, Stuttgart, Kiel, Magdeburg, Dessau, Göttingen, Luzern und Mönchengladbach. Bei den Freilichtspielen stattete er 2017 die drei Produktionen "Pinocchio", "Die Wahlverwandschaften" und "Blue Moon – Unter dem blauen Mond" aus. In diesem Jahr entwickelt Dolnik das Bühnen- und Kostümbild für die musikalische Hommage "Für immer Azzurro!". Neben seiner Theatertätigkeit entwickelt er Gestaltungskonzepte für Ausstellungen, so z. B. im Rahmen des Projekts Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 die Ausstellung „Bochum – das Fremde und das Eigene“ am Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.

Anette Hachmann

Anette Hachmann

Anette Hachmann studierte Bühnen- und Kostümbild bei Martin Zehetgruber an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie Modedesign an der Fachhochschule für Gestaltung, Pforzheim. Sie arbeitete als Bühnen- und Kostümbildnerin unter anderem am Schauspiel Stuttgart, am Schauspiel Hannover, an den Münchener Kammerspielen und am Schauspielhaus Hamburg und mit Regisseuren wie Hasko Weber und Christian Brey. Gemeinsam mit Elisa Limberg entwarf sie für diverse Produktionen von René Pollesch die Bühne und die Kostüme, so beispielsweise für die Uraufführung "Drei Western" am Staatstheater Stuttgart. 2008 arbeitete sie mit dem Regisseur und Schauspieler Tim Robbins in Los Angeles. Außerdem arbeitete Anette Hachmann zusammen mit Christian Brey für Harald Schmidts Late-Night-Show. Weitere wichtige Arbeiten waren "Monty Python’s Spamalot" 2015 am Schauspielhaus Bochum, "Husbands and Wives" von Woody Allen 2017 am Schauspiel Frankfurt, "Komödie im Dunkeln" von Peter Shaffer 2018 am Volkstheater Wien sowie das Erfolgsmusical "The Producers" 2019 am Staatstheater Mainz. Im Sommer 2021 übernimmt sie bei den Freilichtspielen die Ausstattung für "Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)", erneut in der Zusammenarbeit mit Christian Brey.

Anne Brüssel

Anne Brüssel

Die freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin stattete bereits zahlreiche Produktionen der Freilichtspiele an den unterschiedlichsten Spielorten aus. Dazu zählt u. a. mit "Brenz 1548" die erste Inszenierung des neuen Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll auf der Großen Treppe sowie mit "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" die letzte Regiearbeit des ehemaligen Intendanten Christoph Biermeier im Haller Globe Theater. Im Jahr 2019 war sie für die Ausstattungen von "Was ihr wollt" im Neuen Globe sowie des Theaterspaziergangs "Williams weite Welt" verantwortlich und übernahm 2020 diese für die Parkbühne-Produktionen "Eine Sommernacht" und "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" am Neuen Globe. Die gebürtige Hannoveranerin, die seit 2011 mit ihrem Mann, dem Technischen Leiter der Freilichtspiele, in Schwäbisch Hall lebt, studierte Bühnen- und Kostümbild in Dresden und arbeitete u. a. mit Jens Kerbel, Frank Heuel, und Jonas Vietzke.

Martina Klander

Martina Klander

Die Esslinger Gewandmeisterin und Kostümbildnerin entwarf im Sommer 2020 die Kostüme des Kinder- und Familienstückes "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" auf der Parkbühne am Neuen Globe. Als Gewandmeisterin für Schauspiel, Oper und Tanz unterstützt sie seit über 25 Jahren Bühnenbetriebe unterschiedlicher Größe, bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall ist sie seit 10 Jahren für die Herstellung der Herrenkostüme verantwortlich, seit 3 Jahren koordiniert sie dort auch die Schneiderei. Mit dem Opernregisseur Marco Misgaiski erarbeitete sie die Kostüme für "Herzog Blaubarts Burg" und "Ein guter Ehemann" am Nationaltheater Mannheim sowie "Luther", "Carmen" und "Fidelio" an der Opernbühne Württembergisches Allgäu. Ihre Ausbildung im Schneiderhandwerk absolvierte Martina Klander bei Ralf Rainer Stegemann Haute Couture in München, Entwurf und Schnitttechnik folgten an der Staatlichen Modeschule Stuttgart.

Heiko Mönnich

Heiko Mönnich

Ursprünglich vom Tanz kommend, zeichnet Heiko Mönnich als Bühnen- und Kostümbildner mittlerweile verantwortlich für mehr als einhundert Ausstattungen von Opern-, Schauspiel-, Tanz- und Musicalproduktionen. Oftmals in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Thomas Goritzki, wie bei der musikalischen Komödie "Ewig Jung" und bei "Don Juan" für die Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Nach mehreren Jahren Festengagement als Kostüm- und Bühnenbildner am Städtebundtheater Hof und als leitender Bühnenbildner am Staatstheater Braunschweig ist er seit gut zehn Jahren freiberuflich an Theatern in Deutschland, der Schweiz und Frankreich tätig und gibt seit 2012 seine Erfahrung als Gastdozent für Kostüm- und Bühnenbild an der Toneelacademie Maastricht an junge Menschen weiter.

Franz Burkhard

Franz Burkhard

Franz Burkhard begann seine berufliche Laufbahn als Regieassistent am Staatstheater Stuttgart. Seitdem ist er als Regisseur und Dramaturg an zahlreichen Theatern in ganz Deutschland tätig. Dazu zählt u. a. eine Inszenierung von "Indien“ von Josef Hader und Alfred Dorfer am Staatstheater Stuttgart. Zuletzt arbeitete er mehrere Jahre als Dramaturg am Theater Vorpommern und als Chefdramaturg am Hessischen Landestheater Marburg. Als Dozent unterrichtet er an der Theaterwerkstatt Heidelberg. Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall ist er in diesem Sommer als Chefdramaturg im Einsatz für "Nathan der Weise", "Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)", "Für immer Azzurro!", "Jedermann“, "Das Spiel von Liebe und Zufall", "Eine Sommernacht" und "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin".