Künstlerische Leitung

Christian Doll

Christian Doll

Der Intendant der Freilichtspiele Schwäbisch Hall begann als Schauspieler bei den Münchner Kammerspielen und den Wuppertaler Bühnen, bevor er ins Regiefach wechselte. Er inszenierte unter anderem am Schauspielhaus Düsseldorf, am Staatstheater Braunschweig und am Theater Freiburg. Vor seinem Engagement in Schwäbisch Hall leitete er fünf Jahre lang die Gandersheimer Domfestspiele, Niedersachsens größtes Freilichttheater. Dort schrieb er auch erstmals eigene Musikproduktionen mit Komponist Heiko Lippmann. Im letzten Sommer war von dem Autorenteam die Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ zu sehen. Zudem ist Doll Regisseur der Produktionen „Was ihr wollt“, „Jedermann“, „Don Camillo und Peppone“, des Theaterspaziergangs „Williams weite Welt“. 2020 wird er außerdem die Regie von "Eine Sommernacht" führen.

Heiko Lippmann

Heiko Lippmann

Heiko Lippmann ist Musikalischer Leiter der Freilichtspiele sowie der Produktionen "Das Spiel von Liebe und Zufall" und dem Klassik-Konzert "3-2-1 Trio, Duo, Solo". Er ist deutschlandweit als musikalischer Leiter von Musical-Produktionen tätig, u. a. an Theatern in Berlin, Hamburg, Leipzig, Chemnitz, Gera, Heilbronn und Hildesheim. Dirigent und Musical Director war er für die Originalproduktionen von „Das Phantom der Oper“, Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“, „Cats“ und „Aida – Das Musical“. Als bewährter Mann am Pult ist Heiko Lippmann auch für Tourneeproduktionen des Euro-Studios Landgraf wie „Jekyll & Hyde“, „Sunset Boulevard“ oder „Hairspray“ unterwegs. Bei den Gandersheimer Domfestspielen war er ab 2012 Musikalischer Leiter und komponierte und arrangierte Musik für vier Musiktheater-Uraufführungen.

Dominik Dittrich

Dominik Dittrich

Der Hamburger Komponist, Pianist, Akkordeonist und Sänger war bisher verantwortlich für die Musik in der Freilichtspiele-Produktion "Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“. Bei letzteren beiden Stücken spielte Dominik Dittrich gemeinsam mit seiner Hamburger Band Tante Polly auch bei jeder Vorstellung live mit. Als Komponist und musikalischer Leiter arbeitete Dittrich u. a. am Schauspielhaus Wien und am Berliner Ensemble sowie regelmäßig am Schauspiel Essen und am Landestheater Tübingen. 2019 ist Dittrich auch musikalischer Leiter der Uraufführung von „Thaddäus Troll“ am Schauspiel Stuttgart und der „Dreigroschenoper“ am Theater Heidelberg. Die Puppen-Polit-Oper mit seiner Musik, „Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“, wurde 2015 für den Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Im Neuen Globe spielte er bereits in „Was ihr wollt“, wofür er auch als musikalischer Leiter im Einsatz war. Zusammen mit der Band ist er außerdem in "Tante Polly live in concert" zu erleben."

Stephan Kraus

Stephan Kraus

Der in Mannheim lebende Pianist, Komponist und Arrangeur übernahm im letzten Sommer die musikalische Leitung der Komödie „Ewig Jung“ und verkörperte auf der Bühne den Pianisten, Herrn Kraus. Gemeinsam mit Heiko Lippmann war er bereits im Vorjahr musikalischer Leiter der Produktionen „Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Stephan Kraus studierte Jazzpiano und Arrangement/Komposition in Mannheim. Die musikalische Leitung übernahm er u. a. bei mehreren Tourneen von „Die Priester“, einer Gesangsgruppe aus römisch-katholischen Priestern, die in den vergangenen Jahren mehrere Chart-Erfolge hatte, sowie zuletzt bei den Tourneen der Show „Tribute to the Blues Brothers“. Seit Jahren ist der Musiker als Pianist für Hapag-Lloyd auch auf See unterwegs. 2020 kommt er mit seinem Jazz-Fusion Konzert "HEAD HUNTERS" zurück ans Neue Globe.

Johannes Weik

Johannes Weik

Durch einen spektakulären Auftritt mit seiner Band „Son of a Bach“ begeisterte der Gitarrist Johannes Weik das Publikum bei der Eröffnungsgala des Neuen Globes im vergangenen März. Der gebürtige Kölner spielt seit 2017 im Freilichtspiele-Orchester. Mit dem Musikalischen Leiter Heiko Lippmann arbeitete er bereits u. a. bei Europatourneen der Musicals „Evita“ und „Die Brücken am Fluss“ und „Die Dreigroschenoper“ am Theater Heilbronn zusammen. Als Gitarrist und Komponist der Progressive Rockband „A Kew’s Tag“ ist er regelmäßig in ganz Deutschland unterwegs. Im vergangenen Freilichtspiele-Sommer war er Gitarrist bei „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Auf der Großen Treppe entwickelte er die Musik für das Schauspiel „Jedermann“ und steht bei den Vorstellungen live auf der Bühne, wird aber auch im Klassik-Konzert "3-2-1 Trio, Duo, Solo" am Neuen Globe zu sehen sein.

Cornelia Brey

Cornelia Brey

In diesem Sommer sind mit "Das Spiel von Liebe und Zufall", „Jedermann“ und „Don Camillo und Peppone“ gleich drei Produktionen auf der Großen Treppe vor St. Michael zu sehen, für die Cornelia Brey das Bühnen- und Kostümbild entwickelt hat. Sie absolvierte ihr Bühnen- und Kostümbildstudium an der Hochschule der Künste in Berlin. Als freie Ausstatterin war sie u. a. am Landestheater Tübingen, am Wiener Volkstheater, am Staatstheater Braunschweig, am Stadttheater Klagenfurt, an den Landesbühnen Niedersachsen Nord, am Theater Bielefeld und am Theater Vorpommern tätig. Bei den Gandersheimer Domfestspielen war sie Leiterin der Ausstattungsabteilung und stattete dort mehrere Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll aus, u. a. „Othello“, „Tartuffe“ und „Gefährliche Liebschaften“.

Anne Brüssel

Anne Brüssel

Die freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin stattete bereits zahlreiche Produktionen der Freilichtspiele an den unterschiedlichsten Spielorten aus. Dazu zählt u. a. mit „Brenz 1548“ die erste Inszenierung des neuen Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll auf der Großen Treppe sowie mit „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ die letzte Regiearbeit des ehemaligen Intendanten Christoph Biermeier im Haller Globe Theater. Im letzten Jahr war sie für die Ausstattungen von „Was ihr wollt“ im Neuen Globe sowie des Theaterspaziergangs „Williams weite Welt“ verantwortlich und übernimmt 2020 diese für die Parkbühne-Produktionen "Eine Sommernacht" und "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" am Neuen Globe. Die gebürtige Hannoveranerin, die seit 2011 mit ihrem Mann, dem Technischen Leiter der Freilichtspiele, in Schwäbisch Hall lebt, studierte Bühnen- und Kostümbild in Dresden und arbeitete u. a. mit Jens Kerbel, Frank Heuel, und Jonas Vietzke.

Martina Klander

Martina Klander

Die Esslinger Gewandmeisterin und Kostümbildnerin entwirft in diesem Jahr die Kostüme des Kinder- und Familienstückes „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin“ auf der Parkbühne am Neuen Globe. Als Gewandmeisterin für Schauspiel, Oper und Tanz unterstützt sie seit über 25 Jahren Bühnenbetriebe unterschiedlicher Größe, bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall ist sie seit 10 Jahren für die Herstellung der Herrenkostüme verantwortlich, seit 3 Jahren koordiniert sie dort auch die Schneiderei. Mit dem Opernregisseur Marco Misgaiski erarbeitete sie die Kostüme für „Herzog Blaubarts Burg“ und „Ein guter Ehemann“ am Nationaltheater Mannheim sowie „Luther“, „Carmen“ und aktuell „Fidelio“ an der Opernbühne Württembergisches Allgäu. Ihre Ausbildung im Schneiderhandwerk absolvierte Martina Klander bei Ralf Rainer Stegemann Haute Couture in München, Entwurf und Schnitttechnik folgten an der Staatlichen Modeschule Stuttgart.

Franz Burkhard

Franz Burkhard

Der Wahl-Heidelberger Franz Burkhard begann seine berufliche Laufbahn als Krankenpfleger, bevor er sich Ende der 80er Jahre dem Theater zuwandte. Als Regisseur und Dramaturg war er seitdem an zahlreichen Theatern in ganz Deutschland tätig. Dazu zählt u. a. eine Inszenierung von „Indien“ von Josef Hader und Alfred Dorfer am Staatstheater Stuttgart. Zuletzt arbeitete er mehrere Jahre als Dramaturg am Theater Vorpommern und als Chefdramaturg am Hessischen Landestheater Marburg. Als Dozent unterrichtet er an der Theaterwerkstatt Heidelberg und der Theaterakademie Mannheim. Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall ist er als Chefdramaturg im Einsatz für „Jedermann“, "Das Spiel von Liebe und Zufall", "Eine Sommernacht" und "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin".

Jennifer Sittler

Jennifer Sittler

Jennifer Sittler ist seit dem 1. Februar 2020 als Theaterpädagogin und Dramaturgin bei den Freilichtspielen. Als Theaterpädagogin leitet sie ganzjährig das Jugendensemble, mit dem sie das Hörspiel „Homo Empathicus“ inszenierte und produzierte, stellt Kontakt zu Schulen her, gibt Theater-Workshops und leitet Nachgespräche. Außerdem konzipiert sie Angebote für Hallerinnen und Haller aller Altersgruppen, die selbst Theater spielen und sich austauschen möchten. Im Sommer 2020 führt sie Regie beim Kinder- und Familienstück "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin", betreut das Pandemie-Tagebuch Projekt "Start Remembering Now" und leitet den Jugendworkshop "ALLES MUSS RAUS". Sie hat bereits als Sprecherin und Schauspielerin für Funk, Fernsehen und Theater gearbeitet, das Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen absolviert und nach mehreren Jahren Assistenztätigkeit als freischaffende Regisseurin und Autorin Stücke geschrieben und inszeniert, zuletzt „Die Berufung“, ein Doku-Monolog über innerfamiliäre NS-Aufarbeitung mit dem Erlanger Schauspieler Christian Wincierz.

Philipp Moschitz

Philipp Moschitz

In dieser Spielzeit inszeniert Philipp Moschitz Marivaux‘ "Das Spiel von Liebe und Zufall". Er studierte Schauspiel an der Theaterakademie August Everding. Seit 2006 gehört er zum festen Ensemble des Metropoltheaters München und gastierte u.a. am Residenztheater und an der Bayerischen Staatsoper München und am Thalia Theater in Hamburg. Im TV war er in Serien wie Um Himmels Willen, In aller Freundschaft und im Münchner Tatort zu sehen. Seine Inszenierung von "Alice" am Metropoltheater war im Herbst als Gastspiel im Neuen Globe. Seine Regie von "Das Abschiedsdinner" des Metropoltheaters München wurde bei den deutschen Privattheatertagen in Hamburg mit dem Monica Bleibtreu-Preis ausgezeichnet. Weitere Regiearbeiten waren u.a., die Rockoper "Everyman", "Shakespeare in Love", "Der kleine Horrorladen" und die Oper "Cendrillon" von Pauline Viardot. Mit "Um die Wette" (Labiche) war er beim Festival junger Regisseure „radikal jung“ zu Gast. Philipp Moschitz ist Dozent für Schauspiel/Rolle an der Theaterakademie August Everding im Studienfach Schauspiel.