Besucherplus von 7.000 in der Spielzeit 2019

Erfolgreiche Sommerspielzeit mit herausragender Auslastung im Neuen Globe – „Maria Stuart“, „Der kleine Horrorladen“ und „Der Mann von La Mancha“ kommen im Sommer 2020 auf die Große Treppe.

Eine sehr erfolgreiche Spielzeit bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall geht am morgigen Samstag, 31. August, zu Ende. Am heutigen Freitag zogen der erste Vorsitzende, Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim, und Freilichtspiele-Intendant Christian Doll, ein erstes Fazit und zeigten sich hochzufrieden mit Qualität und Zuschauerzahlen bei den Produktionen der Spielzeit. Besonders hervorzuheben sei das große Interesse am Sprechtheater mit über 30.000 Besucher*innen sowie die starke Auslastung des Neuen Globes mit rund 25.000 Besucher*innen – ein höherer Wert als jemals zuvor im Vorgängerbau, dem Haller Globe Theater. Vier Vorstellungen vor Spielzeitende zählen die Freilichtspiele Schwäbisch Hall derzeit eine Gesamtzuschauerzahl von über 68.000 in 133 Aufführungen.


Winterprogramm 2019/20 und Sommerprogramm 2020 mit vielen Neuproduktionen

Christian Doll und Dramaturg Franz Burkhard gaben zudem bereits einen Ausblick auf das kommende Winterprogramm im Neuen Globe und die Sommerspielzeit 2020: Im Winter sind unter anderem die renommierte Tanzkompanie Neustrelitz mit mehreren Aufführungen ihrer Interpretation von Goethes „Faust“ und des Kinderstücks „Der kleine Muck“ sowie Konzerte der Hamburger Kultband Tante Polly und des Peppone-Darstellers Dirk Schäfer im Neuen Globe zu erleben. Dazu findet die Kooperation mit dem Essener Ensemble TOBOSO mit dem in Schwäbisch Hall produzierten Jugendstück „Super & Action“ eine Fortsetzung. Im Sommer 2020 bringen die Freilichtspiele gleich drei Neuinszenierungen auf die Große Treppe vor St. Michael: Als Schauspielklassiker inszeniert Christian Doll Friedrich Schillers „Maria Stuart“, im Musiktheater sind mit dem Musical „Der kleine Horrorladen“ und der Don-Quixote-Geschichte „Der Mann von La Mancha“ zwei sehr unterschiedliche Produktionen zu erleben. Im Neuen Globe gibt es als Neuproduktion „Die Blues Brothers“ mit der Band Tante Polly. Als Wiederaufnahmen sind der „Jedermann“ auf der Großen Treppe sowie „Ewig Jung“ und „Was ihr wollt“ im Neuen Globe noch einmal zu sehen. Für die Aufführungen des Winterprogramms bis Dezember hat der Vorverkauf bereits begonnen, Karten für den Sommer gibt es ab Ende November 2019.
Mehr Zuschauer im Neuen Globe als je zuvor im Vorgängerbau

Besonders stolz zeigte sich Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim darüber, wie gut das Neue Globe in seiner ersten Spielzeit angenommen worden sei. Dort begann die Spielzeit bereits mit einer Eröffnungsgala und der Eröffnungspremiere von Shakespeares „Was ihr wollt“ Ende März und dem 8. Internationalen Jugendtheaterfestival Schwäbisch Hall im April. Fast bei jeder Vorstellung sei man dort ausverkauft gewesen, „Was ihr wollt“ und „Ewig Jung“ wollten jeweils knapp 8.000 Besucher*innen sehen, und das Kinder- und Familienstück „Der Zauberer von Oz“ verzeichnete mit über 6.500 Zuschauer*innen einen deutlichen Zuwachs zu den Kinderstücken der Vorjahre. „Mit insgesamt rund 25.000 war die Zuschauerzahl sogar höher als in allen Spielzeiten im Haller Globe Theater“, berichtete Pelgrim. Zu dieser Zahl kommen noch die rund 2.500 Besucher*innen des Internationalen Jugendtheaterfestivals.


Sprechtheater kommt an

Intendant Christian Doll freute sich insbesondere über das hohe Interesse an den Sprechtheater-Inszenierungen in der vergangenen Spielzeit. Herausragend war dabei die Zahl von über 11.000 Besucher*innen im „Jedermann“ auf der Großen Treppe. Insgesamt sahen über 32.000 Besucher*innen die Stücke „Jedermann“, „Don Camillo und Peppone“, „Was ihr wollt“, „Lost & Found“, „Der Zauberer von Oz“, den Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ „Ich denke, wir haben in den letzten Jahren einen guten Weg mit dem Haller Publikum gefunden“, so Doll. „Die Leute genießen es, gut erzählte Geschichten zu erleben – und zeigen sich dabei in der Erzählweise allen Formen gegenüber sehr offen.“ Auch die Musical-Großproduktion des Jahres, „Elton John und Tim Rice’s AIDA“, war hervorragend besucht. Nachdem die Produktion vom Fachportal der Musicalzentrale als bislang beste deutschsprachige „AIDA“-Inszenierung geadelt wurde, kamen insgesamt noch 22.000 Zuschauer*innen – damit lag das Musical nach äußerst schleppendem Vorverkauf gleichauf mit dem Kassenschlager des Vorjahres, „Saturday Night Fever“.

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