Ensemble
Franziska Becker
Jedermann
Franziska Becker übernahm sowohl im Musiktheater als auch im Sprechtheater bereits unzählige Hauptrollen großer Produktionen, u. a. als Lisa Wartberg im Musical „Ich war noch niemals in New York“ im Hamburger Operettenhaus, als Tanja in „Mamma Mia“ am Stuttgarter Palladium Theater oder in der Titelrolle in „Kiss me Kate“ an der Wiener Volksoper. Weitere Stationen waren das Theater des Westens, das Deutsche Theater München und das Salzburger Landestheater. 2016 wurde sie für ihre schauspielerischen Leistungen bei den Gandersheimer Domfestspielen mit dem "Roswitha-Ring" ausgezeichnet und erhielt 2018 den "Deutschen Musical Theater Preis". Bei den Freilichtspielen spielte sie zuletzt Valerie in "Geschichten aus dem Wiener Wald", drei Spielzeiten lang in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“, im Musical "Bühnenschwestern" und als Elisabeth in "Maria Stuart". In diesem Sommer spielt zum zweiten Mal Claire Zachanassian in "Der Besuch der alten Dame" und ist neu in "Jedermann" zu sehen.
Katia Bischoff
West Side Story
Absolvierte ihre Ausbildung an der Universität der Künste Berlin. Bei den Burgfestspielen Bad Vilbel debütierte sie als Kleiner Dienstag in „Emil und die Detektive“ und als Maria Huerta in „Saturday Night Fever“. Erste Hauptrollen waren Nancy Sinatra und Ava Gardner in „That’s Life“ auf Tournee. Sie spielte Constance in „3 Musketiere“ am Theater Magdeburg und Johanna in „Sweeney Todd“ an der Musikalischen Komödie Leipzig, war Teil der Eröffnungsgala „We are Musical“ im Wiener Raimund Theater und spielte die junge Claire in „Der Besuch der alten Dame“, Schwester Mary Robert in „Sister Act“, Constanze Weber in „Mozart!“ sowie Laura Gomez in „Miami Nights“ bei den Freilichtspielen in Tecklenburg. Zudem war sie in der Titelrolle in der Europäischen Erstaufführung von „Lady Bess“ am Theater St. Gallen zu erleben, und spielte die Polly Baker in „Crazy for You“ an der Oper Graz. In diesem Jahr spielt sie Éponine in „Les Misérables“ sowohl am Gärtnerplatz Theater in München als auch in St.Gallen. Wie im letzten Jahr spielt sie Amber von Tussle in „Hairspray“ und Maria in "West Side Story".
Tobias Blinzler
West Side Story
Der aus Kronach stammende Tobias Blinzler sang im Schulchor sowie als Frontsänger in einer Schülerband. Vor seinem Studium an der Berliner Universität der Künste, welches er 2023 abschloss, tanzte er bei der Uraufführung von „A Spider Murphy Story“ am Landestheater Coburg, war 2018-20 Ensemblemitglied beim „Blues-Brothers-Musical“ am Meininger Staatstheater. Im Rahmen des Studiums wirkte er in der Operette „Pariser Leben“ und in der UA „Paradise Lost“, sowie 2019 im „Hauptmann von Köpenick“ und 2021 bei „Ladies Night“ bei den Rosenberg-Festspielen in Kronach mit. Seine erste Rolle nach dem Studium war das weiße Kaninchen in „Alice im Wunderland“ am Theater in Klagenfurt. 2024 war er als Kaiphas in „Jesus Christ Superstar“ bei den Eutiner Festspielen und als Joey in „Sister Act“ am Theater Klagenfurt zu sehen. Zum ersten Mall in Hall spielt er in „West Side Story“.
Birgit Busse
Jedermann
Nach dem Studium zur Musicaldarstellerin an der Joop van den Ende Academy in Hamburg hatte Birgit Busse Engagements am Altonaer Theater und am Colosseum Theater in Essen. Es folgte ein Studium klassischen Gesang und Gesangspädagogik. Zu dieser Zeit war sie auch am Aalto-Theater Essen, am Musiktheater im Revier und als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ an der Folkwang Uni zu hören. Zu dem sang sie Konzerte und war in „My Fair Lady“ in der Elbphilharmonie Hamburg zu erleben. Birgit Busse hat für das Neue Globe das "Haller Neujahrs-Varieté“ konzipiert und inszeniert, war dort als Sängerin zu erleben und führte als Moderatorin durch den Abend. In Hall spielt sie in dem Kinder- und Familienstück "Die Schöne und das Biest", Frau Timm in der Weihnachtskomödie "Der Messias", die Gemeindehelferin Siv in "Wie im Himmel" und die Katze in "ESELHUNDKATZEHAHN". In dieser Spielzeit ist sie in der neuen Inszenierung von "Jedermann" zu sehen in der sie, wie bereits zu "Wie im Himmel", auch die Choreinstudierung übernimmt.
Julian Culemann
West Side Story
Studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Engagements als Schauspieler und Musicaldarsteller führten ihn u.a. an die Staatstheater Braunschweig und Darmstadt, das Theater Pforzheim (Festengagement), das Landestheater Detmold, das Theater Heidelberg, das Pfalztheater Kaiserslautern, die Tonhalle Düsseldorf und an das Staatstheater Saarbrücken. Er war erster Preisträger des Bundeswettbewerb Gesang Berlin in der Juniorkategorie, trat im Friedrichstadtpalast auf und wirkt in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit. In der letzten Spielzeit war er Elmar in „Himmel und Kölle“ (Regie: Gil Mehmert) an der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln, spielte am Rheinischen Landestheater Neuss in „Ein Mann, zwei Chefs“ (Regie: Philipp Moschitz) und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden Cliff in „Cabaret“ (Regie: Tom Gerber). 2023 spielte er in "Ein Sommernachtstraum" und den Stardirigent Daniel Daréus in "Wie im Himmel". Wie im letzten Jahr ist er der wiederum der Bürgermeister in "Der Besuch der alten Dame" und spielt Tony in "West Side Story".
Tayler Davis
West Side Story
Geboren und aufgewachsen in Southampton in England, studierte er Musiktheater an der Performance Preparation Academy in Guildford, England. Nach seinem Abschluss stand er in verschiedenen Rollen in London auf der Bühne, bevor er als Teil der Original-Cast in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Kinky Boots“ am Stage Operettenhaus Hamburg als einer von Lolas Angels zu sehen war. Im Anschluss daran verkörperte er diese Rolle erneut an Bord der „Encore“ der Norwegian Cruise Lines. Es folgten ein Engagement als Solist in der Tribute-Produktion „The Music of James Bond and More“, beim Konzert „Orchestra On The Rocks“, als Priester Il in „Jesus Christ Superstar“ bei den Eutiner Festspielen sowie als Teil der Cast von „Rock me Amadeus“ am Ronacher in Wien. Zum ersten Mal in Hall spielt er Diesel in „West Side Story“. und übernimmt die Rolle Sketch in "Hairspray".
Michael Del Coco
Die Wanze
Romeo und Julia
Michael Del Coco absolvierte 2013 sein Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg. Noch während seines Studiums spielte er 2010 im Rahmen der Salzburger Festspiele den Zettel im „Sommernachtstraum“. Es folgten Gastengagements u.a. am Jungen Staatstheater an der Parkaue Berlin, am Stadttheater Klagenfurt und am Schauspiel Essen. Daneben ist Michael Del Coco in diversen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen. Im Sommer 2020 gab er in "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" auf der Parkbühne am Neuen Globe sein Debüt bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall, es folgte der Adriano-Celentano-Abend "Für immer Azzurro!", in "Cyrano de Bergerac" gab er den dichtenden Koch Raguenau und den Theaterstar Montfleury, spielt in "Rotkäppchen und Herr Wolff" und in "Ein Sommernachtstraum". 2024 spielte er mehrere Rollen in "ESELHUNDKATZEHAHN" und in "Der eingebildete Kranke", diese auch in diesem Jahr. Zudem spielt er in "Romeo und Julia".
Christine Dorner
Ensemble Plus – Glückskind
Als verschrobene Signora Christina in „Don Camillo und Peppone“ und als Nonna in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ spielte sich Christine Dorner bereits bei ihren ersten Auftritten in Schwäbisch Hall im Jahr 2016 in die Herzen der Zuschauer. Die Österreicherin spielte in ihrer langen Karriere unter anderem am Theater Bremen, unter Intendant Kurt Hübner, auf einer der innovativsten Bühnen Deutschlands. Ihm folgte sie auch nach Berlin ans Theater der Freien Volksbühne. Seit 2012 ist sie regelmäßig in Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll zu erleben. Im Winter 2022 spielte sie in „Der Herbst der Untertanen“ im Neuen Globe in Hall, im Sommer dann Daja in „Nathan der Weise" und die Großmutter in „Geschichten aus dem Wiener Wald". 2023 spielt sie Hanna Kennedy in "Maria Stuart". In diesem Jahr spielt sie, wie im letzten, den Butler in "Der Besuch der alten Dame" und den Glatzen-Peer in "Ronja Räubertochter".
Toni Eberle
Romeo und Julia
Der in Bregenz geborene Komponist und Gitarrist absolvierte sein klassisches Studium am Konservatorium in Feldkirch. Er komponierte und veröffentlichte zahlreiche CDs mit seiner toni.eberle.band. Auch veröffentlichte er vier Alben mit der Sängerin Aja, sie waren 2008 die Gewinner des internationalen Wettbewerbs für Voice & Guitar und in den U.S.A. nominiert für den Songwriting Competition. Konzerttätigkeit unter anderem mit Joe Zawinul in dessen Band „The Zawinul Syndicate“. Studioarbeit mit dem Filmmusikproduzenten Peter Wolf (Terminator und Die unendliche Geschichte). Er komponiert und spielt live Theatermusiken u.a. für das Theater in Bregenz, das Theater in Kempten und das Deutsche Theater München. Zum ersten Mal in Hall komponiert er die Bühnenmusik zu „Romeo und Julia“ und spielt diese live.
Veronika Enders
West Side Story
Schon während ihrer Musicalausbildung an der Joop van den Ende Academy Hamburg stand Veronika Enders in „La Cage aux Folles“ am Theater der Altmark Stendal, sowie in „Das Apartment“ unter der Regie von Helmut Baumann auf der Bühne. Nach ihrer Ausbildung spielte sie Patsy in „Crazy for You“ am Theater Kiel und war als Swing, Cover Rumpleteazer und Sillabub bei der Europatournee von „Cats“ engagiert. Es folgten Engagements in „Blues Brothers“ an den Burgfestspielen Bad Vilbel, in „Roxy und ihr Wunderteam“ und „Jesus Christ Superstar“ an der Oper Dortmund, in „Singin’ In The Rain“ und „Bussi- Das Musical“ am Gärtnerplatztheater München, in „West Side Story“ am Theater Wuppertal, in „Annie-Das Musical“ in Stuttgart, in „Tanz der Vampire“ u.a. am Theater des Westens Berlin sowie in „Cabaret“ am Staatstheater Wiesbaden. Zum ersten Mal in Hall ist sie in „West Side Story“ zu sehen.
Carina Fitzi
West Side Story
Die gebürtige Niederösterreicherin absolvierte 2016 ihre Musicalausbildung in Wien. Es folgten zahlreiche Engagements, wie zuletzt im Ensemble bei "Tanz der Vampire" im Operettenhaus Hamburg. Sie tourte durch Europa mit Musicals wie „Footloose" als Wendy Jo und Dance Captain, „Saturday Night Fever" als Stephanie Mangano, der deutschsprachigen Erstaufführung von „Das Spongebob Musical" und „Ghost - Nachricht von Sam" als Clara/Louise/Mrs. Santiago, als Dance Captain und Ass. Choreographer. In „West Side Story" durfte sie schon die Rolle der Velma bei den Landesbühnen Sachsen übernehmen. Neben ihrer Arbeit als Musicaldarstellerin tritt sie auch als Luftakrobatin in den Disziplinen Aerial Silk und Aerial Hoop bei verschiedenen Events auf. Ebenso war sie auch in einigen Werbespots (McDonald's, Penny, Karriere.at) im österreichischen TV zu sehen. In Hall ist sie als Swing in „West Side Story“.
Claudius Freyer
West Side Story
Auf der Großen Treppe war er bereits als Großgrundbesitzer Pasotti in „Don Camillo und Peppone“, als Pharao in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ und als Dicker Vetter und Schuldknecht im „Jedermann“ zu sehen. 2022 spielt er den Rittmeister und die Baronin in „Geschichten aus dem Wiener Wald", 2023 un '24 Erik in "Wie im Himmel" und Shrewsbury in "Maria Stuart". Freyer kann auf eine lange Karriere als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera zurückblicken. Er spielte am Pfalztheater Kaiserslautern, am Grips-Theater und am Theater des Westens in Berlin und war im Fernsehen unter anderem in „Zappek“, „Polizeiruf 110“ und „Pfarrer Braun“ zu sehen. In den letzten Jahren sorgte er auch mit seiner Rockband „Mates in Rock“ für Aufsehen. Neben zahlreichen Konzertauftritten produzierte er mit der Band auch die Rockkomödie „Himmlisch gerockt“. In diesem Jahr spielt er wiederum in "Hairspray" und neu in "West Side Story".
AnnPhie Fritz
Kabale und Liebe
AnnPhie Fritz ist Schauspielerin, Kabarettistin, Autorin und Theaterpädagogin. Die gebürtige Wienerin studierte in Salzburg und Berlin. 2019 brachte sie die ÖEA von Kae Tempest’s „Wasted“ in Wien auf die Bühne. 2023 war ihr Text "Nacht. Starre." im Finale des open mike Literatur-Wettbewerbs. Als Schauspielerin gastierte sie u.a am Staatstheater Kassel, am Landestheater Marburg und im Alten Schauspielhaus Stuttgart und wirkte in zahlreichen freien Produktionen in Wien mit. Als Theaterpädagogin und Dramaturgin arbeitete sie bereits in den letzten beiden Spielzeiten bei den Freilichtspielen. 2025 co-inszenierte sie etwa das Jugendensemble und leitete das Ensemble+. Ihr Kabarettdebüt SHANTI SCHATZI feierte 2025 Deutschlandpremiere im Neuen Globe. In diesem Sommer spielt sie Lady Milford in „Kabale und Liebe“.
Gunter Heun
Ronja Räubertochter
Romeo und Julia
Wenn es um große Rollen in Schauspielklassikern geht, vertraut Intendant Christian Doll immer wieder der besonderen Ausstrahlung seines langjährigen Weggefährten Gunter Heun. In Schwäbisch Hall war er in den Vorjahren unter anderem als Don Camillo in „Don Camillo und Peppone“ sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben, für den er auch die Theaterfassung mitentwickelte. Mit Titelrollen wurde er für "Wilhelm Tell" auf der Großen Treppe betraut, sowie für den „Jedermann“. Zudem verkörpert er Monsignore O'Hara in "Sister Act", Malvolio in Shakespeares "Was ihr wollt", sowie Saladin in "Nathan der Weise", die Titelrolle in "Cyrano de Bergerac" und Leicester in "Maria Stuart". In seiner langjährigen Laufbahn war Heun u. a. am Deutschen Theater Göttingen, am Staatstheater Wiesbaden sowie an den Theatern in Luzern und Regensburg und bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert. Wie auch im letzten Jahr spielt er die Titelrolle in "Der eingebildete Kranke" und ist neu als als Capulet in "Romeo und Julia" zu sehen. Außerdem wird er den Vater von Ronja in "Ronja Räubertochter" spielen.
Nicolaij Janocha
Kabale und Liebe
Nach dem Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg war Nikolaij Janocha zunächst in Rottweil (2013/14) und am Staatstheater Braunschweig (2014-2016) engagiert. Es folgten Produktionen in Wien (UA “Mutterseele” von Thomas Perle, ÖEA “Wasted” von Kae Tempest) und am Theater Kanton Zürich (“Die Schwarze Spinne”). 2018-2023 spielte Janocha am THEATER GRAND GUIGNOL Braunschweig in fünf Uraufführungen. Er ist immer wieder an verschiedenen Theatern im deutschsprachigen Raum zu sehen: etwa in bereits fünf Produktionen an den Schauspielbühnen Stuttgart seit 2018, am DT Göttingen, zuletzt am Theater am Wandlitzsee bei Berlin. Nikolaij Janocha lebt in Berlin und ist neben seiner Theaterarbeit als Sprecher tätig. 2026 spielt er bei den Freilichtspielen die Rolle des Wurm in „Kabale und Liebe“.
Kara Kemeny
Hairspray
Kara Kemeny schloss ihr Studium mit einem B.A. am Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück ab. Seither sah man sie u.a. in Stücken wie „Kiss me, Kate“ (Lois Lane), „One Touch of Venus“ (Venus), „Young Frankenstein“ (Inga), „Hairspray“ (Amber von Tussle), „Trouble in Tahiti“, „Chaplin“ (Hedda Hopper), „Addams Family“, „Love Never Dies“ (Meg Giry), „West Side Story“ (Rosalia), „Jesus Christ Superstar“ (Soulgirl), „In the Heights“ (Nina), „Cabaret“, „Prinz von Preußen“ (Lily van Breek), „Street Scene“ (Mae), „Avenue Q“ (Lucy), „Bibi & Tina“ (Funky Fröhlich), „Letterland“ (Anna), „Die Schneekönigin“ und anderen. Zum ersten Mal in Schwäbisch Hall übernimmt sie in diesem Jahr die Rolle Amber von Tussle in „Hairspray“.
Nils Klitsch
Romeo und Julia
Studierte Musical an der Theaterakademie August Everding. Zuvor sammelte er erste Bühnenerfahrungen in Produktionen des Jungen Staatsmusicals Wiesbaden. Dort gab er Neville Landless in „Das Geheimnis des Edwin Drood“ und Miraculousman in „Superhero“. Im Rahmen des Studiums spielte er u.a. Don Price in „Big Fish“ und die Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“. Außerdem war er in „Hair“ am Staatstheater am Gärtnerplatz und bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen, spielte bei den Freilichtspielen Maik in „Tschick“ und wirkte bei „Wahnsinn- Das Wolfgang Petry Musical“ mit. Bei den Thunerseespielen spielte er Fred in „Ich war noch niemals in New York“ und Jim Farrell in „Titanic- Das Musical“ am Mecklenburgischen Staatstheater und am Theater Pforzheim. Zuletzt war in als Jimmy/Nick in Flashdance zu sehen. In Hall spielt er Tybalt in „Romeo und Julia“.
Jelena Kunz
Ronja Räubertochter
Bereits vor ihrem Schauspielstudium an der Hochschule Stuttgart sammelte sie diverse Bühnenerfahrungen, hauptsächlich bei Tanz- und Konzertauftritten. In ihrem letzten Studienjahr spielte sie u.a. in Calixto Bieitos Inszenierung "Bernarda Albas Haus" am Staatstheater Stuttgart und wurde dann festes Ensemblemitglied am Pfalztheater Kaiserslautern. Von 2019-2023 spielte sie dort v.a. Haupt- und Titelrollen u.a. "Minna von Barnhelm" und "Katharina Blum" und in der UA "Die toten Freunde (Dinosauriermonologe)" von Ariane Koch, welche zu den Berliner Theatertagen eingeladen wurde. Seither ist sie als freiberufliche Theater-, Film-, Fernseh- sowie Synchronschauspielerin tätig, zuletzt am Detmolder Landestheater in „Stolz und Vorurteil*(*oder so)“. In diesem Jahr ist sie (wie auch 2024) als Toinette in „Der eingebildete Kranke“ und in der Titelrolle "Ronja Räubertochter" zu sehen.
Anna Langner
West Side Story
Studierte Popularmusik und klassischen Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und dem Trinity Laban Conservatoire of Music in London und schloss 2021 ihr Masterstudium an der Fontys Hogeschool voor de Kunsten in Tilburg (Niederlande) mit Auszeichnung ab. Bereits während ihres Studiums spielte sie Crissy in „Hair“ am Volkstheater Rostock, Luisa in „Zorro“ im Theater La Poste im schweizerischen Visp und die Rolle der jüdischen Sängerin Ewa Steiner in der Uraufführung „Mädchenorchester“ in Berlin im Heimathafen Neukölln und im Kulturzentrum Auschwitz. Sie spielte in „Schmidtparade“ und als Lisa in „Heiße Ecke“ am Schmidt Theater in Hamburg, am Theater St. Gallen in „Lady Bess“ die Rollen Lady Bess und Anne Boleyns Geist und an der Staatsoperette Dresden in Moïses Simons „Du bist Ich" die Doppelrolle Lulu/ Maricousa. In den Niederlanden wurde sie als Maria Magdalena in „De Passie – Matthäuspassion meets Jesus Christ Superstar“ besetzt. Langner sang die Maria in „West Side Story“ an den Landebühnen Sachsen, Aldonza in „Der Mann von La Mancha“ am Theater Heidelberg, Polly in „Die Dreigroschenoper“ am Theater Lüneburg und abermals Luisa in „Zorro“ am Theater Hof. Aktuell ist sie zu sehen als Meg Giry in "Love Never Dies" (Theater Lüneburg) und am Staatstheater Meiningen als Lucy Harris in "Jekyll& Hyde".
Neben ihrer Arbeit im Theater untersucht sie mit ihrem Duo HAQOLOT die Musik verfemter Komponist*innen. Dafür wurde das Duo beim Festival für Verfemte Musik in Schwerin mit dem Dick-Kattenburg Sonderpreis ausgezeichnet. Zum ersten Mal in Hall übernimmt sie kurzfristig Maria in „West Side Story“.
Tobias Licht
Jedermann
Spielte nach seinem Schauspielstudium an der Theaterakademie August Everding am Landestheater Linz und am Theater Ingolstadt u.a. in „Hair“, in „The Rocky Horror Show“ und in Gershwins „Of Thee I Sing“. Es folgten zahlreiche Rollen vor der Kamera, darunter u.v.a. das Entführungsdrama „Mogadischu“, die ZDF Serie „Die Spezialisten – Im Namen der Opfer“, „Die Inselärztin“, Rosemunde Pilcher „Anwälte küsst man nicht“, die Kinokomödie „Jagdsaison“ und als Dr. Siedler in der Neuverfilmung der Operette „Im weißen Rössl“. Im Musiktheater war er u.a. Nick Arnstein in „Funny Girl“ (Staatsoper Nürnberg), Billy Flynn in „Chicago“ und Nick in „Flashdance“ (Theater St. Gallen), Carl-Magnus in „A Little Night Music“ (Theater Bielefeld), Axel Staudach in „Ich war noch niemals in New York“ (Stage Entertainment Tour), Henry Higgins in „My Fair Lady“ (Saarländisches Staatstheater), Fred Graham/Petruchio in „Kiss Me Kate“ (Staatstheater Darmstadt), AJ Golden in dem Cirque de Soleil Musical „Paramour“ sowie der Admiral in „Berlin Berlin“ am Admiralspalast Berlin. Er spielte am Theater Ingolstadt den Mercutio in „Romeo und Julia“, am Landestheater Linz den Edmund in „King Lear“, Mortimer in „Maria Stuart“, aber auch in Komödien wie „Im Sommer wohnt er unten“ und „Das perfekte Geheimnis“ an der Komödie am Kurfürstendamm. Aktuell steht er als Leopold „Im weißen Rössl“ am Staatstheater Darmstadt und als Moderator und Solist der Udo Jürgens Konzert-Tournee „Da Capo“ auf der Bühne. Ab 18. März ist Tobias Licht als Dr. Matteo Berger in der neuen Staffel der ARD-Serie „Tierärztin Dr. Mertens“ zu sehen. In Hall spielt er die Titelrolle im „Jedermann“.
Emily Mrosek
Romeo und Julia
Geboren und aufgewachsen in Bonn, entdeckte sie bereits in jungen Jahren ihre Leidenschaft zu den darstellenden Künsten. Als Jugendliche wirkte sie in verschiedenen Produktionen der Bonner Oper wie „Turandot", „Tosca" und dem Musical „Anatevka" mit. 2024 schloss sie ihr Musicalstudium in München an der Theaterakademie August Everding ab. Dort spielte sie im Prinzregententheater Sir Andrew in „Twelfth Night", Pam in „Baby" und Winnifred in „Once upon a Mattress". 2024 übernahm sie die Rolle der Annette Reille in „Der Gott des Gemetzels" im Theater an der Effingerstraße in Bern. Anfang 2025 war sie als Ruth Maier im Musical „Briefe von Ruth" in der Kammeroper in Wien zu sehen. Zum ersten Mal in Hall spielt sie Julia in „Romeo und Julia“ im Neuen Globe.
Salomé Ortiz
West Side Story
wurde 1998 in München geboren und lebte ab ihrem fünften Lebensjahr in Granada, Spanien. Im Rahmen ihrer Tanzausbildung nahm sie an mehreren Hip-Hop Wettbewerben teil und wurde 2016 Süddeutsche Meisterin. Schauspielerfahrung sammelte sie in der Company La Función Teatro der Universität Granada und im Jugendclub des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Für ihre Rolle in „María Pacheco“ erhielt sie den Mariana-Pineda-Preis für die beste schauspielerische Leistung.
2023 schloss sie ihr Studium an der Theaterakademie August Everding ab und spielte während des Studiums u.a. Sir Toby in „Twelfth Night“ am Prinzregententheater und Audrey in „Der kleine Horrorladen“ am Deutschen Theater München. Es folgten Engagements am Staatstheater Augsburg als Liz in „Chicago“, die Erstbesetzung der Maulenden Myrte in „Harry Potter und das verwunschene Kind“ in Hamburg, und im Herbst 2024 als Tribe in „Hair“ am Tiroler Landestheater. Zum ersten Mal in Hall ist sie in „West Side Story“ zu sehen und übernimmt die Rolle der Brenda in "Hairspray" und Rollen in "Der Besuch der alten Dame".
Andrea Matthias Pagani
West Side Story
Der gebürtige Mannheimer Andrea Matthias Pagani begann seine Theaterkarriere am Stadttheater Pforzheim, wo er zunächst in großen Rollen in Schauspielklassikern zu sehen war, u. a. in der Titelrolle von Schillers „Don Carlos“ oder als Ruprecht in Kleists „Der zerbrochne Krug“. Schnell folgte der Sprung auf die Musicalbühne, mit zahlreichen Hauptrollen in den vergangenen zwanzig Jahren. So spielte er u. a. Che in „Evita“ am Nationaltheater Mannheim, Jesus in „Jesus Christ Superstar“ bei den Burgfestspielen Bad Vilbel oder Anatoly in „Chess“ an der Staatsoperette Dresden. In Schwäbisch Hall stellte er sich 2019 als Zoser in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ erstmals dem Publikum vor, spielte den Zahnarzt Orin in "Der kleine Horrorladen", den Gangster Curtis in "Sister Act" und den Dorfladenbesitzer Arne in "Wie im Himmel". In diesem Jahr spielt er wiederum Tracys Mutter Edna in "Hairspray" und Doc in "West Side Story".
Florian Peters
Romeo und Julia
Studierte Musical an der Bayrischen Theaterakademie August Everding. Er spielte Rollen in den Musicals „Hair“ und „Rent“ und wirkte am Gärtnerplatz Theater in München bei „Jesus Christ Superstar“, „Der Mann von La Mancha“, „Gefährliche Liebschaften“ und „Der Flaschengeist“ mit. Nachdem er den Lys Symonette Award bei der „Lotte Lenya Competition“ in New York gewonnen hatte, zog es ihn nach Wien, wo er unter anderem die Titelrolle in „Mozart“ verkörperte und in der Uraufführung des Stephen Schwartz Musicals „Schikaneder“ unter der Regie von Trevor Nunn die Rolle des Johann Friedels kreierte. Es folgten Hauptrollen unter anderem in „3 Musketiere", „Les Miserables", „Elisabeth", „Wenn Rosenblätter fallen", „Bluthochzeit" und der „Dreigroschenoper". Florian freut sich, nachdem er vor zehn Jahren in "Tschick" mitgespielt hatte, wieder nach Schwäbisch Hall zurückzukehren, als Romeo in „Romeo und Julia“.
Marius Petrenz
Kabale und Liebe
Studierte ab 2019 Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Gastengagements führten ihn ans Schauspiel Stuttgart und an das Theater im Marienbad in Freiburg. Nach seinem Abschluss wurde er ab 2023 für zwei Jahre Ensemblemitglied im Pfalztheater Kaiserslautern, wo er u.a. mit Elina Finkel ("Untröstliche Schatten") und Sascha Hawemann ("Bauern, Bonzen und Bomben") arbeitete. Nach einem Tanzintensivprogramm am ADDA Advanced Dance Institute Barcelona spielt Marius Petrenz im April 2026 in der Aalener Produktion "ich sehe was / was du nicht siehst" auf dem Heidelberger Stückemarkt und wird schließlich ab Juni als Ferdinand in "Kabale und Liebe" bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall zu sehen sein.
Nadja Petri
Ronja Räubertochter
Studierte nach dem Abitur an einem Musikspezialgymnasium in Leipzig Schauspiel und ist seitdem sowohl auf Theater- als auch auf Musicalbühnen, sowie in TV- und Kinoproduktionen zu sehen. So spielte sie u.a. am Staatsschauspiel Dresden, Staatsschauspiel Hannover, Staatstheater Darmstadt, Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Frankfurt, Oper Chemnitz, Schauspielhaus Zürich, Theater am Potsdamer Platz, Operettenhaus Hamburg, Neuköllner Oper und seit 2022 auch in mehreren Theater- und Musiktheaterproduktionen am St. Pauli Theater Hamburg, aktuell in "Die Dreigroschenoper".
Sie war Sängerin einiger Bands in Berlin und München und hat sowohl die Genres Punk, Heavy Metal, Rock, (Elektro-)Pop und Chanson bedient. In Schwäbisch Hall spilet sie wiederum Béline in „Der eingebildete Kranke“ und neu als Undis in "Ronja Räubertochter".
Felipe Ramos
West Side Story
Felipe Ramos erhielt 2011 sein Diplom in Musikpädagogik und Gesang an der Universität Brasília (Brasilien). Er singt sowohl in Musical als auch in Opern in bereits zahlreichen Rollen im In-und Ausland (Brasilien, Niederlande, China, Italien, die Schweiz, etc), war u.a. Angel Schunard in „Rent“, Jesus in „Jesus Christ Superstar“, Tony in „West Side Story“, Rocky in „Rocky Horror Show“, Claude in „Hair“, Tamino in „Die Zauberflöte“, Alfredo in „La Traviata“, Don Jose in „Carmen“, Almaviva in „Il Barbiere di Siviglia“ und Orfeo in „Orfeo ed Euridice“. Ramos verfügt über umfangreiche Erfahrungen als Opern Regisseur und Musikalischer Leiter, sowie als Vocal Coach und unterrichtet in Opera Studios, Workshops und Masterclasses (z.B. Berlin Opera Academy, Broadway Dreams, etc). In Hall spielt er wiederum Gilbert in „Hairspray“ und neu, Pepe in "West Side Story".
Barbara Raunegger
Jedermann
Die Klagenfurterin studierte am Konservatorium der Stadt Wien sowie an der University of Music in Denver USA. Nach einem zweijährigen Erstengagement in St.Pölten spielte Barbara Raunegger u.a. in Wien bei Non(n)sense, Little Shop of Horrors, Godspell und Fifty Fifty, in Duisburg in Les Miserables. Sie war jeweils Premierenbesetzung der Welturaufführung von Disney ́s Der Glöckner von Notre Dame in Berlin, u.a. als Wasserspeierin Loni, bei der Deutschlandpremiere von Mamma Mia!, als Madame Pottine in Disneys Die Schöne und das Biest, als Amalia in Robin Hood, als Madame Akaber in Wicked-Die Hexen von Oz in Stuttgart. In Stuttgart und Berlin als Rebecca in Tanz der Vampire, als Rosie in Mamma Mia! am Stage Theater des Westens in Berlin und am Metronom Theater Oberhausen, als Madame bei der Europapremiere der Neuinszenierung von Disneys Der Glöckner von Notre Dame im Stage Theater des Westens und Stage Apollo Theater Stuttgart. Bei der Tour von Mamma Mia! durch Deutschland/Schweiz und Österreich stand sie wieder als Rosie auf der Bühne. Sie tourt auch mit Ihrer Soloshow Divaströs, der Two Woman Show: ABBA-Nackte Tatsachen. In Höchste Zeiten verkörperte sie die Hausfrau. Zuletzt sah man sie wieder als Rosie im Musical Mamma Mia! im Stage Theater des Westens in Berlin. In „Sister Act“ war sie in drei Spielzeiten zu sehen, sowie zwei Mal als Olga in "Wie im Himmel". In diesem Sommer wird sie, wie im letzten Jahr, als Prudy Pingleton in "Hairspray" und zum ersten Mal in "Jedermann" zu sehen sein.
Martina Maria Reichert
Ronja Räubertochter
In der Spielzeit 2019 war Martina Maria Reichert als Glaube und als Buhlschaft in der Wiederaufnahme des „Jedermanns“ auf der Großen Treppe zu erleben. Als Schauspielerin war sie unter anderem an den Münchener Kammerspielen, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Freiburg engagiert und erhielt für ihre Mitwirkung in „Kaspar Häuser Meer“ am Theater Erlangen einen Darstellerpreis bei den Bayerischen Theatertagen. Im Fernsehen war sie darüber hinaus in der BBC-Produktion „Nuclear Secrets“ zu erleben. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin und Regisseurin ist sie auch als Life- und Businesscoach tätig. Außerdem leitet sie regelmäßig Jugendprojekte, so auch 2018 „Wir sind Faust“, das integrative Projekt des Freilichtspiele-Jugendensembles. 2022 spielte sie die Mutter in „Geschichten aus dem Wiener Wald", 2023 Olivia in "Was ihr wollt" (nunmehr in der dritten Spielzeit) und auf der Großen Treppe die Titelrolle in "Maria Stuart". Zudem führte sie Regie beim Bürgerprojekt "Momo". In diesem Jahr spielt sie Lovis in "Ronja Räubertochter".
Birgit Reutter
Romeo und Julia
Nach ihrem Diplom als Musicaldarstellerin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München 2012 spielte sie u.a. am Nationaltheater Mannheim, bei den Salzburger Festspielen, am Theater Hof, am Deutschen Theater München, am Theater an der Rott, an den Schauspielbühnen Stuttgart sowie am Theater in Kempten. Ihr Repertoire umfasst unter anderem Rollen wie Morticia in „The Addams Family“, Elisabeth I. in „Nicht Maria Stuart“, Maria Magdalena in „Jesus Christ Superstar“, Inga in „Frankenstein Junior“ sowie die Spelunken-Jenny und Lucy in „Die Dreigroschenoper“ und Rollen in „Im weißen Rössl“, „Kiss me, Kate“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, „Cyrano de Bergerac“, „Sekretärinnen“, „Non(n)sens“ und „Rain Man“. Sie spielte Lucie Manette in der Welturaufführung des Musicals „A Tale of Two Cities“ von Paul Graham Brown, unter der Regie von Uwe Kröger. Seit 2017 ist sie außerdem als Synchronsprecherin und als Coachin für Stimme, Kommunikation und Auftritt tätig. Zum ersten Mal in Hall ist sie in „Romeo und Julia“ zu sehen.
Coul Sarademe
Jedermann
Geboren und aufgewachsen in Côte d‘Ivoir, absolvierte er seine künstlerische Ausbildung am Kulturzentrum Village Ki-Yi in Abidjan mit den Schwerpunkten Musik, Stelzenakrobatik sowie Bau und Spiel von Großpuppen. Seit 2003 ist er als vielseitiger Performer international tätig, tourte u.a. mit der Zirkus Produktion „Mother Africa“ weltweit, ebenso mit den Compagnien „Possum Po“ und „Mandjani“. War zwei Jahre Percussionist bei „Mayumana”, einem international bekannten Rhythmus- und Tanztheater und sechs Monate beim „Circus Phönix Paris” und einen Monat beim „Cirque du Soleil” in Deutschland. In Spanien spielte er mit dem Ensemble „Jean Bruce and Fang“ und leitete Percussion-Workshops im Rahmen der Kulturreihe „Miradas de África“. Auch bei Festivals wie dem „Afrika Karibik Festival“ war er als Musiker präsent. Coul Sarademe ist zudem als Musikpädagoge aktiv und unterrichtet Trommel und Tanz in Schulen, Kindergärten und kulturellen Projekten. Er lebt heute in Saarbrücken und spricht neben seinen Muttersprachen Französisch und Madinga auch Deutsch, Spanisch und Englisch. In der aktuellen Spielzeit ist er bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall in „Jedermann“ zu erleben.
Tabea Scholz
Stolz und Vorurteil* (*oder so)
Tabea Scholz war in Hall in zahlreichen Produktionen zu erleben, u.a. in Lessings "Nathan der Weise“, Rostands "Cyrano de Bergerac“ und Hofmannsthals „Jedermann“. Mit Intendant Christian Doll verbindet sie eine mehrjährige Zusammenarbeit bei den Gandersheimer Domfestspielen, wo sie u.a. in der Hauptrolle der Sara in der Uraufführung des Musicals „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ zu sehen war. Viele Jahre spielte sie am Theater Magdeburg im Schauspiel und im Musiktheater in zahlreiche Rollen. Zuletzt war sie bei den Gandersheimer Domfestspielen in „Cabaret“ als Fräulein Schneider und im „Sommernachtstraum“ als Titania zu erleben. Zudem ist sie deutschlandweit an den verschiedenen Theatern engagiert. Zusammen mit den Musikern Johannes Weik, Michael Deak und Marko Klotz kam seit 2022 im Neuen Globe ihr „Tribute to Carole King - Konzert“ mehrmals zur Aufführung. In diesem Jahr spielt sie in "Stolz und Vorurteil* (*oder so)“.
Johannes Schön
Jedermann
West Side Story
Johannes Schön studierte Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Er war fünf Jahre Ensemblemitglied am Landestheater Tübingen. Seit 2010 arbeitet er als freier Schauspieler und ist u.a. als Faust 1+2, Cyrano, Tartuffe, als der Meister aus „Der Meister und Margarita“, als Valère in „Der Geizige“, als Pierre Curie in „Marie Curie“ und nicht zuletzt als „Graf von Monte Christo“ in der gleichnamigen Hauptrolle durch die Republik getourt. Er hat als Puppenspieler in „Ophelias Schattentheater“ fungiert und Improvisationsspiel und Theaterarbeit mit Jugendlichen und Laien gemacht. In dieser Sommerspielzeit ist er wie im Jahr zuvor mit mehrere Rollen in der Wiederaufnahme von „Der Besuch der alten Dame“ zu sehen, spielt den Schuldknecht in "Jedermann" und Krupke in "West Side Story".
Ilona Christina Schulz
Ilona Christina Schulz studierte an der Staatlichen Musikhochschule Mannheim Gesang und anschließend das Fach Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Wenig später wurde sie mit einem Kulturpreis im Fach Schauspiel ausgezeichnet. Theaterengagements führten sie nach Detmold, Konstanz, Mannheim, Kaiserslautern, Karlsruhe, Berlin, Braunschweig, Frankfurt, Stuttgart und Luxembourg. Es folgten viele Fernsehauftritte u.a. in "Tatort“ und „Ein Fall für 2“.
Neben der Schauspielerei tritt sie mit verschiedenen Chanson- und Konzertprogrammen in Deutschland, Österreich, Luxembourg und der Schweiz auf. Sie ist Bundespreisträgerin im Fach Chanson. Regelmäßig gastiert sie mit wechselnden Familienkonzerten in der Deutschen Staatsphilharmonie, der Südwestdeutschen Philharmonie und der Deutschen Radiophilharmonie. 2023 spielte sie die Großmutter und Herr Kleinlich in “Rotkäppchen und Herr Wolff”, 2024 in "Der schönste Tag im Leben" und in "Der eingebildete Kranke". In diesem Jahr spielt sie wiederum in „Der eingebildete Kranke“ und übernimmt u.a. die Rolle von Ills Frau in "Der Besuch der alten Dame".
Franziska Schuster
Jedermann
Die Wahlhamburgerin war Teil der englischsprachigen Welturaufführung von „Tut Ankh Amon" in den Opernhäusern von Kairo & Alexandria und kreierte die Wally Neuzil in „Egon Schiele", bevor man sie bei den Gandersheimer Domfestspielen u.a. in „Cabaret", „3 Musketiere" sowie in der Titelrolle von „Evita" erleben konnte, für deren Interpretation sie mit dem Publikumspreis Roswitha-Ring ausgezeichnet wurde. In Wien stand sie u.a. in „Sister Act", „Mamma Mia!", „Jesus Christ Superstar", „Mozart!", „Elisabeth" und Stephen Schwartz' "Schikaneder" auf der Bühne. Im Sommer 2017 übernahm sie für einige Vorstellungen die Rolle der Sara in "Maria, ihm schmeckt's nicht" und war als Solistin in "Blue Moon" Teil des Freilichtspielensembles in Schwäbisch Hall, bevor sie mit „Kinky Boots" und „Bat Out of Hell" in gleich zwei Deutschlandpremieren brillierte. Zuvor spielte sie bei den Freilichtspielen über drei Spielzeiten in „Sister Act" und war 2024 zum zweiten Mal als Lena in "Wie im Himmel" zu sehen. In diesem Sommer wird sie neu die Buhlschaft in "Jedermann" spielen.
Uta-Maria Schütze
Jedermann
Nach ihrer Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig folgten Festengagements am Theater Meiningen, am Landestheater Salzburg, an den Bühnen der Stadt Köln, am Staatstheater Hannover, am Stadttheater Aachen und am Schauspiel Essen. Danach folgten Gastengagements an zahlreichen Bühnen, u.a.: Theater an der Kö Düsseldorf , Komödie Bochum, Städtische Bühnen Krefeld, Kasemattentheater der Stadt Luxemburg, Städtische Bühnen Wuppertal, Altes Schauspielhaus Stuttgart. Schütze übernahm neben ihrer Theaterarbeit immer wieder auch kleinere Rollen in Film und Fernsehen, so u.a. in „Lemmi und die Schmöker“, „Die Anrheiner“, „Lindenstraße“, „Tatort“ und „Taunuskrimi“, „Soko 5113“ und „Soko Köln“, „Transpapa“, „Rentnercops“, „Diamantenhochzeit“, „Nur eine Handvoll Leben“. Seit drei Jahren lebt sie in Schwäbisch Hall und spielt in diesem Sommer auf der Großen Treppe Jedermanns Mutter im „Jedermann“.
Maaike Schuurmans
Jedermann
Die Niederländerin und Wahl-Wienerin erhielt ihr Diplom für Kleinkunst und Musical an der Theaterhochschule Amsterdam. In ihrer Heimat war sie u.a. als Lina Lamont in „Singin’ in the rain“ und als Peter Pan in „Peter Pan“ zu sehen, bevor ihr Weg sie nach Deutschland führte. Dort spielte sie u.a. Magda in der Deutschlandpremiere von „Tanz der Vampire“, Baronin von Waldstätten in „Mozart!!“, Grizabella auf der Deutschlandtournee von „Cats“, Madame Giry in „Liebe stirbt nie“ sowie in Bad Hersfeld die Lucy in „Jekyll & Hyde“, für die sie eine Auszeichnung erhielt. Als Miss Andrew in „Mary Poppins“ war sie in Stuttgart, Hamburg und Wien zu sehen, dort auch als Frau Ill in „Der Besuch der alten Dame“. Weitere Rollen: Inger in „Wie im Himmel“, Mrs. Fairfax in „Jane Eyre“, Tod im „Jedermann“, Madame de Volanges in „Gefährliche Liebschaften". Diese Spielzeit ist sie bei den Freilichtspielen wieder als Velma von Tussle in „Hairspray“ und mit mehreren Rollen in "Jedermann" zu sehen.
Pierpaolo Scida
West Side Story
Geboren in Italien, erhielt er seine Tanzausbildung am „Professione Musical Italia“ in Parma (Italien). Zu seinem Abschluss 2016 erhielt er noch ein ISTD-Zertifikat als Tanzdozent. Im ersten Engagement tanze er im „Boléro“ im Béjart-Ballet-Lausanne am Teatro Regio von Parma. Er war Tänzer für Costa Crociere Cruise S.p.a. auf dem Schiff Costa NeoRomantica; war im Ballettkorps der Oper „Jerusalem“ für das Verdi Festival am Teatro Regio in Parma und Solist in der Show „Sul Danubio Blu“ für die Kompanie „In Scena“ unter der Leitung von Corrado Abbati. 2018 spielte er „Big Deal“ in der TCBO-Produktion von „West Side Story“ in Bologna. Ab 2018 trat er der Firma Peeparrow Entertainment als Darsteller für verschiedene italienische und europäische Produktionen u.a. „Billy Elliot“, „Jesus Christ Superstar“, „We Will Rock You“ und wiederum „West Side Story“. Seit 2022 spielt er die Rolle des Mr. Mistoffelees in dem Musical „Cats“. Zum ersten Mal in Hall ist er als Anxious in „West Side Story“ zu sehen.
Anna Seeberger
Stolz und Vorurteil* (*oder so)
Nach ihrem Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg war sie von 2020-2025 festes Ensemblemitglied am Oldenburgischen Staatstheater. Zuletzt war sie u.a. zu sehen in der Uraufführung „Piratenrepublik“ von Łukasz Ławicki und als Antigone in „Antigone/Schwester von“ (Regie: Ebru Tartıcı Borchers). Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin führte sie selbst Regie, leitete mehrere Jugendclubs und entwickelte mit ihren Kolleg*innen Iman Tekle und Calixto María Schmutter den Abend „Was bin ich denn seit einer Handvoll Stunden (Pause, in welcher sie sich sammelt)“, der am Oldenburgischen Staatstheater uraufgeführt wurde. Nun lebt sie als freischaffende Schauspielerin wieder in ihrer Zu-Hause-Stadt Berlin und kommt für „Stolz und Vorurteil* (*oder so)" erstmals nach Schwäbisch Hall.
Alexander Sichel
Romeo und Julia
Alexander Sichel, geboren 1996 in Würzburg, studierte an der Theaterakademie August Everding in München. Schon während seines Studiums stand er auf Bühnen wie dem Prinzregententheater, dem Gärtnerplatztheater München und dem Tiroler Landestheater Innsbruck. Nach seinem Debüt 2021 im Musical „Chicago“ am Staatstheater Augsburg folgten weitere Engagements in Deutschland und Österreich. Am Theater in Kempten spielte er u.a. in „Ewig Jung“, „Bluthochzeit“ und „Lysistrata“. Neben seiner Arbeit auf der Bühne bildete er sich in Songwriting am Vienna Music Institute 2023 und im Filmschauspiel am iSFF Berlin 2024 weiter. 2023 wurde sein erstes Auftragswerk „Stimmen einer Winternacht“ als Textdichter mit dem Leipziger Symphonieorchester uraufgeführt. Zum ersten Mal in Hall ist er im Neuen Globe in „Romeo und Julia“ zu sehen.
Simon Staiger
West Side Story
Der Musicaldarsteller Simon Staiger spielte noch vor seinem Diplom 2018 an der Hochschule Osnabrück u.a. in „Hairspray“ am Theater Dortmund (Regie Melissa King), als Buffy in „Die Blume von Hawaii“ am Theater Osnabrück (Regie: Felix Seiler). Er war Pugsley Addams und Onkel Fester in „The Addams Family“ am Landestheater Detmold und Karlmann im Musical „Bonifatius“ bei den Domfestspielen Fulda. Er spielte Woof im Musical „Hair“ und den Piccolo in „Im weißen Rössl“ am Staatstheater Saarbrücken und war in der gleichen Rolle in „Hair“ am Theater Heilbronn zu sehen. 2024 tourte er zum zweiten Mal mit „This Is The Greatest Show“ durch Deutschland und Österreich, bevor er als Bruder Tuck in „Robin Hood“ in Linz auf der Bühne stand. Er verkörperte bei den Domfestspielen Fulda erneut den Karlmann in „Bonifatius“ und ging mit „Eine Weihnachtsgeschichte“ als Alfred auf Tournee. Zum ersten Mal in Hall spielt er Riff in „West Side Story“ und übernimmt die Rollen Harriman F. Spritzer und Mr. Pinky in "Hairspray".
Johannes Summer
West Side Story
Der gebürtige Wiener war bereits vor dem Studium im Kinderchor des Musicals »Joseph« und als Boas in »Ruth ‒ Das Familienmusical« in der Stadthalle Wien zu sehen. Während seiner Musicalausbildung an der Theaterakademie August Everding trat er als Papageno in der »Zauberflöte« (Kindermusikfestival St. Gilgen), in der »Dreigroschenoper« (Prinzregententheater München), in »Chicago« (Staatstheater Augsburg) und in »Hairspray« (Staatstheater Nürnberg) auf. In München war er der Zahnarzt in »Der kleine Horrorladen« am Deutschen Theater, spielte den Grafen Orsino in »Twelfth Night« am Prinzregententheater und am Gärtnerplatztheater war er als Swing in der Europapremiere von »Tootsie« und als Seidelbast in »Drei Männer im Schnee«. Er war in der Erfolgsproduktion von »Mamma Mia!« bei den Seefestspielen Mörbisch, spielte den jungen Ben in »Follies« am Staatstheater Wiesbaden und übernahm die Rollen Sasha und Awram in »Anatevka« am Staatstheater Saarbrücken. In Hall spielt er wiederum Sketch im Musical »Hairspray« und Snowboy in "West Side Story."
David Valls
West Side Story
Geboren in Barcelona begann er im Alter von 11 Jahren seine Ausbildung in Sitges (Spanien). 2010 gewann er ein Stipendium beim „Ciudad de Castellón National Competition“, um am „London Studio Center“ (London, England) zu studieren. 2011 begann er seine professionelle Karriere beim „Sarasota Ballet“ (Florida). Im Jahr 2013 schloss er sich der Kompanie „laMov“ (Zaragoza, Spanien) an. Von 2014 bis 2019 tanzte er als Solist beim „Nürnberger Ballett“ (Deutschland). Während seiner Zeit bei diesen Kompanien tanzte er ein breites Repertoire, das Werke von international renommierten Choreographen wie Goyo Montero, Ohad Naharin, Alexander Ekman, Christian Spuck, Mauro Bigonzetti, Johan Inger, William Forsythe und vielen anderen umfasst. Seit 2020 arbeitet er als unabhängiger Künstler und tritt in verschiedenen Musicals wie „Anastasia“, „Fame“, „La Jaula de las Locas“ (La Cage aux Folles) und „Matilda“ auf. Zum ersten Mal in Hall spielt und tanzt er in „West Side Story“.
Dirk Weiler
All das Schöne
Jedermann
Als Jesus in „Don Camillo und Peppone“ und Otto in „Die Wahlverwandtschaften“ feierte Dirk Weiler 2017 seinen Einstand in Schwäbisch Hall. 2018 spielte er bei „Wilhelm Tell“, ab 2019 den Narr in "Was ihr wollt" und Herr Weiler in "Ewig Jung", 2020/21 in „Das Spiel von Liebe und Zufall", ab 2022 in dem Solo-Stück „All das Schöne", in "Geschichten aus dem Wiener Wald" den Zauberkönig, 2023 in "Maria Stuart" Burleigh und in "Der Messias" Bernhard . Weiler arbeitete zehn Jahre lang als Schauspieler und Sänger in New York, wo er u. a. Preisträger der "Lotte Lenya Competition" und des "New York Nightlife Awards" war. Sowohl im Sprechtheater als auch im Musiktheater zu Hause war er u. a. in Hauptrollen bei Stücken wie „Ganz oder Gar Nicht“, „Crazy for You“, „Jesus Christ Superstar“, „Chess“, „Ein Käfig voller Narren“, „Die lustige Witwe“, „Frau Luna“, „Der Kirschgarten“, „Highway to Hellas“, „Comedian Harmonists“ und „ Catch me if you can“ zu sehen. Im Sommer 2025 wird er in Hall in „All das Schöne" (im vierten Jahr) zu sehen sein, in der Wiederaufnahme von "Der Besuch der alten Dame" und neu als der Tod in "Jedermann".
Matthias Zeeb
Jedermann
Spielte bereits während seines Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig am Staatstheater Dresden. Anschließend spielte er am Hessischen Landestheater Marburg und am Neuen Theater in Halle/Saale, neben komödiantischen Hauptrollen auch oft in musikalischen Produktionen, u.a. in „Comedian Harmonists“ und „Shockheaded Peter“. Bei Stage Entertainment war er die Erstbesetzung „Robbie“ in „Dirty Dancing – Das Original live on Stage“ am Metronom Theater in Oberhausen. Er spielte an der Drehbühne Berlin, entwickelte mit dem Regiekollektiv „Prinzip Gonzo“ interaktive Theaterformate, gastierte u.a. am Theater Erlangen, Kammertheater Karlsruhe, Grenzlandtheater Aachen und bei den Luisenburgfestspielen Wunsiedel, dort als Puck im „Sommernachtstraum“. Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist Matthias Zeeb auch regelmäßig auf den sieben Weltmeeren unterwegs. Für TUI Cruises erarbeitet er das Theaterprogramm an Bord der Kreuzfahrtflotte. Außerdem ist er als Sprecher für Synchron und Voice Over tätig. Zum ersten Mal in Hall spielt er den Guten Gesellen im „Jedermann“.