Ensemble
Franziska Becker
Jedermann
Franziska Becker übernahm sowohl im Musiktheater als auch im Sprechtheater bereits unzählige Hauptrollen großer Produktionen, u. a. als Lisa Wartberg im Musical „Ich war noch niemals in New York“ im Hamburger Operettenhaus, als Tanja in „Mamma Mia“ am Stuttgarter Palladium Theater oder in der Titelrolle in „Kiss me Kate“ an der Wiener Volksoper. Weitere Stationen waren das Theater des Westens, das Deutsche Theater München und das Salzburger Landestheater. 2016 wurde sie für ihre schauspielerischen Leistungen bei den Gandersheimer Domfestspielen mit dem "Roswitha-Ring" ausgezeichnet und erhielt 2018 den "Deutschen Musical Theater Preis". Bei den Freilichtspielen spielte sie zuletzt Valerie in "Geschichten aus dem Wiener Wald", drei Spielzeiten lang in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“, im Musical "Bühnenschwestern", als Elisabeth in "Maria Stuart" und als Claire Zachanassian in "Der Besuch der alten Dame". In diesem Jahr spielt sie wiederum in "Jedermann".
Mark Biocca
West Side Story
Cabaret
Schottisch-italienischer Performer mit Wohnsitz in London, ausgebildet an der Royal Ballet School. Mark tanzte als Solist und Erster Solist bei renommierten internationalen Compagnien, darunter Northern Ballet, Alberta Ballet, Royal Winnipeg Ballet, das Nationalballett von Portugal und das Ungarische Staatsballett. Im Anschluss etablierte er sich im Musicalbereich und übernahm Hauptrollen in ganz Europa, darunter Bernardo in „West Side Story“, „Singin’ in the Rain“, „Seven Brides for Seven Brothers“ sowie in der italienischen Erstaufführung von „Das Phantom der Oper“. Seine Arbeit umfasst Bühne und Film, mit Engagements für Netflix, Fox und RAI. Zum ersten Mal in Hall ist er in „Cabaret“ und als Bernardo in „West Side Story“ zu sehen.
Katia Bischoff
West Side Story
Absolvierte ihre Ausbildung an der Universität der Künste Berlin. Bei den Burgfestspielen Bad Vilbel debütierte sie als Kleiner Dienstag in „Emil und die Detektive“ und als Maria Huerta in „Saturday Night Fever“. Erste Hauptrollen waren Nancy Sinatra und Ava Gardner in „That’s Life“ auf Tournee. Sie spielte Constance in „3 Musketiere“ am Theater Magdeburg und Johanna in „Sweeney Todd“ an der Musikalischen Komödie Leipzig, war Teil der Eröffnungsgala „We are Musical“ im Wiener Raimund Theater und spielte die junge Claire in „Der Besuch der alten Dame“, Schwester Mary Robert in „Sister Act“, Constanze Weber in „Mozart!“ sowie Laura Gomez in „Miami Nights“ bei den Freilichtspielen in Tecklenburg. Zudem war sie in der Titelrolle in der Europäischen Erstaufführung von „Lady Bess“ am Theater St. Gallen zu erleben, spielte die Polly Baker in „Crazy for You“ an der Oper Graz und Éponine in „Les Misérables“ sowohl am Gärtnerplatz Theater in München als auch in St.Gallen. 2024 war sie Amber von Tussle in „Hairspray“, in diesem Jahr spielt sie wiederum Maria in "West Side Story".
Tobias Blinzler
Cabaret
West Side Story
Der aus Kronach stammende Tobias Blinzler sang im Schulchor sowie als Frontsänger in einer Schülerband. Vor seinem Studium an der Berliner Universität der Künste, welches er 2023 abschloss, tanzte er bei der Uraufführung von „A Spider Murphy Story“ am Landestheater Coburg, war 2018-20 Ensemblemitglied beim „Blues-Brothers-Musical“ am Meininger Staatstheater. Im Rahmen des Studiums wirkte er in der Operette „Pariser Leben“ und in der UA „Paradise Lost“, sowie 2019 im „Hauptmann von Köpenick“ und 2021 bei „Ladies Night“ bei den Rosenberg-Festspielen in Kronach mit. Seine erste Rolle nach dem Studium war das weiße Kaninchen in „Alice im Wunderland“ am Theater in Klagenfurt. 2024 war er als Kaiphas in „Jesus Christ Superstar“ bei den Eutiner Festspielen und als Joey in „Sister Act“ am Theater Klagenfurt zu sehen. In Hall spielt er in "Cabaret" und wiederum in „West Side Story“.
Silke Buchholz
Stolz und Vorurteil* (*oder so)
War nach ihrem Schauspielstudium u.a. am Staatstheater Braunschweig, Residenztheater München, Landestheater Linz, Theater Konstanz, Bremer Theater, am Saarländischen Staatstheater und am Theater Neumarkt in Zürich engagiert. Sie war Mitbegründerin der Theater-/Performancegruppe »Landesbühne Berlin«. Mit der Stückentwicklung »Islands« tourte sie durch England, Zypern und die Kanaren. Zwischen 2012 und 2017 spielte sie am Saarländischen Staatstheater als Jenny in der „Dreigroschenoper“ (Regie: Dagmar Schlingmann) und als Elmire in „Tartuffe“ (Regie: Michael Talke). Mit den freien Produktionen "Patentöchter", "#circe", "Am Boden" und "Wie Europa gelingt" tourte sie durch ganz Deutschland. Als Alberta war sie in "Titanic - Schöne Menschen spielen große Gefühle" bei den Burgfestspielen Mayen und Bad Hersfeld, den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und den Schlossfestspielen Ettlingen zu sehen. Seit Januar 2026 spielt sie am Staatstheater Braunschweig die Rolle des Snaut in "Solaris" von Stanisław Lem. Silke Buchholz arbeitet außerdem seit vielen Jahren als Hörbuchsprecherin. In Hall ist sie in diesem Jahr in „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“ zu sehen.
Birgit Busse
Jedermann
Nach dem Studium zur Musicaldarstellerin an der Joop van den Ende Academy in Hamburg hatte Birgit Busse Engagements am Altonaer Theater und am Colosseum Theater in Essen. Es folgte ein Studium klassischen Gesang und Gesangspädagogik. Zu dieser Zeit war sie auch am Aalto-Theater Essen, am Musiktheater im Revier und als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ an der Folkwang Uni zu hören. Zu dem sang sie Konzerte und war in „My Fair Lady“ in der Elbphilharmonie Hamburg zu erleben. Birgit Busse hat für das Neue Globe das "Haller Neujahrs-Varieté“ konzipiert und inszeniert, war dort als Sängerin zu erleben und führte als Moderatorin durch den Abend. In Hall spielt sie in dem Kinder- und Familienstück "Die Schöne und das Biest", Frau Timm in der Weihnachtskomödie "Der Messias", die Gemeindehelferin Siv in "Wie im Himmel" und die Katze in "ESELHUNDKATZEHAHN". In dieser Spielzeit ist sie wiederum in der Inszenierung von "Jedermann" zu sehen in der sie, wie bereits zu "Wie im Himmel", auch die Choreinstudierung übernimmt.
Julian Culemann
West Side Story
Studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Engagements als Schauspieler und Musicaldarsteller führten ihn u.a. an die Staatstheater Braunschweig und Darmstadt, das Theater Pforzheim (Festengagement), das Landestheater Detmold, das Theater Heidelberg, das Pfalztheater Kaiserslautern, die Tonhalle Düsseldorf und an das Staatstheater Saarbrücken. Er war erster Preisträger des Bundeswettbewerb Gesang Berlin in der Juniorkategorie, trat im Friedrichstadtpalast auf und wirkt in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit. In der letzten Spielzeit war er Elmar in „Himmel und Kölle“ (Regie: Gil Mehmert) an der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln, spielte am Rheinischen Landestheater Neuss in „Ein Mann, zwei Chefs“ (Regie: Philipp Moschitz) und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden Cliff in „Cabaret“ (Regie: Tom Gerber). In Hall spielte er in "Ein Sommernachtstraum", den Stardirigent Daniel Daréus in "Wie im Himmel" und den Bürgermeister in "Der Besuch der alten Dame". In diesem Jahr ist er wiederum Tony in "West Side Story".
Tayler Davis
West Side Story
Geboren und aufgewachsen in Southampton in England, studierte er Musiktheater an der Performance Preparation Academy in Guildford, England. Nach seinem Abschluss stand er in verschiedenen Rollen in London auf der Bühne, bevor er als Teil der Original-Cast in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Kinky Boots“ am Stage Operettenhaus Hamburg als einer von Lolas Angels zu sehen war. Im Anschluss daran verkörperte er diese Rolle erneut an Bord der „Encore“ der Norwegian Cruise Lines. Es folgten ein Engagement als Solist in der Tribute-Produktion „The Music of James Bond and More“, beim Konzert „Orchestra On The Rocks“, als Priester Il in „Jesus Christ Superstar“ bei den Eutiner Festspielen sowie als Teil der Cast von „Rock me Amadeus“ am Ronacher in Wien. im letzten Jahr übernahm er die Rolle Sketch in "Hairspray", heuer spielt er wiederum Diesel in „West Side Story“.
Nicoletta Luna Iparraguirre De las Casas
Cabaret
West Side Story
In Frankfurt am Main geboren, wuchs sie in einem deutsch-peruanischen Haushalt auf. Bereits im Alter von drei Jahren begann sie mit Rollkunstlauf als Leistungssport und widmete sich dieser Disziplin über viele Jahre hinweg. 2024 schloss sie ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin ab. Schon während ihrer Ausbildungszeit sammelte sie erste Bühnenerfahrungen am Staatstheater Wiesbaden, wo sie u.a. in „Bakchen“ (Regie: Sebastian Sommer), dem Musical „Follies“ (Regie: Tom Gerber) und weiteren Produktionen zu sehen war. In der aktuellen Spielzeit steht sie am Staatstheater Mainz als eine der Ahninnen in „The Addams Family“ (Regie: Christian Brey), am Theater Hagen als Louise und Ms. Wilde in dem Musical „Flashdance“ (Regie: Florian Mahlberg) und als Ermengarde in „Hello, Dolly!“ (Regie: Carsten Kirchmeier) am Musiktheater im Revier auf der Bühne. Zum ersten Mal in Hall ist sie als Kit-Kat-Girl in „Cabaret“ und als Estella in "West Side Story" zu erleben.
Michael Del Coco
Romeo und Julia
Der gestiefelte Kater
Michael Del Coco absolvierte 2013 sein Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg. Noch während seines Studiums spielte er 2010 im Rahmen der Salzburger Festspiele den Zettel im „Sommernachtstraum“. Es folgten Gastengagements u.a. am Jungen Staatstheater an der Parkaue Berlin, am Stadttheater Klagenfurt und am Schauspiel Essen. Daneben ist Michael Del Coco in diversen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen. Im Sommer 2020 gab er in "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" auf der Parkbühne am Neuen Globe sein Debüt bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall, es folgte der Adriano-Celentano-Abend "Für immer Azzurro!", in "Cyrano de Bergerac" gab er den dichtenden Koch Raguenau und den Theaterstar Montfleury, spielt in "Rotkäppchen und Herr Wolff", in "Ein Sommernachtstraum", mehrere Rollen in "ESELHUNDKATZEHAHN" und in "Der eingebildete Kranke". In diesem Jahr spielt er wiederum Amme und Lorenzo in "Romeo und Julia" und die Titelrolle in "Der gestiefelte Kater".
Iván Delgado del Río
West Side Story
Stammt aus Sevilla, studierte Tanz am Konservatorium, anschließend mit einem Stipendium am Studio Centre in London und an der English National Ballet School (Abschluss 2009), was ihm die Möglichkeit eröffnete, beim English National Ballet zu tanzen. Es folgten Tanzengagements beim Scottish Ballet, beim New English Ballet Theater, dem Corella Ballet, dem Carmen Roche Ballet, dem Staatstheater Nürnberg und bei Matthew Bournes New Adventures. Seit 2019 ist er freiberuflich tätig, unter anderem in Produktionen wie „Schwanensee“ am Théâtre Mogador und „Il était une fois Casse-Noisette“ am Théâtre du Châtelet in Paris. Er tanzt bei Galas und arbeitet als Tanzlehrer, Choreograph und Choreographieassistent unter anderem am Institut del Teatre, bei PAR Dansa und an Konservatorien in Sevilla, Valencia, Cáceres, Burgos sowie am Conservatorio Carmen Amaya in Madrid. In Hall spielt er Pepe in "West Side Story".
Dominik Dittrich
Stolz und Vorurteil* (*oder so)
Der gestiefelte Kater
Dominik Dittrich war bisher verantwortlich für die Musik in den vergangenen Freilichtspiele-Produktion „Was ihr wollt“, „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“. Bei letzteren beiden Stücken spielte Dominik Dittrich gemeinsam mit seiner Hamburger Band Tante Polly bei jeder Vorstellung live mit. Als Komponist und musikalischer Leiter arbeitete Dittrich u. a. am Schauspielhaus Wien und am Berliner Ensemble sowie regelmäßig am Schauspiel Essen und am Landestheater Tübingen. 2019 war Dittrich musikalischer Leiter der Uraufführung von „Thaddäus Troll“ am Schauspiel Stuttgart und der „Dreigroschenoper“ am Theater Heidelberg. Die Puppen-Polit-Oper mit seiner Musik, „Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“, wurde 2015 für den Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Er war Darsteller und musikalischer Leiter in "Für immer Azzurro!", in "ESELHUNDKATZEHAHN" und in "Der schönste Tag im Leben". 2026 spielt und musiziert er nebst musikalischer Leitung in "Der gestiefelte Kater" und ist Musiker und musikalischer Leiter in "Stolz und Vorurteil* (*oder so)".
Camille Dombrowsky
Stolz und Vorurteil* (*oder so)
Wurde in Berlin geboren und stand schon als Jugendliche auf der Bühne.
2014 erlangte sie beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Fach Gesang den 1. Preis und studierte im Anschluss klassischen Gesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.
Darauf folgte gleich ein weiteres Studium, diesmal im Fach Schauspiel ebendort. Ihr Studiojahr absolvierte sie am Neuen Theater Halle, zudem gastierte sie u.a. am Nationaltheater Mannheim. Vor und während des Studiums wirkte sie in Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen mit. [nbsp]Bis zur Spielzeit 2023/24 gehörte sie zum Ensemble des Schauspiel Stuttgart; seit 2024/25 arbeitet sie freischaffend u.a. in Mannheim, Stuttgart und Berlin. In Hall spielt sie in „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“.
Marlou Düster
West Side Story
Nach ihrer Ausbildung an der Stage School in Hamburg ist sie seit 2014 als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin in den verschiedensten Musicals zu erleben. U.a. in „Ball im Savoy“ (Theater Lübeck), „Die lustige Witwe“ (Theater Heidelberg), „Saturday Night Fever“ und „Ludwig2“ (Festspielhaus Füssen) und „Die Päpstin“ (Stuttgart und Füssen), 2022 Alex Owens im Erfolgsmusical „Flashdance“. Sie spielte in: „Chess“ (Oldenburgisches Staatstheater), „Orpheus in der Unterwelt“ (Theater Dortmund), als Fräulein Kost und Kitkat-Girl in „Cabaret“ (Landesbühnen Sachsen), als Zelda Zenders in „Singing in the Rain“ (Theater Heidelberg) und in „Der Graf von Monte Christo“ (Theater Münster). Außerdem schwebte sie als Luftakrobatin in einigen Produktionen am Aerial Silk, so als Elisabeth in „The Cold Heart“ (Theater Hof). Zudem war sie als Dance Captain und als Abendspielleitung tätig. In Hall spielt sie Francisca in „West Side Story“.
Toni Eberle
Romeo und Julia
Der in Bregenz geborene Komponist und Gitarrist absolvierte sein klassisches Studium am Konservatorium in Feldkirch. Er komponierte und veröffentlichte zahlreiche CDs mit seiner toni.eberle.band. Auch veröffentlichte er vier Alben mit der Sängerin Aja, sie waren 2008 die Gewinner des internationalen Wettbewerbs für Voice [&] Guitar und in den U.S.A. nominiert für den Songwriting Competition. Konzerttätigkeit unter anderem mit Joe Zawinul in dessen Band „The Zawinul Syndicate“. Studioarbeit mit dem Filmmusikproduzenten Peter Wolf (Terminator und Die unendliche Geschichte). Er komponiert und spielt live Theatermusiken u.a. für das Theater in Bregenz, das Theater in Kempten und das Deutsche Theater München. Zum ersten Mal in Hall komponiert er die Bühnenmusik zu „Romeo und Julia“ und spielt diese live.
Lena Maria Eikenbusch
Der gestiefelte Kater
Stolz und Vorurteil* (*oder so)
Geboren in Berlin, aufgewachsen in der Lüneburger Heide, studiert in München an der Otto-Falckenberg-Schule. Schon als Jugendliche spielt sie die “Julia” zur Eröffnung des Jungen
Schauspiel Hannover. Während der Schauspielschule arbeitet sie mit Herbert Fritsch und Dimiter Gotscheff am Residenztheater München und wird 2013 mit „Zement“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Zurück in Berlin absolviert sie eine Ausbildung in zeitgenössischem Tanz und den M.A. „Spiel und Objekt“ an der HfS Ernst Busch. In dieser Zeit arbeitet sie u.a. mit dem Medientheaterkollektiv machina eX und dem Center for Literature. Neben freien Forschungsprojekten, in denen sie sich an spielerischen / erzählerischen Verbindungen zwischen physischen Körpern und digitalen Räumen erprobt, arbeitet sie als Schauspielerin am Deutschen Theater Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Theater der jungen Welt Leipzig, außerdem für Film und Fernsehen. In Hall spielt sie in diesem Sommer in „Der gestiefelte Kater“ und in „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“.
Veronika Enders
West Side Story
Schon während ihrer Musicalausbildung an der Joop van den Ende Academy Hamburg stand Veronika Enders in „La Cage aux Folles“ am Theater der Altmark Stendal, sowie in „Das Apartment“ unter der Regie von Helmut Baumann auf der Bühne. Nach ihrer Ausbildung spielte sie Patsy in „Crazy for You“ am Theater Kiel und war als Swing, Cover Rumpleteazer und Sillabub bei der Europatournee von „Cats“ engagiert. Es folgten Engagements in „Blues Brothers“ an den Burgfestspielen Bad Vilbel, in „Roxy und ihr Wunderteam“ und „Jesus Christ Superstar“ an der Oper Dortmund, in „Singin’ In The Rain“ und „Bussi- Das Musical“ am Gärtnerplatztheater München, in „West Side Story“ am Theater Wuppertal, in „Annie-Das Musical“ in Stuttgart, in „Tanz der Vampire“ u.a. am Theater des Westens Berlin sowie in „Cabaret“ am Staatstheater Wiesbaden. Zum ersten Mal in Hall ist sie in „West Side Story“ zu sehen.
Carina Fitzi
Cabaret
West Side Story
Die gebürtige Niederösterreicherin absolvierte 2016 ihre Musicalausbildung in Wien. Es folgten zahlreiche Engagements, wie zuletzt im Ensemble bei "Tanz der Vampire" im Operettenhaus Hamburg. Sie tourte durch Europa mit Musicals wie „Footloose" als Wendy Jo und Dance Captain, „Saturday Night Fever" als Stephanie Mangano, der deutschsprachigen Erstaufführung von „Das Spongebob Musical" und „Ghost - Nachricht von Sam" als Clara/Louise/Mrs. Santiago, als Dance Captain und Ass. Choreographer. In „West Side Story" durfte sie schon die Rolle der Velma bei den Landesbühnen Sachsen übernehmen. Neben ihrer Arbeit als Musicaldarstellerin tritt sie auch als Luftakrobatin in den Disziplinen Aerial Silk und Aerial Hoop bei verschiedenen Events auf. Ebenso war sie auch in einigen Werbespots (McDonald's, Penny, Karriere.at) im österreichischen TV zu sehen. In Hall spielt sie in "Cabaret" und Graziella in „West Side Story“.
Claudius Freyer
West Side Story
Auf der Großen Treppe war er bereits als Großgrundbesitzer Pasotti in „Don Camillo und Peppone“, als Pharao in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ und als Dicker Vetter und Schuldknecht im „Jedermann“ zu sehen. 2022 spielt er den Rittmeister und die Baronin in „Geschichten aus dem Wiener Wald", 2023 und '24 Erik in "Wie im Himmel" und Shrewsbury in "Maria Stuart" und zwei Spielzeiten Wilbur Turnblad in "Hairspray". Freyer kann auf eine lange Karriere als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera zurückblicken. Er spielte am Pfalztheater Kaiserslautern, am Grips-Theater und am Theater des Westens in Berlin und war im Fernsehen unter anderem in „Zappek“, „Polizeiruf 110“ und „Pfarrer Braun“ zu sehen. In den letzten Jahren sorgte er auch mit seiner Rockband „Mates in Rock“ für Aufsehen. Neben zahlreichen Konzertauftritten produzierte er mit der Band auch die Rockkomödie „Himmlisch gerockt“. In diesem Jahr spielt er wiederum in in "West Side Story".
AnnPhie Fritz
Kabale und Liebe
AnnPhie Fritz ist Schauspielerin, Kabarettistin, Autorin und Theaterpädagogin. Die gebürtige Wienerin studierte in Salzburg und Berlin. 2019 brachte sie die ÖEA von Kae Tempest’s „Wasted“ in Wien auf die Bühne. 2023 war ihr Text "Nacht. Starre." im Finale des open mike Literatur-Wettbewerbs. Als Schauspielerin gastierte sie u.a am Staatstheater Kassel, am Landestheater Marburg und im Alten Schauspielhaus Stuttgart und wirkte in zahlreichen freien Produktionen in Wien mit. Als Theaterpädagogin und Dramaturgin arbeitete sie bereits in den letzten beiden Spielzeiten bei den Freilichtspielen. 2025 co-inszenierte sie etwa das Jugendensemble und leitete das Ensemble+. Ihr Kabarettdebüt SHANTI SCHATZI feierte 2025 Deutschlandpremiere im Neuen Globe. In diesem Sommer spielt sie Lady Milford in „Kabale und Liebe“.
Mario Gremlich
Kabale und Liebe
Der Schweizer Mario Gremlich stand erstmals vor sechszehn Jahren als Marquis von Posa in Schillers „Don Carlos“ auf der Großen Treppe vor St. Michael. In den letzten Jahren folgten Auftritte in „Wilhelm Tell“, „Gift“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ in der Rolle des Großindustriellen Wilhelm. Zuletzt war der ehemalige Leiter des Liechtensteiner Theaters am Kirchplatz für mehrere Spielzeiten im Festengagement am Theater Vorpommern tätig, wo er unter anderem als Serge in Yasmina Rezas „Kunst“, Woyzeck in Georg Büchners „Woyzeck“, Herodes Antipas in „Jesus Christ Superstar“, Polonius und Fortinbras in „Hamlet“ zu sehen war. In Hall spielte er Havlitschek, Hierlinger Ferdinand und Mister in „Geschichten aus dem Wiener Wald", übernahm die Rolle Sir Tobi in „Was ihr wollt" und spielte Paulet in "Maria Suart". In diesem Jahr ist er Miller in "Kabale und Liebe".
Gunter Heun
Romeo und Julia
Kabale und Liebe
Wenn es um große Rollen in Schauspielklassikern geht, vertraut Intendant Christian Doll immer wieder der besonderen Ausstrahlung seines langjährigen Weggefährten Gunter Heun. In Schwäbisch Hall war er in den Vorjahren unter anderem als Don Camillo in „Don Camillo und Peppone“ sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben, für den er auch die Theaterfassung mitentwickelte. Mit Titelrollen wurde er für "Wilhelm Tell" auf der Großen Treppe betraut, sowie für den „Jedermann“. Zudem verkörpert er Monsignore O'Hara in "Sister Act", Malvolio in Shakespeares "Was ihr wollt", sowie Saladin in "Nathan der Weise", die Titelrolle in "Cyrano de Bergerac", Leicester in "Maria Stuart", die Titelrolle in "Der eingebildete Kranke"und den Vater von Ronja in "Ronja Räubertochter" . In seiner langjährigen Laufbahn war Heun u. a. am Deutschen Theater Göttingen, am Staatstheater Wiesbaden sowie an den Theatern in Luzern und Regensburg und bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert. In diesem Jahr spielt er den Präsidenten in "Kabale und Liebe" und wiederum Capulet in "Romeo und Julia".
Nikolaij Janocha
Kabale und Liebe
Nach dem Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg war Nikolaij Janocha zunächst in Rottweil (2013/14) und am Staatstheater Braunschweig (2014-2016) engagiert. Es folgten Produktionen in Wien (UA “Mutterseele” von Thomas Perle, ÖEA “Wasted” von Kae Tempest) und am Theater Kanton Zürich (“Die Schwarze Spinne”). 2018-2023 spielte Janocha am THEATER GRAND GUIGNOL Braunschweig in fünf Uraufführungen. Er ist immer wieder an verschiedenen Theatern im deutschsprachigen Raum zu sehen: etwa in bereits fünf Produktionen an den Schauspielbühnen Stuttgart seit 2018, am DT Göttingen, zuletzt am Theater am Wandlitzsee bei Berlin. Nikolaij Janocha lebt in Berlin und ist neben seiner Theaterarbeit als Sprecher tätig. 2026 spielt er bei den Freilichtspielen die Rolle des Wurm in „Kabale und Liebe“.
Kara Kemeny
West Side Story
Kara Kemeny schloss ihr Studium mit einem B.A. am Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück ab. Seither sah man sie u.a. in Stücken wie „Kiss me, Kate“ (Lois Lane), „One Touch of Venus“ (Venus), „Young Frankenstein“ (Inga), „Hairspray“ (Amber von Tussle), „Trouble in Tahiti“, „Chaplin“ (Hedda Hopper), „Addams Family“, „Love Never Dies“ (Meg Giry), „West Side Story“ (Rosalia), „Jesus Christ Superstar“ (Soulgirl), „In the Heights“ (Nina), „Cabaret“, „Prinz von Preußen“ (Lily van Breek), „Street Scene“ (Mae), „Avenue Q“ (Lucy), „Bibi [&] Tina“ (Funky Fröhlich), „Letterland“ (Anna), „Die Schneekönigin“ und anderen. In Hall war sie Amber von Tussle in „Hairspray“, in diesem Jahr spielt sie Anita in "West Side Story".
Katharina Kessler
Der gestiefelte Kater
Bevor sie 2013 ihr Schauspielstudium in Bern aufnahm, das sie 2018 mit dem Master Expanded Theater abschloss, studierte sie kurzzeitig visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Bereits 2012 gastierte sie an der Studiobühne Köln und später mehrmals am Luzerner Theater. 2018 trat sie ihr erstes Festengagement am Theater Osnabrück an. Seit 2023 ist sie als freischaffende Schauspielerin u.a. in Baden-Baden und Heidelberg unterwegs. Wichtige Rollen waren Agnes in „Die Familie Schroffenstein“ und die Titelrolle in „antigone (ein requiem)“ von Thomas Köck. Andere wichtige Arbeiten waren „2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger“, mit der der Heidelberger Stückemarkt 2025 eröffnet wurde, und „iki.radikalmensch“, das zu den Mülheimer Theatertagen und Radikal Jung eingeladen wurde. Nach „EselHundKatzeHahn“ und „Der schönste Tag im Leben“ spielt sie in diesem Jahr die Müllerstochter in „Der gestiefelte Kater“.
Nils Klitsch
West Side Story
Romeo und Julia
Studierte Musical an der Theaterakademie August Everding. Zuvor sammelte er erste Bühnenerfahrungen in Produktionen des Jungen Staatsmusicals Wiesbaden. Dort gab er Neville Landless in „Das Geheimnis des Edwin Drood“ und Miraculousman in „Superhero“. Im Rahmen des Studiums spielte er u.a. Don Price in „Big Fish“ und die Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“. Außerdem war er in „Hair“ am Staatstheater am Gärtnerplatz und bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen, spielte bei den Freilichtspielen Maik in „Tschick“ und wirkte bei „Wahnsinn- Das Wolfgang Petry Musical“ mit. Bei den Thunerseespielen spielte er Fred in „Ich war noch niemals in New York“ und Jim Farrell in „Titanic- Das Musical“ am Mecklenburgischen Staatstheater und am Theater Pforzheim. Zuletzt war in als Jimmy/Nick in Flashdance zu sehen. In Hall spielt er, wie im letzten Jahr, Tybalt in „Romeo und Julia“ und neu in "West Side Story".
Jelena Kunz
Kabale und Liebe
Bereits vor ihrem Schauspielstudium an der Hochschule Stuttgart sammelte sie diverse Bühnenerfahrungen, hauptsächlich bei Tanz- und Konzertauftritten. In ihrem letzten Studienjahr spielte sie u.a. in Calixto Bieitos Inszenierung "Bernarda Albas Haus" am Staatstheater Stuttgart und wurde dann festes Ensemblemitglied am Pfalztheater Kaiserslautern. Von 2019-2023 spielte sie dort v.a. Haupt- und Titelrollen u.a. "Minna von Barnhelm" und "Katharina Blum" und in der UA "Die toten Freunde (Dinosauriermonologe)" von Ariane Koch, welche zu den Berliner Theatertagen eingeladen wurde. Seither ist sie als freiberufliche Theater-, Film-, Fernseh- sowie Synchronschauspielerin tätig, zuletzt am Detmolder Landestheater in „Stolz und Vorurteil*(*oder so)“. In Hall spielte sie Toinette in „Der eingebildete Kranke“ und in der Titelrolle "Ronja Räubertochter". In diesem Jahr ist sie Luise in "Kabale und Liebe".
Benjamin Leibbrand
Stolz und Vorurteil* (*oder so)
Der gestiefelte Kater
Der freischaffende Kommunikations- und Mediendesigner tourt seit dem Jahr 2012 mit seiner Kultband Tante Polly aus Hamburg St. Pauli durch die Weltgeschichte. 2018 erschien mit „Tristesse Totale“ bereits das dritte Album der Band. Mit Tante Polly landet Benjamin Leibbrand regelmäßig auch auf der Theaterbühne, u. a. in der "Dreigroschenoper" am Theater Heidelberg, „Der Zauberer von Oz“ in Essen und „Eselhundkatzehahn“ in Bad Gandersheim. In Schwäbisch Hall war er bereits in „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“, in "Für immer Azzurro!" in "Was ihr wollt", in "ESELHUNDKATZEHAHN" und in "Der schönste Tag im Leben" als Musiker und Spieler zu erleben. In diesem Sommer ist er als Musiker bei "Stolz und Vorurteil * (*oder so*)" und als Spieler und Musiker in "Der gestiefelte Kater".
Tobias Licht
Jedermann
Spielte nach seinem Schauspielstudium an der Theaterakademie August Everding am Landestheater Linz und am Theater Ingolstadt u.a. in „Hair“, in „The Rocky Horror Show“ und in Gershwins „Of Thee I Sing“. Es folgten zahlreiche Rollen vor der Kamera, darunter u.v.a. das Entführungsdrama „Mogadischu“, die ZDF Serie „Die Spezialisten – Im Namen der Opfer“, „Die Inselärztin“, Rosemunde Pilcher „Anwälte küsst man nicht“, die Kinokomödie „Jagdsaison“ und als Dr. Siedler in der Neuverfilmung der Operette „Im weißen Rössl“. Im Musiktheater war er u.a. Nick Arnstein in „Funny Girl“ (Staatsoper Nürnberg), Billy Flynn in „Chicago“ und Nick in „Flashdance“ (Theater St. Gallen), Carl-Magnus in „A Little Night Music“ (Theater Bielefeld), Axel Staudach in „Ich war noch niemals in New York“ (Stage Entertainment Tour), Henry Higgins in „My Fair Lady“ (Saarländisches Staatstheater), Fred Graham/Petruchio in „Kiss Me Kate“ (Staatstheater Darmstadt), AJ Golden in dem Cirque de Soleil Musical „Paramour“ sowie der Admiral in „Berlin Berlin“ am Admiralspalast Berlin. Er spielte am Theater Ingolstadt den Mercutio in „Romeo und Julia“, am Landestheater Linz den Edmund in „King Lear“, Mortimer in „Maria Stuart“, aber auch in Komödien wie „Im Sommer wohnt er unten“ und „Das perfekte Geheimnis“ an der Komödie am Kurfürstendamm. Aktuell steht er als Leopold „Im weißen Rössl“ am Staatstheater Darmstadt und als Moderator und Solist der Udo Jürgens Konzert-Tournee „Da Capo“ auf der Bühne. Ab 18. März ist Tobias Licht als Dr. Matteo Berger in der neuen Staffel der ARD-Serie „Tierärztin Dr. Mertens“ zu sehen. In Hall spielt er die Titelrolle im „Jedermann“.
Emily Mrosek
Romeo und Julia
Stolz und Vorurteil* (*oder so)
Der gestiefelte Kater
Geboren und aufgewachsen in Bonn, entdeckte sie bereits in jungen Jahren ihre Leidenschaft zu den darstellenden Künsten. Als Jugendliche wirkte sie in verschiedenen Produktionen der Bonner Oper wie „Turandot", „Tosca" und dem Musical „Anatevka" mit. 2024 schloss sie ihr Musicalstudium in München an der Theaterakademie August Everding ab. Dort spielte sie im Prinzregententheater Sir Andrew in „Twelfth Night", Pam in „Baby" und Winnifred in „Once upon a Mattress". 2024 übernahm sie die Rolle der Annette Reille in „Der Gott des Gemetzels" im Theater an der Effingerstraße in Bern. Anfang 2025 war sie als Ruth Maier im Musical „Briefe von Ruth" in der Kammeroper in Wien zu sehen. In Hall spielt sie wiederum Julia in „Romeo und Julia“ die Prinzessin in "Der gestiefelte Kater" und Anne in "Stolz und Vorurteil* (*oder so)".
Salomé Ortiz
Cabaret
West Side Story
wurde 1998 in München geboren und lebte ab ihrem fünften Lebensjahr in Granada, Spanien. Im Rahmen ihrer Tanzausbildung nahm sie an mehreren Hip-Hop Wettbewerben teil und wurde 2016 Süddeutsche Meisterin. Schauspielerfahrung sammelte sie in der Company La Función Teatro der Universität Granada und im Jugendclub des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Für ihre Rolle in „María Pacheco“ erhielt sie den Mariana-Pineda-Preis für die beste schauspielerische Leistung.
2023 schloss sie ihr Studium an der Theaterakademie August Everding ab und spielte während des Studiums u.a. Sir Toby in „Twelfth Night“ am Prinzregententheater und Audrey in „Der kleine Horrorladen“ am Deutschen Theater München. Es folgten Engagements am Staatstheater Augsburg als Liz in „Chicago“, die Erstbesetzung der Maulenden Myrte in „Harry Potter und das verwunschene Kind“ in Hamburg, und im Herbst 2024 als Tribe in „Hair“ am Tiroler Landestheater. In Hall war sie Brenda in "Hairspray" und in mehreren Rollen in "Der Besuch der alten Dame". In diesem Jahr spielt sie in „West Side Story“ und Sally bowles in "Cabaret".
Andrea Matthias Pagani
Cabaret
West Side Story
Der gebürtige Mannheimer Andrea Matthias Pagani begann seine Theaterkarriere am Stadttheater Pforzheim, wo er zunächst in großen Rollen in Schauspielklassikern zu sehen war, u. a. in der Titelrolle von Schillers „Don Carlos“ oder als Ruprecht in Kleists „Der zerbrochne Krug“. Schnell folgte der Sprung auf die Musicalbühne, mit zahlreichen Hauptrollen in den vergangenen zwanzig Jahren. So spielte er u. a. Che in „Evita“ am Nationaltheater Mannheim, Jesus in „Jesus Christ Superstar“ bei den Burgfestspielen Bad Vilbel oder Anatoly in „Chess“ an der Staatsoperette Dresden. In Schwäbisch Hall stellte er sich 2019 als Zoser in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ erstmals dem Publikum vor, spielte den Zahnarzt Orin in "Der kleine Horrorladen", den Gangster Curtis in "Sister Act", den Dorfladenbesitzer Arne in "Wie im Himmel" und Tracys Mutter Edna in "Hairspray". In diesem Jahr spielt er Herrn Schultz in "Cabaret" und wiederum Doc in "West Side Story".
Florian Peters
Romeo und Julia
Studierte Musical an der Bayrischen Theaterakademie August Everding. Er spielte Rollen in den Musicals „Hair“ und „Rent“ und wirkte am Gärtnerplatz Theater in München bei „Jesus Christ Superstar“, „Der Mann von La Mancha“, „Gefährliche Liebschaften“ und „Der Flaschengeist“ mit. Nachdem er den Lys Symonette Award bei der „Lotte Lenya Competition“ in New York gewonnen hatte, zog es ihn nach Wien, wo er unter anderem die Titelrolle in „Mozart“ verkörperte und in der Uraufführung des Stephen Schwartz Musicals „Schikaneder“ unter der Regie von Trevor Nunn die Rolle des Johann Friedels kreierte. Es folgten Hauptrollen unter anderem in „3 Musketiere", „Les Miserables", „Elisabeth", „Wenn Rosenblätter fallen", „Bluthochzeit" und der „Dreigroschenoper". Florian freut sich, nachdem er vor zehn Jahren in "Tschick" mitgespielt hatte, wieder nach Schwäbisch Hall zurückzukehren, als Romeo in „Romeo und Julia“.
Marius Petrenz
Kabale und Liebe
Studierte ab 2019 Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Gastengagements führten ihn ans Schauspiel Stuttgart und an das Theater im Marienbad in Freiburg. Nach seinem Abschluss wurde er ab 2023 für zwei Jahre Ensemblemitglied im Pfalztheater Kaiserslautern, wo er u.a. mit Elina Finkel ("Untröstliche Schatten") und Sascha Hawemann ("Bauern, Bonzen und Bomben") arbeitete. Nach einem Tanzintensivprogramm am ADDA Advanced Dance Institute Barcelona spielt Marius Petrenz im April 2026 in der Aalener Produktion "ich sehe was / was du nicht siehst" auf dem Heidelberger Stückemarkt und wird schließlich ab Juni als Ferdinand in "Kabale und Liebe" bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall zu sehen sein.
Nadja Petri
Cabaret
Studierte nach dem Abitur an einem Musikspezialgymnasium in Leipzig Schauspiel und ist seitdem sowohl auf Theater- als auch auf Musicalbühnen, sowie in TV- und Kinoproduktionen zu sehen. So spielte sie u.a. am Staatsschauspiel Dresden, Staatsschauspiel Hannover, Staatstheater Darmstadt, Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Frankfurt, Oper Chemnitz, Schauspielhaus Zürich, Theater am Potsdamer Platz, Operettenhaus Hamburg, Neuköllner Oper und seit 2022 auch in mehreren Theater- und Musiktheaterproduktionen am St. Pauli Theater Hamburg, aktuell in "Die Dreigroschenoper". Sie war Sängerin einiger Bands in Berlin und München und hat sowohl die Genres Punk, Heavy Metal, Rock, (Elektro-)Pop und Chanson bedient. In Schwäbisch Hall war sie Béline in „Der eingebildete Kranke“ und Undis in "Ronja Räubertochter". In diesem Jahr spielt sie Frl. Kost in "Cabaret".
Felipe Ramos
Cabaret
West Side Story
Felipe Ramos erhielt 2011 sein Diplom in Musikpädagogik und Gesang an der Universität Brasília (Brasilien). Er singt sowohl in Musical als auch in Opern in bereits zahlreichen Rollen im In-und Ausland (Brasilien, Niederlande, China, Italien, die Schweiz, etc), war u.a. Angel Schunard in „Rent“, Jesus in „Jesus Christ Superstar“, Tony in „West Side Story“, Rocky in „Rocky Horror Show“, Claude in „Hair“, Tamino in „Die Zauberflöte“, Alfredo in „La Traviata“, Don Jose in „Carmen“, Almaviva in „Il Barbiere di Siviglia“ und Orfeo in „Orfeo ed Euridice“.[nbsp] Ramos verfügt über umfangreiche Erfahrungen als Opern Regisseur und Musikalischer Leiter, sowie als Vocal Coach und unterrichtet in Opera Studios, Workshops und Masterclasses (z.B. Berlin Opera Academy, Broadway Dreams, etc). In Hall spielte er in „Hairspray“, in diesem Jahr spielt er in "Cabaret" und wiederum Pepe in "West Side Story".
Josefine Rau
West Side Story
Schloss ihre Musicalausbildung 2021 mit Auszeichnung in Mainz ab. Seitdem war sie am Staatstheater Wiesbaden u.a. in „Cabaret“, „Follies“ und als Tänzerin in einigen Opern-Produktionen zu sehen. Ihr Hauptrollendebüt gab sie im Frühjahr 2023 als Hildegard Knef am Theater der Altmark Stendal. Im Herbst 2023 stand sie als Sally Bowles in „Cabaret“ in Freiburg auf der Bühne. Im Sommer 2024 war sie bei den Burgfestspielen Bad Vilbel in „Die 8 Frauen“ und in „Sekretärinnen“ zu sehen. 2025 war Josefine Rau bei den Brüder Grimm Festspielen in Hanau im Musical „Die Bremer Stadtmusikanten“ als Kikki Rikki zu sehen und gewann kurz darauf den 2. Platz beim Bundeswettbewerb Gesang „Chanson“. Außerdem absolvierte sie Weiterbildungen im Maskenspiel (bei Familie Flöz) und im Filmschauspiel. Zum ersten Mal in Hall übernimmt sie die Rolle Anybody’s in „West Side Story“.
Barbara Raunegger
Jedermann
Die Klagenfurterin studierte am Konservatorium der Stadt Wien sowie an der University of Music in Denver USA. Nach einem zweijährigen Erstengagement in St.Pölten spielte Barbara Raunegger u.a. in Wien bei Non(n)sense, Little Shop of Horrors, Godspell und Fifty Fifty, in Duisburg in Les Miserables. Sie war jeweils Premierenbesetzung der Welturaufführung von Disney ́s Der Glöckner von Notre Dame in Berlin, u.a. als Wasserspeierin Loni, bei der Deutschlandpremiere von Mamma Mia!, als Madame Pottine in Disneys Die Schöne und das Biest, als Amalia in Robin Hood, als Madame Akaber in Wicked-Die Hexen von Oz in Stuttgart. In Stuttgart und Berlin als Rebecca in Tanz der Vampire, als Rosie in Mamma Mia! am Stage Theater des Westens in Berlin und am Metronom Theater Oberhausen, als Madame bei der Europapremiere der Neuinszenierung von Disneys Der Glöckner von Notre Dame im Stage Theater des Westens und Stage Apollo Theater Stuttgart. Bei der Tour von Mamma Mia! durch Deutschland/Schweiz und Österreich stand sie wieder als Rosie auf der Bühne. Sie tourt auch mit Ihrer Soloshow Divaströs, der Two Woman Show: ABBA-Nackte Tatsachen. In Höchste Zeiten verkörperte sie die Hausfrau. Zuletzt sah man sie wieder als Rosie im Musical Mamma Mia! im Stage Theater des Westens in Berlin. In „Sister Act“ war sie in drei Spielzeiten zu sehen, sowie zwei Mal als Olga in "Wie im Himmel" und als Prudy Pingleton in "Hairspray". In diesem Jahr wird sie wiederum in "Jedermann" zu sehen sein.
Martina Maria Reichert
Kabale und Liebe
In der Spielzeit 2019 war Martina Maria Reichert als Glaube und als Buhlschaft in der Wiederaufnahme des „Jedermanns“ auf der Großen Treppe zu erleben. Als Schauspielerin war sie unter anderem an den Münchener Kammerspielen, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Freiburg engagiert und erhielt für ihre Mitwirkung in „Kaspar Häuser Meer“ am Theater Erlangen einen Darstellerpreis bei den Bayerischen Theatertagen. Im Fernsehen war sie darüber hinaus in der BBC-Produktion „Nuclear Secrets“ zu erleben. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin und Regisseurin ist sie auch als Life- und Businesscoach tätig. Außerdem leitet sie regelmäßig Jugendprojekte, so auch 2018 „Wir sind Faust“, das integrative Projekt des Freilichtspiele-Jugendensembles. In Hall spielte sie die Mutter in „Geschichten aus dem Wiener Wald", Olivia in "Was ihr wollt", Lovis in "Ronja Räubertochter" und die Titelrolle in "Maria Stuart". Zudem führte sie Regie beim den Bürgerprojekten "Momo" und "Glückskind". In diesem Jahr spielt sie Frau Miller in "Kabale und Liebe".
Tobias Rott
Kabale und Liebe
Tobias Johannes Erasmus Rott erhielt seine Ausbildung zum Schauspieler an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Engagements führten ihn u.a. nach Koblenz, Hamburg, Mainz und Potsdam, wo er Rollen wie den Conférencier in „Cabaret“, Mephisto in „Faust“ oder den Hermann in der „Hermannsschlacht“ spielte. Seit vielen Jahren arbeitet er vorrangig als Regisseur, u.a. in Berlin, Bremerhaven, Esslingen, Potsdam und Meiningen. Neben eigenen Texten inszenierte er „Viel Lärm um nichts“ von Shakespeare, „Dantons Tod“ von Büchner, „Kabale und Liebe“ von Schiller, die Musical-Uraufführung „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ oder Operetten wie „Im weißen Rössl“ und „Schwarzwaldmädel“. Seine Arbeit „Bezahlt wird nicht“ war zum Komödienfestival nach Bruno / Tschechien eingeladen, für „Hinkemann“ war er 2020 in Kritikerumfragen zweimal als „Beste Regie“ nominiert. Bis Sommer 2021 war Tobias Rott zudem drei Jahre Schauspieldirektor am Meininger Staatstheater. In Hall ist er als Hofmarschall von Kalb in „Kabale und Liebe“ zu sehen.
Coul Sarademe
Jedermann
Geboren und aufgewachsen in Côte d‘Ivoir, absolvierte er seine künstlerische Ausbildung am Kulturzentrum Village Ki-Yi in Abidjan mit den Schwerpunkten Musik, Stelzenakrobatik sowie Bau und Spiel von Großpuppen. Seit 2003 ist er als vielseitiger Performer international tätig, tourte u.a. mit der Zirkus Produktion „Mother Africa“ weltweit, ebenso mit den Compagnien „Possum Po“ und „Mandjani“. War zwei Jahre Percussionist bei „Mayumana”, einem international bekannten Rhythmus- und Tanztheater und sechs Monate beim „Circus Phönix Paris” und einen Monat beim „Cirque du Soleil” in Deutschland. In Spanien spielte er mit dem Ensemble „Jean Bruce and Fang“ und leitete Percussion-Workshops im Rahmen der Kulturreihe „Miradas de África“. Auch bei Festivals wie dem „Afrika Karibik Festival“ war er als Musiker präsent. Coul Sarademe ist zudem als Musikpädagoge aktiv und unterrichtet Trommel und Tanz in Schulen, Kindergärten und kulturellen Projekten. Er lebt heute in Saarbrücken und spricht neben seinen Muttersprachen Französisch und Madinga auch Deutsch, Spanisch und Englisch. In der aktuellen Spielzeit ist er bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall in „Jedermann“ zu erleben.
Alexander Sasanowitsch
Cabaret
West Side Story
Seit seinem Studium an der Folkwang Universität der Künste Essen stand Alexander Sasanowitsch als Musicaldarsteller in zahlreichen Produktionen im deutschsprachigen Raum auf der Bühne. So verkörperte er beispielsweise Danny Zuko und Kenickie in "Grease", Claude in "Hair", Lucas Beineke in "The Addams Family" sowie Will in "American Idiot". Anfang 2020 spielte er die Hauptrolle Alex Dillingham in der österreichischen Erstaufführung von Andrew Lloyd Webber's "Aspects of Love" in Wien. Neben seiner Arbeit als Darsteller ist er außerdem als Übersetzer tätig und hat unter anderem das Musical "Floyd Collins" für Concord Theatricals ins Deutsche übersetzt. Darüber hinaus ist er als Synchronsprecher tätig und in Film- sowie Serienproduktionen wie "Dexter", "Ghosts" oder "Halo" zu hören. Zum ersten Mal in Hall spielt er mehrere Rollen in „Cabaret“ und A-Rab in „West Side Story“.
Johannes Schön
West Side Story
Jedermann
Johannes Schön studierte Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Er war fünf Jahre Ensemblemitglied am Landestheater Tübingen. Seit 2010 arbeitet er als freier Schauspieler und ist u.a. als Faust 1+2, Cyrano, Tartuffe, als der Meister aus „Der Meister und Margarita“, als Valère in „Der Geizige“, als Pierre Curie in „Marie Curie“ und nicht zuletzt als „Graf von Monte Christo“ in der gleichnamigen Hauptrolle durch die Republik getourt. Er hat als Puppenspieler in „Ophelias Schattentheater“ fungiert und Improvisationsspiel und Theaterarbeit mit Jugendlichen und Laien gemacht. In Hall war er in mehrere Rollen in „Der Besuch der alten Dame“ zu sehen, heuer spielt er wiederum den Schuldknecht in "Jedermann" und Krupke in "West Side Story".
Ilona Christina Schulz
Cabaret
Ilona Christina Schulz studierte an der Staatlichen Musikhochschule Mannheim Gesang und anschließend das Fach Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Wenig später wurde sie mit einem Kulturpreis im Fach Schauspiel ausgezeichnet. Theaterengagements führten sie nach Detmold, Konstanz, Mannheim, Kaiserslautern, Karlsruhe, Berlin, Braunschweig, Frankfurt, Stuttgart und Luxembourg. Es folgten viele Fernsehauftritte u.a. in "Tatort“ und „Ein Fall für 2“.
Neben der Schauspielerei tritt sie mit verschiedenen Chanson- und Konzertprogrammen in Deutschland, Österreich, Luxembourg und der Schweiz auf. Sie ist Bundespreisträgerin im Fach Chanson. Regelmäßig gastiert sie mit wechselnden Familienkonzerten in der Deutschen Staatsphilharmonie, der Südwestdeutschen Philharmonie und der Deutschen Radiophilharmonie. In Hall spielte sie die Großmutter und Herr Kleinlich in “Rotkäppchen und Herr Wolff”, Gabi in "Der schönste Tag im Leben", M. Diafoirus und Fleurant in "Der eingebildete Kranke" und Ills Frau in "Der Besuch der alten Dame". In diesem Jahr spielt sie Frl. Schneider in "Cabaret".
Franziska Schuster
Jedermann
Die Wahlhamburgerin war Teil der englischsprachigen Welturaufführung von „Tut Ankh Amon" in den Opernhäusern von Kairo [&] Alexandria und kreierte die Wally Neuzil in „Egon Schiele", bevor man sie bei den Gandersheimer Domfestspielen u.a. in „Cabaret", „3 Musketiere" sowie in der Titelrolle von „Evita" erleben konnte, für deren Interpretation sie mit dem Publikumspreis Roswitha-Ring ausgezeichnet wurde. In Wien stand sie u.a. in „Sister Act", „Mamma Mia!", „Jesus Christ Superstar", „Mozart!", „Elisabeth" und Stephen Schwartz' "Schikaneder" auf der Bühne. Im Sommer 2017 übernahm sie für einige Vorstellungen die Rolle der Sara in "Maria, ihm schmeckt's nicht" und war als Solistin in "Blue Moon" Teil des Freilichtspielensembles in Schwäbisch Hall, bevor sie mit „Kinky Boots" und „Bat Out of Hell" in gleich zwei Deutschlandpremieren brillierte. Zuvor spielte sie bei den Freilichtspielen über drei Spielzeiten in „Sister Act" und war 2024 zum zweiten Mal als Lena in "Wie im Himmel" zu sehen. In diesem Sommer wird sie wiederum die Buhlschaft in "Jedermann" spielen.
Uta-Maria Schütze
Jedermann
Nach ihrer Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig folgten Festengagements am Theater Meiningen, am Landestheater Salzburg, an den Bühnen der Stadt Köln, am Staatstheater Hannover, am Stadttheater Aachen und am Schauspiel Essen. Danach folgten Gastengagements an zahlreichen Bühnen, u.a.: Theater an der Kö Düsseldorf , Komödie Bochum, Städtische Bühnen Krefeld, Kasemattentheater der Stadt Luxemburg, Städtische Bühnen Wuppertal, Altes Schauspielhaus Stuttgart. Schütze übernahm neben ihrer Theaterarbeit immer wieder auch kleinere Rollen in Film und Fernsehen, so u.a. in „Lemmi und die Schmöker“, „Die Anrheiner“, „Lindenstraße“, „Tatort“ und „Taunuskrimi“, „Soko 5113“ und „Soko Köln“, „Transpapa“, „Rentnercops“, „Diamantenhochzeit“, „Nur eine Handvoll Leben“. Sie spielt in diesem Sommer auf der Großen Treppe wiederum Jedermanns Mutter im „Jedermann“.
Maaike Schuurmans
Jedermann
Die Niederländerin und Wahl-Wienerin erhielt ihr Diplom für Kleinkunst und Musical an der Theaterhochschule Amsterdam. In ihrer Heimat war sie u.a. als Lina Lamont in „Singin’ in the rain“ und als Peter Pan in „Peter Pan“ zu sehen, bevor ihr Weg sie nach Deutschland führte. Dort spielte sie u.a. Magda in der Deutschlandpremiere von „Tanz der Vampire“, Baronin von Waldstätten in „Mozart!!“, Grizabella auf der Deutschlandtournee von „Cats“, Madame Giry in „Liebe stirbt nie“ sowie in Bad Hersfeld die Lucy in „Jekyll [&] Hyde“, für die sie eine Auszeichnung erhielt. Als Miss Andrew in „Mary Poppins“ war sie in Stuttgart, Hamburg und Wien zu sehen, dort auch als Frau Ill in „Der Besuch der alten Dame“. Weitere Rollen: Inger in „Wie im Himmel“, Mrs. Fairfax in „Jane Eyre“, Tod im „Jedermann“, Madame de Volanges in „Gefährliche Liebschaften". In Hall war sie in zwei Spielzeiten Velma von Tussle in „Hairspray“, in diesem Jahr ist sie wiederum als Mammon und Koch in "Jedermann" zu sehen.
Pierpaolo Scida
West Side Story
Geboren in Italien, erhielt er seine Tanzausbildung am „Professione Musical Italia“ in Parma (Italien). Zu seinem Abschluss 2016 erhielt er noch ein ISTD-Zertifikat als Tanzdozent.[nbsp] Im ersten Engagement tanze er im „Boléro“ im Béjart-Ballet-Lausanne am Teatro Regio von Parma. Er war Tänzer für Costa Crociere Cruise S.p.a. auf dem Schiff Costa NeoRomantica; war im Ballettkorps der Oper „Jerusalem“ für das Verdi Festival am Teatro Regio in Parma und Solist in der Show „Sul Danubio Blu“ für die Kompanie „In Scena“ unter der Leitung von Corrado Abbati. 2018 spielte er „Big Deal“ in der TCBO-Produktion von „West Side Story“ in Bologna. Ab 2018 trat er der Firma Peeparrow Entertainment als Darsteller für verschiedene italienische und europäische Produktionen u.a. „Billy Elliot“, „Jesus Christ Superstar“, „We Will Rock You“ und wiederum „West Side Story“. Seit 2022 spielt er die Rolle des Mr. Mistoffelees in dem Musical „Cats“. In Hall ist er wiederum als Anxious in „West Side Story“ zu sehen.
Anna Seeberger
Stolz und Vorurteil* (*oder so)
Nach ihrem Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg war sie von 2020-2025 festes Ensemblemitglied am Oldenburgischen Staatstheater. Zuletzt war sie u.a. zu sehen in der Uraufführung „Piratenrepublik“ von Łukasz Ławicki und als Antigone in „Antigone/Schwester von“ (Regie: Ebru Tartıcı Borchers). Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin führte sie selbst Regie, leitete mehrere Jugendclubs und entwickelte mit ihren Kolleg*innen Iman Tekle und Calixto María Schmutter den Abend „Was bin ich denn seit einer Handvoll Stunden (Pause, in welcher sie sich sammelt)“, der am Oldenburgischen Staatstheater uraufgeführt wurde. Nun lebt sie als freischaffende Schauspielerin wieder in ihrer Zu-Hause-Stadt Berlin und kommt für „Stolz und Vorurteil* (*oder so)" erstmals nach Schwäbisch Hall.
Alexander Sichel
Romeo und Julia
Alexander Sichel, geboren 1996 in Würzburg, studierte an der Theaterakademie August Everding in München. Schon während seines Studiums stand er auf Bühnen wie dem Prinzregententheater, dem Gärtnerplatztheater München und dem Tiroler Landestheater Innsbruck. Nach seinem Debüt 2021 im Musical „Chicago“ am Staatstheater Augsburg folgten weitere Engagements in Deutschland und Österreich. Am Theater in Kempten spielte er u.a. in „Ewig Jung“, „Bluthochzeit“ und „Lysistrata“. Neben seiner Arbeit auf der Bühne bildete er sich in Songwriting am Vienna Music Institute 2023 und im Filmschauspiel am iSFF Berlin 2024 weiter. 2023 wurde sein erstes Auftragswerk „Stimmen einer Winternacht“ als Textdichter mit dem Leipziger Symphonieorchester uraufgeführt. In Hall ist er im Neuen Globe in „Romeo und Julia“ zu sehen.
Simon Staiger
Cabaret
West Side Story
Der Musicaldarsteller Simon Staiger spielte noch vor seinem Diplom 2018 an der Hochschule Osnabrück u.a. in „Hairspray“ am Theater Dortmund (Regie Melissa King), als Buffy in „Die Blume von Hawaii“ am Theater Osnabrück (Regie: Felix Seiler). Er war Pugsley Addams und Onkel Fester in „The Addams Family“ am Landestheater Detmold und Karlmann im Musical „Bonifatius“ bei den Domfestspielen Fulda. Er spielte Woof im Musical „Hair“ und den Piccolo in „Im weißen Rössl“ am Staatstheater Saarbrücken und war in der gleichen Rolle in „Hair“ am Theater Heilbronn zu sehen. 2024 tourte er zum zweiten Mal mit „This Is The Greatest Show“ durch Deutschland und Österreich, bevor er als Bruder Tuck in „Robin Hood“ in Linz auf der Bühne stand. Er verkörperte bei den Domfestspielen Fulda erneut den Karlmann in „Bonifatius“ und ging mit „Eine Weihnachtsgeschichte“ als Alfred auf Tournee. In Hall war er Harriman F. Spritzer und Mr. Pinky in "Hairspray". In diesem Jahr spielt er wiederum Riff in „West Side Story“ und Ernst Ludwig in "Cabaret".
Sarah Steinemer
West Side Story
Absolvierte 2019 ihre Musicalausbildung und stand bereits währenddessen in „Kiss me Kate“, „Die Fledermaus“ und „Footloose“ am Staatstheater Darmstadt auf der Bühne. Es folgte die Hauptrolle in „Schwestern im Geiste“ (Mainzer Kammerspiele) sowie „The Producers“ (2019/20, Mainzer Staatstheater). 2021/2022 verkörperte sie Ilonka und Hermence und war Dance Captain in „Ball im Savoy“ (Darmstadt). Weitere Engagements: „Victor/Victoria“ (Mainz), „Cabaret“ (Senftenberg, DC) und „Flashdance“ (Walensee-Bühne, Cover Kiki/Ensemble). 2023–2025: „Chess“ und „Cabaret“ (Oldenburg) sowie „Jekyll [&] Hyde“ und „Im weißen Rössl“ (Darmstadt, DC). 2025/26: „Singin’ in the Rain“ (Heidelberg), „Flashdance“ (Hagen, Cover Gloria/Ensemble) und Amber von Tussle in „Hairspray“ (Darmstadt). Zum ersten Mal in Hall spielt sie Velma in „West Side Story“.
Robert Stumpf
Cabaret
West Side Story
Robert Stumpf wurde in Berlin geboren und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Tanz und Musik. Nach Ballett im Kindesalter folgten Stepptanz und Turniertanzsport. Parallel dazu nahm er Klavier- und Gesangsunterricht. Seine Ausbildung zum Musicaldarsteller absolvierte er als einer der besten Zehn seines Jahrgangs in Hamburg. Engagements in namhaften Stücken wie „Hello, Dolly!“ (Cornelius Hackl, Barnaby Tucker) „Cabaret“, „My Fair Lady“, „La Cage aux Folles“ (Francis + Cagelles), „Im Weißen Rössl“ und „A Chorus Line“ (Greg, Bobby, Richie, Mark) brachten ihn quer durch Deutschland, unter anderem an die renommierte Semperoper Dresden. Er freut sich sehr, diesen Sommer zum ersten Mal in Schwäbisch Hall als Baby John in "West Side Story" und in seinem Lieblingsstück – „Cabaret“ – auf der Bühne zu stehen.
Johannes Summer
West Side Story
Der gebürtige Wiener war bereits vor dem Studium im Kinderchor des Musicals »Joseph« und als Boas in »Ruth ‒ Das Familienmusical« in der Stadthalle Wien zu sehen. Während seiner Musicalausbildung an der Theaterakademie August Everding trat er als Papageno in der »Zauberflöte« (Kindermusikfestival St. Gilgen), in der »Dreigroschenoper« (Prinzregententheater München), in »Chicago« (Staatstheater Augsburg) und in »Hairspray« (Staatstheater Nürnberg) auf. In München war er der Zahnarzt in »Der kleine Horrorladen« am Deutschen Theater, spielte den Grafen Orsino in »Twelfth Night« am Prinzregententheater und am Gärtnerplatztheater war er als Swing in der Europapremiere von »Tootsie« und als Seidelbast in »Drei Männer im Schnee«. Er war in der Erfolgsproduktion von »Mamma Mia!« bei den Seefestspielen Mörbisch, spielte den jungen Ben in »Follies« am Staatstheater Wiesbaden und übernahm die Rollen Sasha und Awram in »Anatevka« am Staatstheater Saarbrücken. In Hall war er Sketch im Musical »Hairspray«, in diesem Jahr spielt er wiederum Snowboy in "West Side Story."
Markus Ücker
Cabaret
Erhielt seine erste gesangliche Ausbildung bei Sopranistin Marie-Sophie Pollak. Als Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung ist er 2026 Schauspielabsolvent der renommierten Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Beim Berliner Kultursommerfestival verkörperte er den Lysander in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und entwickelte zudem ein Solo über Karl Valentin. Von 2023 bis 2025 war Markus Ücker in der Hauptrolle der Weihnachtsfestspiele „Heilige Nacht“ in München zu sehen, inszeniert von Enrico de Paruta. 2024 wurde er beim Erich-Kästner-Rezitationswettbewerb mit dem Publikumspreis der Universität Münster ausgezeichnet und wirkte im Humboldt Forum Berlin in der Produktion „Bau auf, bau ab!“ in der Regie von Ron Zimmering mit. In der Kammeroper München gab er dieses Jahr sein Operetten-Debüt in der Rolle des Nepomuk in „Münchner Leben“ im Prinzregententheater unter der Regie von Dominik Wilgenbus. 2025 gewann Markus Ücker beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin den Charles-Kálmán-Preis für Chanson. In Hall spielt er Cliff in „Cabaret“.
Meltem Ürküt
West Side Story
Cabaret
Schloss ihre Ausbildung zur Musical-Darstellerin 2020 an der Stage School Hamburg ab, um schon ein Jahr später bei Disneys Aladdin am Stuttgarter Stage Apollo Theater mit der „Wahrsagerin“ ihre erste Featured-Ensemble-Rolle zu spielen. 2023 schlüpfte sie am Saarländischen Staatstheater in die Rolle der Linda in „Hair – Das Musical“, mit dem sie danach auch am Theater Heilbronn zu erleben war. Ebenfalls 2023 übernahm sie in Hamburg mit Bulda in „Die Eiskönigin“ ihre zweite Featured-Ensemble-Rolle. Den Sommer 2026 wird Meltem Ürküt zum ersten Mal bei den Freilichtspielen spielen, als Kit-Kat-Girl in „Cabaret“ und als Rosalia in „West Side Story“.
David Valls
West Side Story
Geboren in Barcelona begann er im Alter von 11 Jahren seine Ausbildung in Sitges (Spanien). 2010 gewann er ein Stipendium beim „Ciudad de Castellón National Competition“, um am „London Studio Center“ (London, England) zu studieren. 2011 begann er seine professionelle Karriere beim „Sarasota Ballet“ (Florida). Im Jahr 2013 schloss er sich der Kompanie „laMov“ (Zaragoza, Spanien) an. Von 2014 bis 2019 tanzte er als Solist beim „Nürnberger Ballett“ (Deutschland).[nbsp] Während seiner Zeit bei diesen Kompanien tanzte er ein breites Repertoire, das Werke von international renommierten Choreographen wie Goyo Montero, Ohad Naharin, Alexander Ekman, Christian Spuck, Mauro Bigonzetti, Johan Inger, William Forsythe und vielen anderen umfasst. Seit 2020 arbeitet er als unabhängiger Künstler und tritt in verschiedenen Musicals wie „Anastasia“, „Fame“, „La Jaula de las Locas“ (La Cage aux Folles) und „Matilda“ auf. Zum ersten Mal in Hall spielt und tanzt er in „West Side Story“.
Vinazza Vinazza
Cabaret
Die Italienerin Martina Vinazza wurde in Nizza, Florenz und Mailand ausgebildet. Nach Engagements im italienischen Fernsehen und Theater zog sie 2016 nach Deutschland. Hier tanzte sie für Formate von ZDF, RTL und ARD sowie in Produktionen wie „Schlagerboom“. Ihre umfangreiche Musical-Laufbahn umfasst u.a. Rollen in „West Side Story“ (Bonn & Lübeck), „Chicago“ (Braunschweig), „Jesus Christ Superstar“ (St. Gallen) und „Kiss me Kate“ (Bonn). Sie gastierte zudem in „Evita“, „Falco - das Musical“ (Tour) und „Im Weißen Rössl“ (Darmstadt/Heidelberg). Zuletzt stand sie in „Hello, Dolly!“ am Theater Bremen, im Hamburger Schmidt Theater sowie bei der Arena-Tour von Mark Forster 2024 auf der Bühne. Aktuell ist sie am Staatstheater Cottbus in „Messeschlager Gisela“ und in „Malle Ollé“ engagiert. Zum ersten Mal in Hall ist sie als Kit-Kat-Girl in „Cabaret“ zu sehen, die Choreographien begleitet sie als Dance Captain.
Dirk Weiler
All das Schöne
Cabaret
Jedermann
Als Jesus in „Don Camillo und Peppone“ und Otto in „Die Wahlverwandtschaften“ feierte Dirk Weiler 2017 seinen Einstand in Schwäbisch Hall. Danach spielte er bei „Wilhelm Tell“, den Narr in "Was ihr wollt" und Herr Weiler in "Ewig Jung", in „Das Spiel von Liebe und Zufall", in dem Solo-Stück „All das Schöne", in "Geschichten aus dem Wiener Wald" den Zauberkönig, in "Maria Stuart" Burleigh, Bernhard in "Der Messias" und Ill in "Der Besuch der alten Dame". Weiler arbeitete zehn Jahre lang als Schauspieler und Sänger in New York, wo er u. a. Preisträger der "Lotte Lenya Competition" und des "New York Nightlife Awards" war. Sowohl im Sprechtheater als auch im Musiktheater zu Hause war er u. a. in Hauptrollen bei Stücken wie „Ganz oder Gar Nicht“, „Crazy for You“, „Jesus Christ Superstar“, „Chess“, „Ein Käfig voller Narren“, „Die lustige Witwe“, „Frau Luna“, „Der Kirschgarten“, „Highway to Hellas“, „Comedian Harmonists“ und „ Catch me if you can“ zu sehen. Im Sommer 2026 wird er in Hall in „All das Schöne" (im vierten Jahr) zu sehen sein, wiederum als Tod in "Jedermann" und neu in "Cabaret".
Antonia Welke
Romeo und Julia
Studierte Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Danach gastierte sie am Theater Augsburg im Musical „Hair“ und spielte in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ und tourte mit „Sunset Boulevard“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Solo-Musical „Tell Me on a Sunday“ von Andrew Lloyd Webber war sie u.a. am Deutschen Theater sowie am T:K-Theater in Kempten zu sehen. Sie spielte Bianca / Lois Lane in „Kiss Me, Kate“ am Staatstheater Nürnberg, Marion in „Die Brücken am Fluss“ in der Stadthalle Chemnitz und in der Uraufführung des Musicals „Luther – Rebell Gottes“ in Fürth. Sie war zwei Jahre Ensemblemitglied an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, wo sie u.a. als Blondie in „Cindy Rella“, als Gisela Geiß in „Grimm“ sowie als Gabriella in „Wie im Himmel“ auf der Bühne stand. Sie spielte im selbstgeschriebenen Solo „Liebste Kitty – Aus dem Tagebuch der Anne Frank“ am Theater Magdeburg. Seit 2023 gehört Antonia Welke zum festen Ensemble des T:K-Theaters in Kempten. Dort war sie u.a. in „An der Arche um Acht“, „Ewig Jung“, „All das Schöne“, „Die Dreigroschenoper“ sowie „Bluthochzeit“ zu sehen. In diesem Sommer übernimmt sie die Rolle der Lady Capulet in „Romeo und Julia“ im Neuen Globe.
Matthias Zeeb
Jedermann
Spielte bereits während seines Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig am Staatstheater Dresden. Anschließend spielte er am Hessischen Landestheater Marburg und am Neuen Theater in Halle/Saale, neben komödiantischen Hauptrollen auch oft in musikalischen Produktionen, u.a. in „Comedian Harmonists“ und „Shockheaded Peter“. Bei Stage Entertainment war er die Erstbesetzung „Robbie“ in „Dirty Dancing – Das Original live on Stage“ am Metronom Theater in Oberhausen. Er spielte an der Drehbühne Berlin, entwickelte mit dem Regiekollektiv „Prinzip Gonzo“ interaktive Theaterformate, gastierte u.a. am Theater Erlangen, Kammertheater Karlsruhe, Grenzlandtheater Aachen und bei den Luisenburgfestspielen Wunsiedel, dort als Puck im „Sommernachtstraum“. Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist Matthias Zeeb auch regelmäßig auf den sieben Weltmeeren unterwegs. Für TUI Cruises erarbeitet er das Theaterprogramm an Bord der Kreuzfahrtflotte. Außerdem ist er als Sprecher für Synchron und Voice Over tätig. In Hall spielt er wiederum den Guten Gesellen im „Jedermann“.