Ensemble

Franziska Becker

Ewig Jung

Maria Stuart

Franziska Becker übernahm sowohl im Musiktheater als auch im Sprechtheater bereits unzählige Hauptrollen großer Produktionen, u. a. als Lisa Wartberg im Musical „Ich war noch niemals in New York“ im Hamburger Operettenhaus, als Tanja in „Mamma Mia“ am Stuttgarter Palladium Theater oder in der Titelrolle in „Kiss me Kate“ an der Wiener Volksoper. Weitere Stationen waren das Theater des Westens, das Deutsche Theater München und das Salzburger Landestheater. 2016 wurde sie für ihre schauspielerischen Leistungen bei den Gandersheimer Domfestspielen mit dem Roswitha-Ring ausgezeichnet und erhielt 2018 den Deutschen Musical Theater Preis. Bei den Freilichtspielen ist sie im Sommer 2020 erneut in der Wiederaufnahme der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ zu sehen, und gibt ihr großes Treppendebüt in der Hauptrolle der Elisabeth aus Schillers "Maria Stuart".

Karen Bild

Der kleine Horrorladen

In diesem Jahr ist Karen Bild in "Der kleine Horrorladen" das erste Mal auf den Stufen der Freilichtspiele zu erleben. Geboren in Dessau, lebt sie seit ihrem Studium an der UdK in Berlin und steht deutschlandweit in verschiedenen Groß- und Stadttheaterproduktionen auf der Bühne, z.B. West Side Story (Dessau), Sister Act (Hamburg und Oberhausen), Tarzan (Oberhausen), Lotte (Wetzlar), Elisabeth (Tour), Die fabelhafte Welt der Amélie (München) und Cabaret (Dessau). Sie hat Erfahrung als Regieassistentin und Souffleuse und arbeitet seit 2015 auch als Dance Captain in diversen Produktionen. Sie singt Solokonzerte und Galas und gibt Workshops für Kinder und Jugendliche. Außerdem spielt sie Violoncello und Klavier und ist als Backgroundsängerin und Coach tätig.

Frerk Brockmeyer

Jedermann

Der gebürtige Oldenburger Frerk Brockmeyer war zwanzig Jahre lang als festes Ensemblemitglied im Landestheater Coburg, den Stadttheatern in Bremerhaven und Gießen, am Theater Paderborn sowie zuletzt am Theater Regensburg engagiert. In Regensburg war er u. a. in der Titelrolle von Anton Tschechows „Platonow“ zu sehen und wurde 2016 für seine Rolle als Dave im Schauspielmonolog „NippleJesus“ mit dem Publikumspreis der Bayerischen Theatertage ausgezeichnet. Seit 2017 arbeitet er als freier Schauspieler. In seinem ersten Engagement bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall war er im vergangenen Jahr als Löwe in „Der Zauberer von Oz“ zu sehen. Diese Saison kehrt er als Dünner Vetter in der Wiederaufnahme des „Jedermann“ zurück auf die Große Treppe.

Michael Del Coco

Blues Brothers

Michael Del Coco absolvierte 2013 sein Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg. Noch während seines Studiums spielte er 2010 im Rahmen der Salzburger Festspiele den Zettel im „Sommernachtstraum“. Es folgten Gastengagements u.a. am Jungen Staatstheater an der Parkaue Berlin, am Stadttheater Klagenfurt und am Schauspiel Essen. Daneben ist er in diversen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen. Im Sommer 2020 gibt er nun in "Blues Brothers" im Neuen Globe sein Debüt bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall.

Dominik Dittrich

BigBand Schwäbisch Hall meets Tante Polly

Blues Brothers

Was ihr wollt

Der Hamburger Komponist, Pianist, Akkordeonist und Sänger war bisher verantwortlich für die Musik in der vergangenen Freilichtspiele-Produktionen "Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“. Bei letzteren beiden Stücken spielte Dominik Dittrich gemeinsam mit seiner Hamburger Band Tante Polly auch bei jeder Vorstellung live mit. Als Komponist und musikalischer Leiter arbeitete Dittrich u. a. am Schauspielhaus Wien und am Berliner Ensemble sowie regelmäßig am Schauspiel Essen und am Landestheater Tübingen. 2019 ist Dittrich auch musikalischer Leiter der Uraufführung von „Thaddäus Troll“ am Schauspiel Stuttgart und der „Dreigroschenoper“ am Theater Heidelberg. Die Puppen-Polit-Oper mit seiner Musik, „Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“, wurde 2015 für den Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. 2020 spielt er im Neuen Globe erneut in der Wiederaufnahme von „Was ihr wollt“, und in "Blues Brothers", wofür er auch als musikalischer Leiter im Einsatz ist. Zusammen mit der Band schließt er die Saison außerdem in "BigBand Schwäbisch Hall meets Tante Polly" ab.

Christine Dorner

Jedermann

Maria Stuart

Als verschrobene Signora Christina in „Don Camillo und Peppone“ und als Nonna in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ spielte sich Christine Dorner bereits bei ihren ersten Auftritten in Schwäbisch Hall im Jahr 2016 in die Herzen der Zuschauer. Die Österreicherin spielte in ihrer langen Karriere u. a. am Theater Bremen, unter Intendant Kurt Hübner eine der innovativsten Bühnen in Deutschland. Ihm folgte sie auch nach Berlin ans Theater der Freien Volksbühne. Seit 2012 ist sie regelmäßig in Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll zu erleben. So verkörpert sie auch in diesem Sommer erneut Jedermanns Mutter und Gott in der Wiederaufnahme von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ und ist in "Maria Stuart" als deren Amme Hanna Kennedy zu sehen.

Udo Eickelmann

Ewig Jung

Seit seinem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ist Udo Eickelmann als Gast an Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum tätig. So stand er u. a. als Graf von Krolock in „Tanz der Vampire“ und als Axel Staudach in „Ich war noch niemals in New York“ auf der Bühne. Freilichttheatererfahrung sammelte er u. a. als Tony in der „West Side Story“ bei den Thunerseespielen sowie als Athos in „Die drei Musketiere“ und Spyros in „Highway to Hellas“ bei den Gandersheimer Domfestspielen. In Schwäbisch Hall spielte er schon als Max in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“, nun wird er in seiner dritten Spielzeit erneut als Herr Eickelmann in der Wiederaufnahme der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ zu sehen sein.

Moritz Fleiter

Super & Action

Moritz Fleiter, der seine Ausbildung in „Physical Theatre“ an der Folkwang Universität in Essen absolvierte, war im letzten Sommer zum zweiten Mal als Mariolino in „Don Camillo und Peppone“ auf der Großen Treppe sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben. Im Rahmen einer Förderung durch den Fonds „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes entwickelte er gemeinsam mit seinem Essener Ensemble TOBOSO, den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und dem Theater Duisburg zwei neue Stücke für Jugendliche: „Lost & Found“ war im Juni 2019 im Neuen Globe zu sehen, „Super & Action“ wurde im Herbst 2019 in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus der Region in Schwäbisch Hall entwickelt und kommt im Sommer 2020 ins Neue Globe.

Claudius Freyer

Der Mann von La Mancha

Jedermann

Maria Stuart

Als Dicker Vetter im „Jedermann“ kehrt Claudius Freyer in diesem Sommer zurück nach Schwäbisch Hall.  Aber auch in mehreren Rollen in "Der Mann von La Mancha" und in "Maria Stuart" ist er auf der Großen Treppe zu erleben. Im Vorjahr war er bereits als Großgrundbesitzer Pasotti in „Don Camillo und Peppone“ und als Pharao in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ zu sehen. Freyer kann auf eine lange Karriere als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera zurückblicken. Er spielte u. a. am Pfalztheater Kaiserslautern, am Grips-Theater und am Theater des Westens in Berlin und war im Fernsehen u. a. in „Zappek“, „Polizeiruf 110“ und „Pfarrer Braun“ zu sehen. In den letzten Jahren sorgte er auch mit seiner Rockband „Mates in Rock“ für Aufsehen. Neben zahlreichen Konzertauftritten produzierte er mit der Band auch die Rockkomödie „Himmlisch gerockt“.

Ernst Matthias Friedrich

Die Schöne und das Biest

Ewig Jung

Nach fünf Jahren Pause kehrte Ernst Matthias Friedrich zurück ins Ensemble der Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Friedrich begann seine Laufbahn mit Festengagements in Ulm und Düsseldorf. 1988 ging er nach München und arbeitete u. a. am Münchner Volkstheater, für verschiedene Fernsehproduktionen, sowie vier Jahre fest am Kinder- und Jugendtheater SchauBurg. Seit 2001 ist er immer wieder am Münchner Metropoltheater tätig, u. a. in einer Inszenierung von Tom Waits’ „Black Rider“, in der er 2012 seinen ersten Auftritt im Haller Globe Theater hatte. Auf der Treppe war er schon zu sehen als Bruciata in „Don Camillo und Peppone“. In der Spielzeit 2020 ist er nun zweifach im Neuen Globe zu erleben: als Herr Friedrich in der Wiederaufnahme der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und im Kinderstück "Die Schöne und das Biest".

Mario Gremlich

Maria Stuart

Der Schweizer Mario Gremlich stand erstmals vor dreizehn Jahren als Marquis von Posa in Schillers „Don Carlos“ auf der Großen Treppe vor St. Michael. In den letzten Jahren folgten Auftritte in „Wilhelm Tell“, „Gift“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ in der Rolle des Großindustriellen Wilhelm. Inzwischen befindet sich der ehemalige Leiter des Liechtensteiner Theaters am Kirchplatz in einem Festengagement als Schauspieler am Theater Vorpommern, wo er u. a. als Serge in Yasmina Rezas „Kunst“ zu sehen ist. In diesem Sommer kehrt er für "Maria Stuart" zurück nach Schwäbisch Hall.

Anja Gutgesell

Ewig Jung

Seit Sommer 2017 ist die Sopranistin Anja Gutgesell regelmäßiger Gast auf Haller Bühnen. Sie war in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“, „Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ auf der Großen Treppe zu sehen, spielte in „Pinocchio“ im Haller Theaterzelt, präsentierte ihren eigenen 20er Jahre-Liederabend in der Haalhalle und war Solistin bei der Eröffnungsgala im Neuen Globe. Gutgesell übernahm vor ihren Engagements in Schwäbisch Hall lange Jahre große Rollen in Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen am Mainfranken Theater Würzburg, u. a. die Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“. In diesem Sommer ist sie in Schwäbisch Hall erneut als Schwester Anja in „Ewig Jung“ zu erleben.

Alice Hanimyan

Blues Brothers

Die Schöne und das Biest

Ewig Jung

Was ihr wollt

In ihrer vierten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist Alice Hanimyan in gleich vier Produktionen zu erleben: Sie ist erneut die Viola in „Was ihr wollt“, tritt in der Wiederaufnahme der musikalischen Komödie „Ewig Jung“auf, spielt die französische Assistentin Cécile in "Die Schöne und das Biest" und wird auch in "Blues Brothers" zu sehen sein. Zuvor spielte sie bei den Freilichtspielen in „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“. Im Winterprogramm präsentierte sie zudem ihren Sixties-Abend "Two Girls and a Boy". Neben großen Musicalrollen wie der Natalie in „Fast Normal“ bei den Hamburger Kammerspielen oder der Serena in „Fame“ am Theater Schwerin sowie Hauptrollen in zahlreichen Kinderstücken spielte Hanimyan bereits mehrfach in Shakespeare-Inszenierungen des Intendanten Christian Doll bei den Gandersheimer Domfestspielen.

Gunter Heun

Jedermann

Maria Stuart

Was ihr wollt

Wenn es um große Rollen in Schauspielklassikern geht, vertraut Intendant Christian Doll immer wieder der besonderen Ausstrahlung seines langjährigen Weggefährten Gunter Heun. In Schwäbisch Hall war er zuvor als Don Camillo in „Don Camillo und Peppone“ sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“zu erleben, für den er auch die Theaterfassung mitentwickelte. Mit Titelrollen wurde er für "Wilhelm Tell" auf der Großen Treppe betraut, sowie für den„Jedermann“, in dessen Wiederaufnahme er auch im Sommer 2020 zu sehen sein wird. Zudem spielt er in "Maria Stuart" und den Malvolio in der Wiederaufnahme von„Was ihr wollt“ im Neuen Globe. In seiner langjährigen Laufbahn war Heun u. a. am Deutschen Theater Göttingen, am Staatstheater Wiesbaden sowie an den Theatern in Luzern und Regensburg und bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert.

Ralph Kinkel

Was ihr wollt

Ralph Kinkel gab in der vergangenen Spielzeit unter anderem als Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“ sein Debüt bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Diesen Sommer kehrt er mit der Wiederaufnahme von "Was ihr wollt" als Sir Andrew Blassbacke zurück ins Neue Globe. Er wurde 1990 als Sohn einer banater-schwäbischen Aussiedlerfamilie in Regensburg geboren. Von 2009 bis 2013 studierte er an der Universität Mozarteum in Salzburg und wurde mit seinem Jahrgang mit dem Ensemblepreis des 21. Treffens deutscher Schauspielstudierender ausgezeichnet. Kinkel gastierte u. a. am Staatstheater Stuttgart, am Salzburger Landestheater, am Theater der Jugend in Wien und am Theater Erlangen. Von 2014 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig. Seit 2017 ist er als freier Schauspieler tätig.

Stephan Kraus

Ewig Jung

Der in Mannheim lebende Pianist, Komponist und Arrangeur übernimmt in diesem Sommer zum zweiten Mal die musikalische Leitung der Komödie „Ewig Jung“ und verkörpert auf der Bühne den Pianisten, Herrn Kraus. Gemeinsam mit Heiko Lippmann war er bereits 2018 musikalischer Leiter der Produktionen „Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Stephan Kraus studierte Jazzpiano und Arrangement/Komposition in Mannheim. Die musikalische Leitung übernahm er u. a. bei mehreren Tourneen von „Die Priester“, einer Gesangsgruppe aus römisch-katholischen Priestern, die in den vergangenen Jahren mehrere Chart-Erfolge hatte, sowie zuletzt bei den Tourneen der Show „Tribute to the Blues Brothers“. Seit Jahren ist der Musiker als Pianist für Hapag-Lloyd auch auf See unterwegs.

Martina Lechner

Der kleine Horrorladen

Mit einer Hauptrolle im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ gab Martina Lechner ihr Treppendebüt: Sie verkörperte Aidas Nebenbuhlerin, die Pharaonentochter Amneris. In diesem Sommer kehrt sie in "Der kleine Horrorladen" zurück auf die Stufen vor St. Michael. Lechners Talent zeichnete sich bereits während ihres Studiums ab, als sie u. a. Hauptpreisträgerin des Fidelio-Wettbewerbs und Finalistin des Sylvester-Levay-Gesangswettbewerbs wurde. Inzwischen ist sie regelmäßig in großen Musicalrollen zu erleben, u. a. als Maria in „West Side Story“ in Wuppertal oder Jeanie in „Hair“ bei den Bad Hersfelder Festspielen. Wenn sie gerade nicht auf der Bühne steht, arbeitet sie als Herausgeberin des Musical-Podcasts „Musical & mehr ...“, in dem sie die Motive, Wege und Geschichten ihrer Bühnenkollegen für ein breites Publikum hörbar macht.

Benjamin Leibbrand

Blues Brothers

Was ihr wollt

Der freischaffende Kommunikations- und Mediendesigner tourt seit dem Jahr 2012 mit seiner Kultband Tante Polly aus Hamburg St. Pauli durch die Weltgeschichte. Im Vorjahr erschien mit „Tristesse Totale“ bereits das dritte Album der Band. Mit Tante Polly landet Benjamin Leibbrand regelmäßig auch auf der Theaterbühne, u. a. in der "Dreigroschenoper" am Theater Heidelberg, „Der Zauberer von Oz“ in Essen und „Eselhundkatzehahn“ in Bad Gandersheim. In Schwäbisch Hall war er bereits in „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben. Im Sommer 2020 wird er zusammen mit Tante Polly in "Blues Brothers" und in der Wiederaufnahme von "Was ihr wollt" im Neuen Globe zu sehen sein.

Natanaël Lienhard

Was ihr wollt

Der Sohn eines Franzosen und einer deutschen Schauspielerin verkörperte im vergangenen Jahr bei den Freilichtspielen den Kommunisten Fulmine in „Don Camillo und Peppone“. Mit der Wiederaufnahme von "Was ihr wollt" kehrt er auch diese Festspielsaison als Violas tot geglaubten Bruder Sebastian zurück nach Schwäbisch Hall. Nach Festengagements am Theater Heidelberg und am Badischen Staatstheater Karlsruhe arbeitet Lienhard seit 2014 als freier Schauspieler an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und bei Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum in Stuttgart. Neben klassischen Schauspielrollen ist er auch mit seinem Liederabend „Jacques Brel – On n’oublie rien“ regelmäßig an verschiedenen Bühnen zu erleben.

Stefan Lorch

Jedermann

Als Tod in der Wiederaufnahme von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ ist Stefan Lorch nun zum zweiten Mal in Schwäbisch Hall zu erleben. In den vergangenen knapp zwanzig Jahren spielte er in zahllose Hauptrollen am Staatstheater Nürnberg. Für deutschlandweites Aufsehen sorgten insbesondere seine Auftritte in der Titelrolle von Büchners „Woyzeck“ in der Inszenierung von Christoph Mehler, die 2012 mit dem Bayerischen Theaterpreis und dem Bayerischen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet wurde. 2015 gastierte er als Willy Loman im „Tod eines Handlungsreisenden“ als erste deutsche Produktion am Chinesischen Nationaltheater in Peking. Während seines vorherigen Engagements am Landestheater Sachsen-Anhalt wurde er mit dem Stück „Fleisch“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Kerstin Marie Mäkelburg

Blues Brothers

Jedermann

Ihr erstes Engagement für „Brenz 1548“ und „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ brachte Kerstin Marie Mäkelburg 2017 zu den Freilichtspielen. Im Winter 2019 präsentierte sie außerdem ihren Marlene-Dietrich-Abend „Mythos Marlene“, mit dem sie im Schmidtchen Theater an der Hamburger Reeperbahn und in Kapstadt gefeiert wurde, im Neuen Globe. Die stimmgewaltige Hamburgerin spielte u. a. am Deutschen Schauspielhaus, am Thalia Theater, am Schmidt Theater und an den Hamburger Kammerspielen. Am TUI-Operettenhaus war sie in den Premierenbesetzungen zahlreicher Musical-Großproduktionen, etwa als Lisa Wartberg in „Ich war noch niemals in New York“. Im Freilichtspiele-Sommer 2020 kehrt sie als Mammon in der Wiederaufnahme des „Jedermann“ zurück auf die Große Treppe. Im Neuen Globe wird sie in "Blues Brothers" zu erleben sein.

Alexander Martin

Jedermann

Alexander Martin studierte Jazz/Rock/Pop-Gesang an der HMT Leipzig und ist nicht nur als Schauspieler und Musicaldarsteller unterwegs, sondern auch als Sänger, Gitarrist, Komponist, Texter und Musikproduzent. Mit der Rockband „Kiloherz“ tourte er durch Europa, u. a. als Vorband von Christina Stürmer, Silbermond oder Nina Hagen. Auf der Bühne war er u. a. als Udo Lindenberg im Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“ in Hamburg, als Brad in der „Rocky Horror Show“ in Erfurt sowie als Azolan in „Gefährliche Liebschaften“ unter der Regie des Intendanten Christian Doll in Bad Gandersheim zu sehen. Mit Christian Doll arbeitet er nun in Schwäbisch Hall als Darsteller des Guten Gesells in der Wiederaufnahme des „Jedermann“ erneut zusammen.

Attila Maya Olsen

Blues Brothers

Nachdem Attila Maya Olsen 1990 als „Audrey two“ in dem Musical “Der kleine Horrorladen” debütierte, machte er sich einen Namen als „the voice“ in der Musicalszene. In Schwäbisch Hall wird er in der Produktion der “Blues Brothers” zu sehen sein. Er gestaltete den „Jesus“ in dem Musical “Kiss me Jesus” und den „Davie“ am Bremer Musicaltheater in “Jekyll and Hide”. Nebenbei gründete er als Sänger die Band „Instant Karma“ und trat mit „The Horrorgardeners“ auf. Er realisierte sein eigenes vollakustisches Soloprogramm mit Songs von John Lennon „Helpimaginelove“. 1989 und 2000 gewann er jeweils einen Preis als Texter. Heute baut er sein Attila Maya Olsen Rockprojekt auf. Auf der Musicalbühne sah man ihn zuletzt 2018 als Adam in “Wie es euch gefällt” in Hannover, wo man ihn 2011 als Bootsmann Fiete im “Sturm” erleben konnte. Unter seinem bürgerlichen Namen Walter von Bülow arbeitet er seit 1985 als Stimmbildner und Vocal-Coach in Hamburg.

Martina Maria Reichert

Jedermann

Maria Stuart

Was ihr wollt

Martina Maria Reichert verkörpert in diesem Sommer die Titelrolle der "Maria Stuart" auf der Großen Treppe, und ist außerdem erneut als Buhlschaft in der Wiederaufnahme des „Jedermann“, sowie als Gräfin Olivia in der Wiederaufnahme „Was ihr wollt“ im Neuen Globe zu erleben.. Als Schauspielerin war sie u. a. an den Münchener Kammerspielen, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Freiburg engagiert und erhielt für ihre Mitwirkung in „Kaspar Häuser Meer“ am Theater Erlangen einen Darstellerpreis bei den Bayerischen Theatertagen. Im Fernsehen war sie u. a. in der BBC-Produktion „Nuclear Secrets“ zu erleben. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin und Regisseurin ist sie auch als Life- und Businesscoach tätig. Außerdem leitet sie regelmäßig Jugendprojekte, so auch vergangenes Jahr „Wir sind Faust“, das integrative Projekt des Freilichtspiele-Jugendensembles.

Michael Ruchter

Blues Brothers

Michael Ruchter war im vergangenen Jahr musikalischer Leiter des Kinder- und Familienstücks „Der Zauberer von Oz“ und auch in verschiedenen Rollen live auf der Bühne zu sehen.  Im Sommer kehrt er zu "Blues Brothers" zurück ins Neue Globe. Er studierte Schauspiel an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und schloss sein Studium als Mitglied des Schauspielstudios am Theater Chemnitz ab. Es folgten Festengagements am Volkstheater Rostock, Theater Magdeburg und Landestheater Tübingen. Zudem engagiert er sich in zahlreichen musikalischen Projekten als Sänger, Gitarrist und Songwriter sowie als musikalischer Leiter für Theaterproduktionen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Ruchter freischaffend tätig und gastiert u. a. am Theater Lübeck, dem Landestheater Tübingen und dem Voralberger Landestheater Bregenz.

Dirk Schäfer

Dirk Schäfer singt Jacques Brel – Doch davon nicht genug

Was ihr wollt

Als Haller Reformator Johannes Brenz in „Brenz 1548“, Bürgermeister Peppone in „Don Camillo und Peppone“, in Jacques-Brel-Konzerten und als Stauffacher in „Wilhelm Tell“ hinterließ Dirk Schäfer in den vergangenen Jahren einen bleibenden Eindruck in der Festspielstadt. 2020 ist er erneut mit seinem Jacques-Brel-Konzert, sowie als Orsino in „Was ihr wollt“ in Schwäbisch Hall zu erleben. Dirk Schäfer arbeitete in seiner erfolgreichen Karriere u. a. fest am Theater Kiel sowie in Gastengagements am Thalia Theater, den Kammerspielen und der Staatsoper in Hamburg, an den Staatstheatern in Wiesbaden, Braunschweig, Kassel, Cottbus, Nürnberg und Darmstadt und war in großen Rollen wie Karl Moor, Frank´N´Furter, Jason, Professor Higgins oder Bassa Selim zu sehen.

Tabea Scholz

Jedermann

Die Schauspielerin Tabea Scholz ist in diesem Sommer in den Rollen als Werke und Weib des Schuldknechts in der Wiederaufnahme von „Jedermann“ zum zweiten Mal auf der Großen Treppe zu erleben. Mit Intendant Christian Doll verbindet sie jedoch eine mehrjährige Zusammenarbeit bei den Gandersheimer Domfestspielen, wo sie unter anderem in der Hauptrolle der Sara in der Uraufführung des Musicals „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ zu sehen war. Lange Jahre war Scholz am Theater Magdeburg engagiert, wo sie sowohl im Schauspiel als auch im Musiktheater große Rollen wie die Mascha in „Drei Schwestern“ oder die Sally Bowles in „Cabaret“ verkörperte. Zuletzt spielte sie an der Komödie Kassel die Elke Balz im Stück „Zickenzirkus“.

Benjamin Sommerfeld

Der kleine Horrorladen

Nach seinem Studium an der UdK Berlin war der gebürtige Magdeburger in der Düsseldorfer Weltpremiere von “Kein Pardon” zu sehen, es folgten Engagements in Wien bei “Natürlich Blond”, “Mamma Mia” und “Jesus Christ Superstar”.Weitere Stationen waren das Gärtnerplatztheater München (Richtie in “Bussi”), Theater Magdeburg (Woof in “Hair”, Mottel in “Anatevka”), Bar jeder Vernunft Berlin (David in “Sarg Niemals Nie”), Staatstheater Darmstadt (Willard Hewitt in “Footloose”), Oper Chemnitz (Freddy in “My Fair Lady”), Comödie Dresden (Poldi in “Oh Alpenglühn”, Paul in “Spielplatzhirsche”) sowie das Schmidt Theater Hamburg (Edelbert von Grootfru jr. in “Cindy Reller”, Hunter in “Titel der Show”) und die Musikalische Komödie Leipzig (Peter Schlönzke in “Kein Pardon”, Ozzie in “On The Town”). In Schwäbisch Hall gibt er nun in “Der kleine Horrorladen” als Seymour sein Treppendebüt.

Rouven Magnus Stöhr

Jedermann

Maria Stuart

Unter anderem als Blechmann und in weiteren Rollen im Kinder- und Familienstück „Der Zauberer von Oz“ im Neuen Globe war Rouven Magnus Stöhr erstmals bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall zu erleben. In diesem Jahr wird er neben der Rolle des Teufel in der Wiederaufnahme des "Jedermann" auch in "Maria Stuart" auf der Großen Treppe zu sehen sein. Er erhielt seine Ausbildung an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Seitdem war er in zahlreichen Rollen an der Volksbühne Berlin zu erleben, darunter William Shakespeares „Titus Andronicus“, und die Stücke „Exodus“ und „Blutsbrüder“. Regelmäßig arbeitet Stöhr auch an verschiedenen Wiener Theatern, u. a. am Theater der Jugend, wo er zuletzt als Roger in „Der Fluch des David Ballinger“ zu sehen war.

Sebastian Strehler

BigBand Schwäbisch Hall meets Tante Polly

Blues Brothers

Was ihr wollt

Der Schauspieler und Musicaldarsteller ist Mitglied der Hamburger Band Tante Polly, mit der er bereits in „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ bei den Freilichtspielen zu erleben war. In diesem Jahr ist er in mehreren Produktionen zu sehen, unter anderem in der Wiederaufnahme von „Was ihr wollt“, den "Blues Brothers" im Neuen Globe und im Cross-over Konzert mit der BigBand Schwäbisch Hall. Strehler wurde mit dem fastfood-Theater München Deutscher Meister im Improvisationstheater und gewann den 2. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang. Er war festes Mitglied des Musicalensembles des TfN Hildesheim und verkörperte in Bad Gandersheim den Jaques in „Wie es euch gefällt“, unter der Regie von Freilichtspiele-Intendant Christian Doll. Am Theater in Kempten inszenierte er das Kinderstück „An der Arche um acht“ und war dort zuletzt musikalischer Leiter und Darsteller des Kasperl in „Der Räuber Hotzenplotz“.

Dirk Weiler

Ewig Jung

Maria Stuart

Was ihr wollt

Als Jesus in „Don Camillo und Peppone“ und Otto in „Die Wahlverwandschaften“ feierte Dirk Weiler 2017 seinen Einstand in Schwäbisch Hall. 2018 spielte er bei „Wilhelm Tell“. In dieser Spielzeit ist er in gleich drei Produktionen zu erleben. In den beiden Wiederaufnahmen: als Narr in Shakespeare’s „Was ihr wollt” und Herr Weiler in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und in der Neuproduktion von Schillers "Maria Stuart" auf der Großen Treppe. Weiler arbeitete zehn Jahre lang als Schauspieler und Sänger in New York, wo er u. a. Preisträger der Lotte Lenya Competition und des New York Nightlife Awards war. Sowohl im Sprechtheater als auch im Musiktheater zu Hause war er u. a. in Hauptrollen bei Stücken wie „Ganz oder Gar Nicht“, „Crazy for You“, „Jesus Christ Superstar“, „Chess“, „Ein Käfig voller Narren“, „Die lustige Witwe“, „Frau Luna“, „Der Kirschgarten“, „Highway to Hellas“, „Comedian Harmonists“ und „ Catch me if you can“ zu sehen.

Carl-Ludwig Weinknecht

Was ihr wollt

Als Sir Tobi Rülp ist Carl-Ludwig Weinknecht erneut in der Wiederaufnahme der Komödie „Was ihr wollt“ im Neuen Globe zu erleben. Der Niedersachse begann seine Schauspieler-Laufbahn am Schauspiel Köln. Nach Engagements in Bremen, Regensburg, Gießen, Aachen und Oberhausen kehrte er nach Köln zurück und lebte dort fast 15 Jahre, in denen er als Schauspieler und Dozent für Schauspiel tätig war. Bei den Freilichtspielen stand er zuletzt u. a. als Kaiser Karl V. in „Brenz 1548“ sowie in „Wilhelm Tell“ auf der Bühne. Im Herbst 2019 beginnt Weinknecht ein Festengagement als Schauspieler am Rheinischen Landestheater Neuss – unter der Intendanz von Caroline Stolz, in Schwäbisch Hall bekannt durch ihre Inszenierung von „Die Wahlverwandtschaften“ im Haller Theaterzelt.

Rika Weniger

Was ihr wollt

Auch diesen Sommer ist Rika Weniger als Maria in der Wiederaufnahme von „Was ihr wollt“ zu erleben. Sie präsentierte sich im letzten Jahr außerdem in mehreren Rollen im Kinderstück „Der Zauberer von Oz“ erstmals in Schwäbisch Hall. Bereits während ihres Studiums an der HMT Rostock erhielt sie einen Darstellerpreis beim Treffen deutschsprachiger Schauspielschulen. Ihre Engagements führten sie ans Oldenburgische Staatstheater und Braunschweiger Staatstheater, wo sie u. a. an erfolgreichen Produktionen der Preisträger des internationalen „Fast-Forward”-Festivals für junge Regie mitwirkte. So wurde das Chorstück “M(other) Courage” für den Faustpreis nominiert, während sie mit “Heimat(en)” u. a. auf das Festival d’Avignon eingeladen wurde. Zuletzt war Weniger im Stück „Grundgesetz“ am Maxim Gorki Theater zu sehen.