Ensemble

Claudia Artner

AIDA

Claudia Artner ist in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ erstmals bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall zu erleben. Die gebürtige Niederösterreicherin stand bereits während ihrer Musicalausbildung in Wien in zahlreichen Produktionen auf der Bühne, u. a. in der deutschsprachigen Uraufführung von Disneys „Aladdin“ in der Wiener Stadthalle. Am Staatstheater Darmstadt spielte sie u. a. in den Musicals „Cabaret“, „Flashdance“ und „Evita“ und gab dort als Ida in „Die Fledermaus“ auch ihr Operettendebüt. Im vergangenen Sommer war Claudia Artner bei den Gandersheimer Domfestspielen als Mammon im Schauspiel „Jedermann“ sowie als Iris Kelly im Tanzmusical „FAME“ zu sehen.

Franziska Becker

Ewig Jung

Franziska Becker übernahm sowohl im Musiktheater als auch im Sprechtheater bereits unzählige Hauptrollen großer Produktionen, u. a. als Lisa Wartberg im Musical „Ich war noch niemals in New York“ im Hamburger Operettenhaus, als Tanja in „Mamma Mia“ am Stuttgarter Palladium Theater oder in der Titelrolle in „Kiss me Kate“ an der Wiener Volksoper. Weitere Stationen waren das Theater des Westens, das Deutsche Theater München und das Salzburger Landestheater. 2016 wurde sie für ihre schauspielerischen Leistungen bei den Gandersheimer Domfestspielen mit dem Roswitha-Ring ausgezeichnet und erhielt 2018 den Deutschen Musical Theater Preis. Bei den Freilichtspielen gibt sie im Sommer 2019 ihren Einstand in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“.

Perry Beenen

AIDA

Der Niederländer Perry Beenen arbeitet in ganz Europa als Musicaldarsteller, Sänger und Tänzer. Regelmäßig spielt er in großen Musicalproduktionen wie „Chicago“ in Berlin, „Ich war noch niemals in New York“ in Wien oder „Mamma Mia!“ in Oberhausen. Zudem war er u. a. Backgroundsänger von Popstar Mika, Solosänger und Dance Captain für die holländische Erfolgstournee „Jeans 20 Let’s Celebrate“, Tänzer der Disney Company und reiste als Solist auf mehreren Kreuzfahrtschiffen rund um die Welt. Nach seinem Debüt bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall als Double J in „Saturday Night Fever“ ist er in diesem Sommer in der Musicalproduktion „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ zu erleben.

Marius Bingel

AIDA

Marius Bingel ist wahrscheinlich der erste Musicaldarsteller auf der Großen Treppe vor St. Michael, der eine abgeschlossene Ausbildung als Koch vorweisen kann. Im Anschluss an diese Ausbildung jedoch beschloss der gebürtige Saarburger, der bereits in seiner Jugend in zahlreichen Laien-Musicalproduktionen auf der Bühne stand, seine große Leidenschaft zum Beruf zu machen. Mit Erfolg: Direkt im Anschluss an sein Musicalstudium an der Stage School Hamburg wurde er als Erstbesetzung des U-Bahn-Geistes für „Ghost – Das Musical“ am Hamburger Operettenhaus engagiert. In Schwäbisch Hall gibt er nun sein Debüt im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“.

Frerk Brockmeyer

Der Zauberer von Oz

Jedermann

Der gebürtige Oldenburger Frerk Brockmeyer war zwanzig Jahre lang als festes Ensemblemitglied im Landestheater Coburg, den Stadttheatern in Bremerhaven und Gießen, am Theater Paderborn sowie zuletzt am Theater Regensburg engagiert. In Regensburg war er u. a. in der Titelrolle von Anton Tschechows „Platonow“ zu sehen und wurde 2016 für seine Rolle als Dave im Schauspielmonolog „NippleJesus“ mit dem Publikumspreis der Bayerischen Theatertage ausgezeichnet. Seit 2017 arbeitet er als freier Schauspieler. In seinem ersten Engagement bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall ist er als Löwe in „Der Zauberer von Oz“ sowie als Dünner Vetter im „Jedermann“ zu erleben.

Silke Buchholz

Don Camillo und Peppone

Die gebürtige Kölnerin übernimmt in diesem Jahr erneut die Rolle der Ariana in „Don Camillo und Peppone“ auf der Großen Treppe. Silke Buchholz war u. a. am Saarländischen Staatstheater, Landestheater Linz, Theater am Neumarkt, Residenztheater München, Staatstheater Braunschweig und am Theater Konstanz engagiert. Mit der von ihr mitbegründeten Theater- und Performancegruppe „Landesbühne Berlin“ war sie u. a. am HAU1 in Berlin zu sehen. Bei den Freilichtspielen stand sie auch in den Inszenierungen „Die Wahlverwandtschaften“ und „Wilhelm Tell“ sowie dem Gastspiel „Patentöchter“ auf der Bühne. Zuletzt verkörperte Buchholz die Angela Merkel in der aufsehenerregenden Produktion „Angela I.“ der Bremer Shakespeare Company.

Ben Cox

AIDA

Ben Cox erhielt seine Ausbildung in Dance and Theatre Performance am Londoner Bird College. Der Engländer arbeitet seitdem hauptsächlich in Deutschland und war Teil der Ensembles zahlreicher Musical-Großproduktionen. Dazu zählen u. a. „West Side Story“ in Dortmund, Kassel und Magdeburg, „Wicked“ in Stuttgart und Oberhausen, „Hair“ in Bad Hersfeld und München sowie „Gefährten“ und „Ein Käfig voller Narren“ in Berlin. Als Tänzer trat er zudem mit der spektaktulären Luftakrobatik-Gruppe Wired Aerial Theatre in der Londoner O2-Arena auf. Für das Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ ist er nun erstmals in Schwäbisch Hall zu Gast.

Dominik Dittrich

Der Hamburger Komponist, Pianist, Akkordeonist und Sänger ist verantwortlich für die Musik in den diesjährigen Freilichtspiele-Produktionen „Was ihr wollt“, „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“. Bei letzteren beiden Stücken spielt Dominik Dittrich gemeinsam mit seiner Hamburger Band Tante Polly auch bei jeder Vorstellung live mit. Als Komponist und musikalischer Leiter arbeitete Dittrich u. a. am Schauspielhaus Wien und am Berliner Ensemble sowie regelmäßig am Schauspiel Essen und am Landestheater Tübingen. 2019 ist Dittrich auch musikalischer Leiter der Uraufführung von „Thaddäus Troll“ am Schauspiel Stuttgart und der „Dreigroschenoper“ am Theater Heidelberg. Die Puppen-Polit-Oper mit seiner Musik, „Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“, wurde 2015 für den Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert.

Christine Dorner

Don Camillo und Peppone

Jedermann

Als verschrobene Signora Christina in „Don Camillo und Peppone“ und als Nonna in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ spielte sich Christine Dorner bereits bei ihren ersten Auftritten in Schwäbisch Hall im Jahr 2016 in die Herzen der Zuschauer. Die Österreicherin spielte in ihrer langen Karriere u. a. am Theater Bremen, unter Intendant Kurt Hübner eine der innovativsten Bühnen in Deutschland. Ihm folgte sie auch nach Berlin ans Theater der Freien Volksbühne. Seit 2012 ist sie regelmäßig in Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll zu erleben. So verkörpert sie auch in diesem Sommer die Signora Christina in „Don Camillo und Peppone“ und Jedermanns Mutter und Gott in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“.

Jasmin Eberl

In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er

Auch wenn die 23-jährige Österreicherin erst in vergangenen Jahr ihre Musical-Ausbildung an der Universität der Künste in Berlin abgeschlossen hat, kann sie schon auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken. So erreichte sie als erst 14-Jährige den ersten Platz beim „Dance World Cup“ auf Sardinien und war 2017 Finalistin beim renommierten Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Zuletzt verkörperte sie die Cathy in „Die letzten fünf Jahre“ und die Bianca in „Kiss Me, Kate“ am Theater Vorpommern und ist derzeit auch als Annie im Musical „Chicago“ am Theater Magdeburg zu sehen. In Schwäbisch Hall spielt sie erneut die Greta in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“.

Udo Eickelmann

Ewig Jung

In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er

Seit seinem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ist Udo Eickelmann als Gast an Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum tätig. So stand er u. a. als Graf von Krolock in „Tanz der Vampire“ und als Axel Staudach in „Ich war noch niemals in New York“ auf der Bühne. Freilichttheatererfahrung sammelte er u. a. als Tony in der „West Side Story“ bei den Thunerseespielen sowie als Athos in „Die drei Musketiere“ und Spyros in „Highway to Hellas“ bei den Gandersheimer Domfestspielen. In seiner zweiten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist er als Herr Eickelmann in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ sowie als Max in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ zu sehen.

Moritz Fleiter

Don Camillo und Peppone

Lost & Found

Theaterspaziergang "Williams weite Welt"

Moritz Fleiter, der seine Ausbildung in „Physical Theatre“ an der Folkwang Universität in Essen absolvierte, ist in diesem Sommer erneut als Mariolino in „Don Camillo und Peppone“ auf der Großen Treppe sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben. Im Rahmen einer Förderung durch den Fonds „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes entwickelt er gemeinsam mit seinem Essener Ensemble TOBOSO, den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und dem Theater Duisburg zwei neue Stücke für Jugendliche: „Lost & Found“ ist im Juni 2019 im Neuen Globe zu sehen, „Super & Action“ wird ab Herbst 2019 in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus der Region in Schwäbisch Hall entwickelt und kommt im Frühjahr 2020 im Neuen Globe zur Premiere.

Claudius Freyer

AIDA

Don Camillo und Peppone

Jedermann

Als Großgrundbesitzer Pasotti in „Don Camillo und Peppone“ kehrt Claudius Freyer in diesem Sommer zurück nach Schwäbisch Hall. Zudem übernimmt er auf der Großen Treppe die Rollen des Dicken Vetters im „Jedermann“ und des Pharao in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“. Freyer kann auf eine lange Karriere als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera zurückblicken. Er spielte u. a. am Pfalztheater Kaiserslautern, am Grips-Theater und am Theater des Westens in Berlin und war im Fernsehen u. a. in „Zappek“, „Polizeiruf 110“ und „Pfarrer Braun“ zu sehen. In den letzten Jahren sorgte er auch mit seiner Rockband „Mates in Rock“ für Aufsehen. Neben zahlreichen Konzertauftritten produzierte er mit der Band auch die Rockkomödie „Himmlisch gerockt“.

Julia Friede

Theaterspaziergang "Williams weite Welt"

Julia Friede ist 2019 erneut im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu sehen. Bereits während ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ war sie am Berliner Ensemble und am Maxim Gorki Theater zu erleben. Festengagements führten sie ans Theater Bielefeld und ans Stadttheater Bremerhaven. Für ihre Darstellung der Rosalinde in Shakespeares „Wie es euch gefällt“ unter der Regie des Intendanten Christian Doll wurde sie 2016 mit dem Roswitha-Ring für die beliebteste Darstellerin der Gandersheimer Domfestspiele ausgezeichnet. Zuletzt verkörperte sie die Dorothy in „Der Zauberer von Oz“ am Schauspiel Essen, an der Seite ihrer „Theaterspaziergang“-Kollegen Dominik Dittrich und Benjamin Leibbrand.

Ernst Matthias Friedrich

Don Camillo und Peppone

Ewig Jung

Nach fünf Jahren Pause kehrt Ernst Matthias Friedrich zurück ins Ensemble der Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Friedrich begann seine Laufbahn mit Festengagements in Ulm und Düsseldorf. 1988 ging er nach München und arbeitete u. a. am Münchner Volkstheater, für verschiedene Fernsehproduktionen, sowie vier Jahre fest am Kinder- und Jugendtheater SchauBurg. Seit 2001 ist er immer wieder am Münchner Metropoltheater tätig, u. a. in einer Inszenierung von Tom Waits’ „Black Rider“, in der er 2012 seinen ersten Auftritt im Haller Globe Theater hatte. In dieser Spielzeit ist er nun als Herr Friedrich in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ im Neuen Globe und als Bruciata in „Don Camillo und Peppone“ zu erleben.

Chiara Fuhrmann

AIDA

Chiara Fuhrmann ist in ihrer Rolle als Nehebka im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ erstmals bei den Freilichtspielen zu erleben. Sie absolvierte ihr Musicalstudium an der Hamburger Joop van den Ende Academy und übernahm bereits während ihrer Studienzeit die Rolle der Susan Hershey in „The Full Monty“ am Theater Kiel. In Stuttgart war sie im Palladium Theater als Rachel Marron, Nicki Marron sowie im Ensemble von „Bodyguard“ zu sehen. Unter der künstlerischen Leitung des Musikalischen Leiters der Freilichtspiele, Heiko Lippmann, und des „AIDA“-Regisseurs Christopher Tölle war sie mit dem EURO-Studio Landgraf als Little Inez in „Hairspray“ auf Deutschlandtournee. Zuletzt war Fuhrmann Teil des „Ragtime“-Ensembles am Landestheater Linz.

Mario Gremlich

In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er

Der Schweizer Mario Gremlich stand erstmals vor dreizehn Jahren als Marquis von Posa in Schillers „Don Carlos“ auf der Großen Treppe vor St. Michael. In den letzten Jahren folgten Auftritte in „Wilhelm Tell“, „Gift“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Inzwischen befindet sich der ehemalige Leiter des Liechtensteiner Theaters am Kirchplatz in einem Festengagement als Schauspieler am Theater Vorpommern, wo er u. a. als Serge in Yasmina Rezas „Kunst“ zu sehen ist. Für seine Rolle als Großindustrieller Wilhelm in der „Bar zum Krokodil“ kehrt er im August zurück nach Schwäbisch Hall.

Anja Gutgesell

Ewig Jung

In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er

Seit Sommer 2017 ist die Sopranistin Anja Gutgesell regelmäßiger Gast auf Haller Bühnen. Sie war in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“, „Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ auf der Großen Treppe zu sehen, spielte in „Pinocchio“ im Haller Theaterzelt, präsentierte ihren eigenen 20er Jahre-Liederabend in der Haalhalle und war Solistin bei der Eröffnungsgala im Neuen Globe. Gutgesell übernahm vor ihren Engagements in Schwäbisch Hall lange Jahre große Rollen in Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen am Mainfranken Theater Würzburg, u. a. die Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“. In diesem Sommer ist sie in Schwäbisch Hall in der „Bar zum Krokodil“ und als Schwester Anja in „Ewig Jung“ zu erleben.

Lucía Haas Muñoz

AIDA

Die gebürtige Ecuadorianerin Lucía Haas Muñoz zog nach ihrem Abitur im Alter von 17 Jahren nach Deutschland, um sich für die Bühne ausbilden zu lassen. Mit Erfolg: Direkt nach dem Abschluss ihres Musicalstudiums an der Stage School in Hamburg debütierte sie im Jahr 2014 an der Oper Halle als Consuela und Anita in Leonard Bernsteins „West Side Story“. Seitdem war sie in den Ensembles zahlreicher großer Musicalproduktionen zu erleben, u. a. in „Evita“ bei den Schauspielbühnen Stuttgart und „Der Medicus“ beim Musicalsommer Fulda. Neben ihrer Karriere auf der Bühne ist Muñoz auch als Zumba-Trainerin aktiv. In Schwäbisch Hall ist sie im Ensemble von „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ auf der Großen Treppe zu erleben.

Alice Hanimyan

Don Camillo und Peppone

Ewig Jung

Theaterspaziergang "Williams weite Welt"

Two Girls and a Boy

Was ihr wollt

In ihrer dritten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist Alice Hanimyan in gleich vier Produktionen zu erleben: Sie ist erneut die Gina in „Don Camillo und Peppone“, spielt die Viola in „Was ihr wollt“, tritt in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ auf. Im Winterprogramm präsentierte sie zudem ihren Sixties-Abend "Two Girls and a Boy". Neben großen Musicalrollen wie der Natalie in „Fast Normal“ bei den Hamburger Kammerspielen oder der Serena in „Fame“ am Theater Schwerin sowie Hauptrollen in zahlreichen Kinderstücken spielte Hanimyan bereits mehrfach in Shakespeare-Inszenierungen des Intendanten Christian Doll bei den Gandersheimer Domfestspielen.

Gunter Heun

Don Camillo und Peppone

Jedermann

Theaterspaziergang "Williams weite Welt"

Was ihr wollt

Wenn es um große Rollen in Schauspielklassikern geht, vertraut Intendant Christian Doll immer wieder der besonderen Ausstrahlung seines langjährigen Weggefährten Gunter Heun. Nach dem Wilhelm Tell im Vorjahr ist er in diesem Sommer im „Jedermann“ erneut in einer Titelrolle auf der Großen Treppe zu sehen. Zudem spielt er den Malvolio in „Was ihr wollt“ im Neuen Globe und ist als Don Camillo in „Don Camillo und Peppone“ sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ wieder zu erleben, für den er auch die Theaterfassung mitentwickelte. In seiner langjährigen Laufbahn war Heun u. a. am Deutschen Theater Göttingen, am Staatstheater Wiesbaden sowie an den Theatern in Luzern und Regensburg und bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert.

Ralph Kinkel

Der Zauberer von Oz

Was ihr wollt

Ralph Kinkel gibt in dieser Spielzeit als Sir Andrew Blassbacke in „Was ihr wollt“ und als Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“ sein Debüt bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Er wurde 1990 als Sohn einer banater-schwäbischen Aussiedlerfamilie in Regensburg geboren. Von 2009 bis 2013 studierte er an der Universität Mozarteum in Salzburg und wurde mit seinem Jahrgang mit dem Ensemblepreis des 21. Treffens deutscher Schauspielstudierender ausgezeichnet. Kinkel gastierte u. a. am Staatstheater Stuttgart, am Salzburger Landestheater, am Theater der Jugend in Wien und am Theater Erlangen. Von 2014 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig. Seit 2017 ist er als freier Schauspieler tätig.

Stephan Kraus

Der in Mannheim lebende Pianist, Komponist und Arrangeur übernimmt in diesem Sommer die musikalische Leitung der Komödie „Ewig Jung“ und verkörpert auf der Bühne den Pianisten, Herrn Kraus. Gemeinsam mit Heiko Lippmann war er bereits im Vorjahr musikalischer Leiter der Produktionen „Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Stephan Kraus studierte Jazzpiano und Arrangement/Komposition in Mannheim. Die musikalische Leitung übernahm er u. a. bei mehreren Tourneen von „Die Priester“, einer Gesangsgruppe aus römisch-katholischen Priestern, die in den vergangenen Jahren mehrere Chart-Erfolge hatte, sowie zuletzt bei den Tourneen der Show „Tribute to the Blues Brothers“. Seit Jahren ist der Musiker als Pianist für Hapag-Lloyd auch auf See unterwegs.

Martina Lechner

AIDA

Mit einer Hauptrolle im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ gibt Martina Lechner ihr Treppendebüt: Sie verkörpert Aidas Nebenbuhlerin, die Pharaonentochter Amneris. Lechners Talent zeichnete sich bereits während ihres Studiums ab, als sie u. a. Hauptpreisträgerin des Fidelio-Wettbewerbs und Finalistin des Sylvester-Levay-Gesangswettbewerbs wurde. Inzwischen ist sie regelmäßig in großen Musicalrollen zu erleben, u. a. als Maria in „West Side Story“ in Wuppertal oder Jeanie in „Hair“ bei den Bad Hersfelder Festspielen. Wenn sie gerade nicht auf der Bühne steht, arbeitet sie als Herausgeberin des Musical-Podcasts „Musical & mehr ...“, in dem sie die Motive, Wege und Geschichten ihrer Bühnenkollegen für ein breites Publikum hörbar macht.

Benjamin Leibbrand

Don Camillo und Peppone

Theaterspaziergang "Williams weite Welt"

Was ihr wollt

Der freischaffende Kommunikations- und Mediendesigner tourt seit dem Jahr 2012 mit seiner Kultband Tante Polly aus Hamburg St. Pauli durch die Weltgeschichte. Im Vorjahr erschien mit „Tristesse Totale“ bereits das dritte Album der Band. Mit Tante Polly landet Benjamin Leibbrand regelmäßig auch auf der Theaterbühne, u. a. in der "Dreigroschenoper" am Theater Heidelberg, „Der Zauberer von Oz“ in Essen und „Eselhundkatzehahn“ in Bad Gandersheim. In Schwäbisch Hall ist er im Sommer 2019 in „Was ihr wollt“, „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben.

Natanaël Lienhard

Don Camillo und Peppone

Was ihr wollt

Der Sohn eines Franzosen und einer deutschen Schauspielerin verkörpert bei den Freilichtspielen den Kommunisten Fulmine in „Don Camillo und Peppone“ und Violas tot geglaubten Bruder Sebastian in „Was ihr wollt“. Nach Festengagements am Theater Heidelberg und am Badischen Staatstheater Karlsruhe arbeitet Lienhard seit 2014 als freier Schauspieler an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und bei Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum in Stuttgart. Neben klassischen Schauspielrollen ist er auch mit seinem Liederabend „Jacques Brel – On n’oublie rien“ regelmäßig an verschiedenen Bühnen zu erleben.

Stefan Lorch

Jedermann

Als Tod in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ ist Stefan Lorch erstmals in Schwäbisch Hall zu erleben. In den vergangenen knapp zwanzig Jahren spielte er in zahllose Hauptrollen am Staatstheater Nürnberg. Für deutschlandweites Aufsehen sorgten insbesondere seine Auftritte in der Titelrolle von Büchners „Woyzeck“ in der Inszenierung von Christoph Mehler, die 2012 mit dem Bayerischen Theaterpreis und dem Bayerischen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet wurde. 2015 gastierte er als Willy Loman im „Tod eines Handlungsreisenden“ als erste deutsche Produktion am Chinesischen Nationaltheater in Peking. Während seines vorherigen Engagements am Landestheater Sachsen-Anhalt wurde er mit dem Stück „Fleisch“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Kerstin Marie Mäkelburg

Jedermann

Mythos Marlene

Nach ihrem ersten Engagement für „Brenz 1548“ und „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ bei den Freilichtspielen 2017 kehrt Kerstin Marie Mäkelburg im Sommer 2019 zurück nach Schwäbisch Hall. Die stimmgewaltige Hamburgerin spielte u. a. am Deutschen Schauspielhaus, am Thalia Theater, am Schmidt Theater und an den Hamburger Kammerspielen. Am TUI-Operettenhaus war sie in den Premierenbesetzungen zahlreicher Musical-Großproduktionen, etwa als Lisa Wartberg in „Ich war noch niemals in New York“. Im Freilichtspiele-Sommer 2019 spielt sie den Mammon im „Jedermann“ und präsentiert ihren Marlene-Dietrich-Abend „Mythos Marlene“, mit dem sie im Schmidtchen Theater an der Hamburger Reeperbahn und in Kapstadt gefeiert wurde, im Neuen Globe.

Rupert Markthaler

AIDA

In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er

Trotz seines jungen Alters von erst 31 Jahren kann Rupert Markthaler bereits auf eine beeindruckende Musicalkarriere zurückblicken. Bereits während seines Studiums an der Berliner Universität der Künste wirkte er beim Projekt „Swing Symphony“ unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle mit und wurde beim Bundeswettbewerb Gesang ausgezeichnet. Seither war er u. a. in Hauptrollen wie der Titelrolle des Musicals „Tarzan“ in Hamburg, Judas in „Jesus Christ Superstar“ in Oldenburg, Berger in „Hair“ in Darmstadt oder Riff Raff in „The Rocky Horror Show“ in Heilbronn zu erleben. Bei den Freilichtspielen stellt sich Markthaler nun als Radames, der männlichen Hauptrolle im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“, vor.

Alexander Martin

Jedermann

Alexander Martin studierte Jazz/Rock/Pop-Gesang an der HMT Leipzig und ist nicht nur als Schauspieler und Musicaldarsteller unterwegs, sondern auch als Sänger, Gitarrist, Komponist, Texter und Musikproduzent. Mit der Rockband „Kiloherz“ tourte er durch Europa, u. a. als Vorband von Christina Stürmer, Silbermond oder Nina Hagen. Auf der Bühne war er u. a. als Udo Lindenberg im Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“ in Hamburg, als Brad in der „Rocky Horror Show“ in Erfurt sowie als Azolan in „Gefährliche Liebschaften“ unter der Regie des Intendanten Christian Doll in Bad Gandersheim zu sehen. Mit Christian Doll arbeitet er nun in Schwäbisch Hall als Darsteller des Guten Gesells im „Jedermann“ erneut zusammen.

Mona Georgia Müller

Der Zauberer von Oz

Die Darstellerin der Dorothy im Kinder- und Familienstück „Der Zauberer von Oz“ ist mit 24 Jahren die jüngste Schauspielerin im diesjährigen Ensemble der Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Mona Georgia Müller beendet in diesem Sommer ihre Ausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Bereits während ihres Studiums wurde sie an verschiedenen Theatern engagiert, u. a. als Helena in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ am Theater Freiburg sowie in „Die stille Macht der Zeit“ am Theater Augsburg. Ab der Spielzeit 19/20 ist sie festes Ensemblemitglied an der Landesbühne Niedersachsen Nord.

Andrea Matthias Pagani

AIDA

Der gebürtige Mannheimer Andrea Matthias Pagani begann seine Theaterkarriere am Stadttheater Pforzheim, wo er zunächst in großen Rollen in Schauspielklassikern zu sehen war, u. a. in der Titelrolle von Schillers „Don Carlos“ oder als Ruprecht in Kleists „Der zerbrochne Krug“. Schnell folgte der Sprung auf die Musicalbühne, mit zahlreichen Hauptrollen in den vergangenen zwanzig Jahren. So spielte er u. a. Che in „Evita“ am Nationaltheater Mannheim, Jesus in „Jesus Christ Superstar“ bei den Burgfestspielen Bad Vilbel oder Anatoly in „Chess“ an der Staatsoperette Dresden. In Schwäbisch Hall stellt er sich als Zoser in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ erstmals dem Publikum vor.

Sina Pirouzi

AIDA

Im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ feiert Sina Pirouzi ihren Einstand auf der Großen Treppe. Die gebürtige Berlinerin absolvierte ihr Musicalstudium an der Hamburger Joop van den Ende Academy. Bereits zu Beginn ihres Studiums war sie Preisträgerin beim renommierten Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Ihr erstes Engagement bei einer Musical-Großproduktion hatte sie 2017, als sie die Sophie Weber in „Mozart! Das Musical“ an den Vereinigten Bühnen Wien verkörperte. Dort war sie später auch als Evita und Mistress im Musical „Evita“ zu erleben. Zuletzt war sie zwei Jahre lang Teil des Ensembles der Stage Entertainment-Produktion von Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“ in Berlin, wo sie u. a. als Esmeralda zu sehen war.

Teya Quarmyne

AIDA

Die Musicaldarstellerin mit ghanaischen, australischen und philippinischen Wurzeln gibt ihr Freilichtspiele-Debüt im Ensemble von „Elton John und Tim Rice’s AIDA“. Teya Quarmyne begann bereits mit drei Jahren mit Ballettunterricht im australischen Perth. Ihre professionelle Bühnenlaufbahn startete in Ghana, wo sie u. a. mit der Accra Theatre Company als Tänzerin und in Schauspielproduktionen auftrat. Nachdem sie in Ghana an einem interkulturellen Programm des deutschen Kulturvereins Kabawil teilgenommen hatte, zog sie 2005 nach Düsseldorf, um dort weiter mit Kabawil zu arbeiten, u. a. als Solistin in der Tanztheaterproduktion „SHErose“. Als Musicaldarstellerin war sie u. a. im Globe Theater Neuss als Martha in „Spring Awakening“ zu erleben.

Martina Maria Reichert

Jedermann

Was ihr wollt

Martina Maria Reichert ist in diesem Sommer als Buhlschaft im „Jedermann“ sowie als Gräfin Olivia in „Was ihr wollt“ zu erleben. Als Schauspielerin war sie u. a. an den Münchener Kammerspielen, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Freiburg engagiert und erhielt für ihre Mitwirkung in „Kaspar Häuser Meer“ am Theater Erlangen einen Darstellerpreis bei den Bayerischen Theatertagen. Im Fernsehen war sie u. a. in der BBC-Produktion „Nuclear Secrets“ zu erleben. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin und Regisseurin ist sie auch als Life- und Businesscoach tätig. Außerdem leitet sie regelmäßig Jugendprojekte, so auch vergangenes Jahr „Wir sind Faust“, das integrative Projekt des Freilichtspiele-Jugendensembles.

Carl Richardson

AIDA

Das Jahr 2019 ist ein aufregendes Jahr in der Karriere des britischen Tänzers, Musicaldarstellers und Choreografen Carl Richardson. Neben einer Europatournee mit dem Musical „Mamma Mia!“ und seinem ersten Auftritt in Schwäbisch Hall im Ensemble von „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ wirkte er auch erstmals als Co-Choreograf bei einer Fernsehproduktion mit – und dann gleich bei der größten deutschsprachigen Serie aller Zeiten, Tom Tykwers „Babylon Berlin“! Richardson erhielt seine Ausbildung am Liverpool Institute for Performing Arts und war Ensemblemitglied zahlreicher großer Musicalproduktionen, u. a. „We Will Rock You“ in Stuttgart und Berlin, „Ich war noch niemals in New York“ in Berlin und München oder „Cats“ bei den Thunerseespielen.

Silvio Römer

AIDA

Der ehemalige Entertainment-Manager begann seine Theaterkarriere bei den Gandersheimer Domfestspielen, damals unter der Künstlerischen Leitung von Christian Doll und Heiko Lippmann, heute Intendant und Musikalischer Leiter bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Dort spielte er u. a. in „Evita“, „Jesus Christ Superstar“ und „Wie es euch gefällt“. Mit
„Bibi und Tina – Das Konzert“ war Silvio Römer in verschiedenen Rollen sowie als Dance Captain auf Deutschlandtournee unterwegs. Zuletzt war er in der mit dem Deutschen Musical Preis ausgezeichneten Uraufführung von „Fack Ju Göhte – Das Musical“ in München als Zeki Müller zu erleben. In Schwäbisch Hall übernimmt er nun die Rolle des Mereb in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“.

Michael Ruchter

Der Zauberer von Oz

Michael Ruchter ist musikalischer Leiter des Kinder- und Familienstücks „Der Zauberer von Oz“ und auch in verschiedenen Rollen live auf der Bühne zu sehen. Er studierte Schauspiel an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und schloss sein Studium als Mitglied des Schauspielstudios am Theater Chemnitz ab. Es folgten Festengagements am Volkstheater Rostock, Theater Magdeburg und Landestheater Tübingen. Zudem engagiert er sich in zahlreichen musikalischen Projekten als Sänger, Gitarrist und Songwriter sowie als musikalischer Leiter für Theaterproduktionen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Ruchter freischaffend tätig und gastiert u. a. am Theater Lübeck, dem Landestheater Tübingen und dem Voralberger Landestheater Bregenz.

Dirk Schäfer

Don Camillo und Peppone

Was ihr wollt

Als Haller Reformator Johannes Brenz in „Brenz 1548“, Bürgermeister Peppone in „Don Camillo und Peppone“, in Jacques-Brel-Konzerten und als Stauffacher in „Wilhelm Tell“ hinterließ Dirk Schäfer in den vergangenen Jahren einen bleibenden Eindruck in der Festspielstadt. 2019 ist er erneut als Peppone sowie als Orsino in „Was ihr wollt“ in Schwäbisch Hall zu erleben. Dirk Schäfer arbeitete in seiner erfolgreichen Karriere u. a. fest am Theater Kiel sowie in Gastengagements am Thalia Theater, den Kammerspielen und der Staatsoper in Hamburg, an den Staatstheatern in Wiesbaden, Braunschweig, Kassel, Cottbus, Nürnberg und Darmstadt und war in großen Rollen wie Karl Moor, Frank´N´Furter, Jason, Professor Higgins oder Bassa Selim zu sehen.

Tabea Scholz

Jedermann

Die Schauspielerin Tabea Scholz ist in diesem Sommer in den Rollen als Werke und Weib des Schuldknechts in „Jedermann“ erstmals auf der Großen Treppe zu erleben. Mit Intendant Christian Doll verbindet sie jedoch eine mehrjährige Zusammenarbeit bei den Gandersheimer Domfestspielen, wo sie unter anderem in der Hauptrolle der Sara in der Uraufführung des Musicals „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ zu sehen war. Lange Jahre war Scholz am Theater Magdeburg engagiert, wo sie sowohl im Schauspiel als auch im Musiktheater große Rollen wie die Mascha in „Drei Schwestern“ oder die Sally Bowles in „Cabaret“ verkörperte. Zuletzt spielte sie an der Komödie Kassel die Elke Balz im Stück „Zickenzirkus“.

Maja Sikora

In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er

Die Deutsch-Polin gab im Vorjahr ihr Debüt in Schwäbisch Hall als Stephanie Mangano in „Saturday Night Fever“ sowie als Klara in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Maja Sikora ist seit vielen Jahren in großen Musicalproduktionen zu erleben, u. a. am Alten Schauspielhaus Stuttgart als Louis Lane in „Kiss me Kate“ und in der Titelrolle von „Sweet Charity“. Für letztere Rolle wurde sie beim Musicalfestival Daegu in Südkorea mit dem Preis für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Im Sommer 2019 ist sie auf der Großen Treppe vor St. Michael in der Wiederaufnahme der „Bar zum Krokodil“ zu erleben.

Rouven Stöhr

Der Zauberer von Oz

Jedermann

Als Teufel in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ sowie als Blechmann und in weiteren Rollen im Kinder- und Familienstück „Der Zauberer von Oz“ im Neuen Globe ist Rouven Stöhr erstmals bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall zu erleben. Er erhielt seine Ausbildung an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Seitdem war er in zahlreichen Rollen an der Volksbühne Berlin zu erleben, darunter William Shakespeares „Titus Andronicus“, und die Stücke „Exodus“ und „Blutsbrüder“. Regelmäßig arbeitet Stöhr auch an verschiedenen Wiener Theatern, u. a. am Theater der Jugend, wo er zuletzt als Roger in „Der Fluch des David Ballinger“ zu sehen war.

Sebastian Strehler

Don Camillo und Peppone

Theaterspaziergang "Williams weite Welt"

Was ihr wollt

Der Schauspieler und Musicaldarsteller ist Mitglied der Hamburger Band Tante Polly, mit der er in „Don Camillo und Peppone“, im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ und in „Was ihr wollt“ bei den Freilichtspielen zu erleben ist. Strehler wurde mit dem fastfood-Theater München Deutscher Meister im Improvisationstheater und gewann den 2. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang. Er war festes Mitglied des Musicalensembles des TfN Hildesheim und verkörperte in Bad Gandersheim den Jaques in „Wie es euch gefällt“, unter der Regie von Freilichtspiele-Intendant Christian Doll. Am Theater in Kempten inszenierte er das Kinderstück „An der Arche um acht“ und war dort zuletzt musikalischer Leiter und Darsteller des Kasperl in „Der Räuber Hotzenplotz“.

Kimberly Thompson

AIDA

Die junge Niederländerin Kimberly Thompson übernimmt die Titelrolle im Musical „Elton John und Tim Rice's AIDA“ auf der Großen Treppe. Ihr herausragendes Talent bewies sie bereits im Alter von 14 Jahren, als sie ihr Heimatland beim Junior Eurovision Song Contest vertrat. Bei der TV-Show X Factor schaffte sie es 2009 mit ihrer Girl Group K.L.E.M. bis in die Live-Shows. Während ihres Musical-Studiums an der Fontys Akademie in Tilburg spielte sie zahlreiche Märchenfiguren in den sog. „Märchenbaum-Shows“ im größten Themenpark der Niederlande. Zuletzt war sie drei Jahre lang in der Cast für die niederländische Großproduktion von Disneys „König der Löwen“, in der sie u. a. als Löwenkönigin Sarabi und Hyäne Shenzi zu sehen war.

Raul Valdez

AIDA

Raul Valdez übernimmt in dieser Spielzeit die Rolle von Aidas Vater Amonasro im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“. Der in Santo Domingo geborene Tänzer und Choreograf ist Künstlerischer Leiter der Contemporary Dance School in Hamburg und unterrichtet dort in den Fächern Choreografie und Zeitgenössischem Tanz. Als Tänzer trat er unter anderem mit dem Tanzensemble Danzahoy auf und war weltweit auf Tourneen unterwegs. Im Jahr 1999 wurde er bei den 25. Hamburger Ballett-Tagen durch das Hamburg Ballett John Neumeier für seine Choreografie „Diada“ mit dem Prix Dom Perignon ausgezeichnet. In Hamburg war er im Ensemble des Musicals „König der Löwen“ zu sehen.

Olivia Kate Ward

AIDA

Die Tänzerin und Sängerin aus Liverpool war bereits in zahlreichen großen Musicalproduktion am Londoner West End, in Zypern, Deutschland und in der Schweiz zu erleben. So spielte sie u. a. Cha Cha DiGregorio in „Grease“ am Piccadilly Theatre in London, Tantomile in „Cats” in Larnaca, Ali in „Mamma Mia!” in Berlin und Stuttgart und zuletzt Tess in einer Europatournee von „Flashdance“. Mit „AIDA“-Regisseur Christopher Tölle arbeitete sie bereits bei den Produktionen „Sugar – Manche mögen’s heiss“ bei den Thunerseespielen sowie „Frau Luna“ im TIPI AM KANZLERAMT in Berlin. Nach „Saturday Night Fever“ ist sie nun in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ zum zweiten Mal auf der Großen Treppe zu erleben.

Nigel Watson

AIDA

Der britische Tänzer und Musicaldarsteller begann seine Karriere am Londoner West End, wo er unter der Regie von Oscarpreisträger Sam Mendes als King im Musical „Oliver!“ zu sehen war. Tourneen der Musicals „High Society“, „Fame“ und „Chitty Chitty Bang Bang“ führten ihn durch Großbritannien und in die Niederlande. Im deutschsprachigen Raum war er u. a. in Musical-Großproduktionen in Wien, Stuttgart, Düsseldorf und Oberhausen zu erleben. Zuletzt war er Choreograf für die Oper „Katja und der Teufel“ am Anhaltinischen Theater Dessau. In Schwäbisch Hall steht er nicht nur im Ensemble von „Elton John und Tim Rice’s AIDA“, sondern ist als Choreografie-Assistent auch rechte Hand des Regisseurs und Choreografen Christopher Tölle.

Dirk Weiler

Don Camillo und Peppone

Ewig Jung

Was ihr wollt

Als Jesus in „Don Camillo und Peppone“ und Otto in „Die Wahlverwandschaften“ feierte Dirk Weiler 2017 seinen Einstand in Schwäbisch Hall. 2018 spielte er bei „Wilhelm Tell“ und In dieser Spielzeit ist er in gleich drei Produktionen zu erleben: als Narr in Shakespeare’s „Was ihr wollt”, Herr Weiler in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und erneut als Jesus in „Don Camillo und Peppone“. Weiler arbeitete zehn Jahre lang als Schauspieler und Sänger in New York, wo er u. a. Preisträger der Lotte Lenya Competition und des New York Nightlife Awards war. Sowohl im Sprechtheater als auch im Musiktheater zu Hause war er u. a. in Hauptrollen bei Stücken wie „Ganz oder Gar Nicht“, „Crazy for You“, „Jesus Christ Superstar“, „Chess“, „Ein Käfig voller Narren“, „Die lustige Witwe“, „Frau Luna“, „Der Kirschgarten“, „Highway to Hellas“, „Comedian Harmonists“ und „ Catch me if you can“ zu sehen.

Carl-Ludwig Weinknecht

Was ihr wollt

Als Sir Tobi Rülp ist Carl-Ludwig Weinknecht in der Komödie „Was ihr wollt“ im Neuen Globe zu erleben. Der Niedersachse begann seine Schauspieler-Laufbahn am Schauspiel Köln. Nach Engagements in Bremen, Regensburg, Gießen, Aachen und Oberhausen kehrte er nach Köln zurück und lebte dort fast 15 Jahre, in denen er als Schauspieler und Dozent für Schauspiel tätig war. Bei den Freilichtspielen stand er zuletzt u. a. als Kaiser Karl V. in „Brenz 1548“ sowie in „Wilhelm Tell“ auf der Bühne. Im Herbst 2019 beginnt Weinknecht ein Festengagement als Schauspieler am Rheinischen Landestheater Neuss – unter der Intendanz von Caroline Stolz, in Schwäbisch Hall bekannt durch ihre Inszenierung von „Die Wahlverwandtschaften“ im Haller Theaterzelt.

Petra Welteroth

In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er

Die erfahrene Schauspielerin und Sängerin Petra Welteroth ist in dieser Spielzeit erneut in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er Jahre“ auf der Großen Treppe zu erleben. Eine Paraderolle von Petra Welteroth war zuletzt das Fräulein Schneider im Musical „Cabaret“, die sie am Staatstheater Darmstadt und bei den Gandersheimer Domfestspielen spielte und für die sie in Bad Gandersheim mit dem Roswitha-Ring für die beliebteste Darstellerin der Spielzeit ausgezeichnet wurde. Am Stage Apollo Theater in Stuttgart war sie als Mrs. Brill im Musical „Mary Poppins“ zu sehen. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin schreibt sie auch eigene Texte, u.a. für ihr Musikprojekt „WELTEROTH – chanson.jazz“.

Rika Weniger

Der Zauberer von Oz

Was ihr wollt

Als Maria in „Was ihr wollt“ sowie in mehreren Rollen im Kinderstück „Der Zauberer von Oz“ präsentiert sich Rika Weniger erstmals in Schwäbisch Hall. Bereits während ihres Studiums an der HMT Rostock erhielt sie einen Darstellerpreis beim Treffen deutschsprachiger Schauspielschulen. Ihre Engagements führten sie ans Oldenburgische Staatstheater und Braunschweiger Staatstheater, wo sie u. a. an erfolgreichen Produktionen der Preisträger des internationalen „Fast-Forward”-Festivals für junge Regie mitwirkte. So wurde das Chorstück “M(other) Courage” für den Faustpreis nominiert, während sie mit “Heimat(en)” u. a. auf das Festival d’Avignon eingeladen wurde. Zuletzt war Weniger im Stück „Grundgesetz“ am Maxim Gorki Theater zu sehen.

Nico Went

In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er

Als Joey in „Saturday Night Fever“ und Heinrich in „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er Jahre“ stellte sich der junge Nico Went im vergangenen Sommer erstmals dem Haller Publikum vor. Der Rostocker tanzte jahrelang Standard- und Lateinamerikanische Tänze auf Leistungssportniveau und erzielte dabei mehrere Landesmeistertitel. Mit einem Studium im Fach „Musical/Show“ an der Universität der Künste in Berlin erweiterte er sein künstlerisches Spektrum und war schon während des Studiums in „Kopfkino“ an der Neuköllner Oper und „Im Weißen Rößl“ am Theater Stendal zu erleben. Diesen Sommer spielt er im Ensemble von „Chicago“ am Theater Magdeburg, kehrt aber im August für die „Bar zum Krokodil“ zurück nach Schwäbisch Hall.