Künstlerische Leitung
Christian Doll
Der Intendant der Freilichtspiele Schwäbisch Hall begann als Schauspieler bei den Münchner Kammerspielen und den Wuppertaler Bühnen, bevor er ins Regiefach wechselte. Er inszenierte u. a. am Schauspielhaus Düsseldorf, am Staatstheater Braunschweig und am Theater Freiburg. Vor seinem Engagement in Schwäbisch Hall leitete er fünf Jahre lang die Gandersheimer Domfestspiele, Niedersachsens größtes Freilichttheater. Dort schrieb er auch erstmals eigene Musikproduktionen mit Komponist Heiko Lippmann. In den Sommern 2018 und 2019 war von dem Autorenteam die Revue "In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er" zu sehen. In den letzten Jahren inszenierte er "Was ihr wollt", Schillers "Maria Stuart", "Don Camillo und Peppone", den Theaterspaziergang "Williams weite Welt", "Jedermann", "Geschichten aus dem Wienerwald", "Nathan der Weise", "Eine Sommernacht", "Der schönste Tag im Leben", "Wie im Himmel","Der Besuch der alten Dame" und "West Side Story". Im Sommer 2026 sind die Neuinszenierung von "Kabale und Liebe" als Wiederaufnahme aus dem letzten Jahr die "West Side Story" zu sehen.
Heiko Lippmann
Heiko Lippmann ist seit 2017 Musikalischer Leiter der Freilichtspiele, in diesem Jahr bei den Musicals "West Side Story" und "Cabaret" und dem Schauspiel "Jedermann". Er ist deutschlandweit als musikalischer Leiter von Musical-Produktionen tätig, u. a. an Theatern in Berlin, Hamburg, Leipzig, Chemnitz, Gera, Heilbronn und Hildesheim. Dirigent und Musical Director war er für die Originalproduktionen von „Das Phantom der Oper“, Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“, „Cats“ und „Aida – Das Musical“. Als bewährter Mann am Pult ist Heiko Lippmann auch für Tourneeproduktionen des Euro-Studios Landgraf wie "Jekyll & Hyde", "Sunset Boulevard" oder "Hairspray" unterwegs. Bei den Gandersheimer Domfestspielen war er ab 2012 Musikalischer Leiter und komponierte und arrangierte Musik für vier Musiktheater-Uraufführungen.
Cornelia Brey
Im Sommer 2022 waren mit "Geschichten aus dem Wienerwald", "Nathan der Weise" und "Sister Act" gleich drei Produktionen auf der Großen Treppe vor St. Michael zu sehen, für die Cornelia Brey das Bühnen- und Kostümbild entwickelt hat. 2020 und 2021 hatte sie schon mit Kostüme und Bühne zu "Das Spiel von Liebe und Zufall" und zu „Jedermann“, sowie 2023 zu "Maria Stuart". das Publikum begeistern können. Als freie Ausstatterin war sie u. a. am Landestheater Tübingen, am Wiener Volkstheater, am Staatstheater Braunschweig, am Stadttheater Klagenfurt, an den Landesbühnen Niedersachsen Nord, am Theater Bielefeld und am Theater Vorpommern tätig. Bei den Gandersheimer Domfestspielen war sie Leiterin der Ausstattungsabteilung und stattete dort mehrere Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll aus, u. a. "Othello", "Tartuffe" und "Gefährliche Liebschaften". 2024 entwarf sie das Kostümbild zu "Der Besuch der alten Dame", 2025 das Bühnenbild zum "Jedermann". In diesem Jahr gestalltet sie Kostüme und Bühne zu "Kabale und Liebe".
Anne Brüssel
Die freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin stattete bereits zahlreiche Produktionen der Freilichtspiele an den unterschiedlichsten Spielorten aus. Dazu zählt u. a. mit "Brenz 1548" die erste Inszenierung des neuen Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll auf der Großen Treppe sowie mit "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" die letzte Regiearbeit des ehemaligen Intendanten Christoph Biermeier im Haller Globe Theater. Im Jahr 2019 war sie für die Ausstattungen von "Was ihr wollt" im Neuen Globe sowie des Theaterspaziergangs "Williams weite Welt" verantwortlich und übernahm 2020 diese für die Parkbühnen-Produktionen "Eine Sommernacht" und "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" am Neuen Globe. Sie schuf das Bühnenbild zu "Die Schöne und das Biest" und in diesem Jahr das zu "Wie im Himmel". Die gebürtige Hannoveranerin studierte Bühnen- und Kostümbild in Dresden und arbeitete u. a. mit Jens Kerbel, Frank Heuel, und Jonas Vietzke. Für die Produktion "Momo" mit dem Bürgerensemble der Freilichtspiele schuf sie Bühnen- und Kostümbild. 2024 entwarf sie das Bühnenbild zu "Der Besuch der alten Dame", in diesem Jahr gestaltet sie die Bühne zu "Der gestiefelte Kater".
Thomas Bruner
Er studierte nach einer Schreinerausbildung an der Fachhochschule München Architektur. Seit 1992 arbeitet er als freier Bühnenbildner – oft mit dem Regisseur Georg Büttel – u.a. bei den Murnauer Horváth-Tagen, beim Kultursommer Garmisch-Partenkirchen, für den er von 2001 bis 2016 zahlreiche zuvor nie bespielte Naturschauplätze in Freilicht-Spielorte verwandelte, oder an der Deutschen Bühne Ungarn. Als künstlerischer Mitarbeiter von Harald Thor und Wolfgang Gussman ist er weltweit an diversen Opern- und Schauspielhäusern tätig, u.a. in Wien, Zürich, Paris, Barcelona, Buenos Aires, Tokyo, New York und bei den Salzburger Festspielen. Seit 2020 ist er regelmäßig Bühnenbildner für verschiedene Münchner Bühnen, darunter das Teamtheater, das Hofspielhaus und das Metropoltheater. 2021 entwarf er die Bühne für „Momo“ bei den Festspielen Bad Hersfeld. In Hall zeichnet er 2026 verantwortlich für das Bühnenbild zu „Cabaret“.
Georg Büttel
Er studierte Philosophie und Anglistik an der LMU und Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München, und arbeitet seit 1994 als freiberuflicher Regisseur und Autor. Für die Freilichtspiele war er bereits von 1997 bis 2002 tätig. U.a. inszenierte er 2001 in der Eröffnungssaison des Haller Globe „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“. In den Jahren 2022 bis 2026 liefen vier seiner Produktionen als Gastspiele im Winterprogramm des Neuen Globe. Er ist Berater für Zauberkünstler und Autor für das Bayerische Fernsehen. Seit 1998 ist er künstlerischer Leiter der Murnauer Horváth-Tage. Von 2003 bis 2016 war er künstlerischer Leiter des Kultursommers Garmisch-Partenkirchen an zahlreichen neuen Freilicht-Spielorten. In München führte er seit 2019 u.a. am Teamtheater, am Hofspielhaus und am Metropoltheater Regie. 2021 brachte er bei den Bad Hersfelder Festspielen seine eigene Fassung von „Momo“ auf die Bühne. 2022 erhielt seine Inszenierung „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind den Monica-Bleibtreu-Preis. 2024 wurde sein Stück „Verbrennt mich! Das bewegte Leben des Oskar Maria Graf“ zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen. Er war 2025 einer der Herausgeber des Bildbandes "Hundert Mal Sommer" zum hundertjährigen Jubiläum der Freilichtspiele. 2026 ist er Regisseur von „Cabaret“ auf der Großen Treppe.
Franz Burkhard
Franz Burkhard begann seine berufliche Laufbahn als Assistent am Staatstheater Stuttgart. Als Regisseur und Dramaturg war er seitdem an zahlreichen Theatern u.a. in Stuttgart, Ulm, Tübingen, Dresden, Zürich und Esch-sur-Alzette tätig. Dazu zählt u. a. eine Inszenierung von „Indien“ von Josef Hader und Alfred Dorfer am Staatstheater Stuttgart. Zuletzt arbeitete er mehrere Jahre als Dramaturg am Theater Vorpommern und als Chefdramaturg am Hessischen Landestheater Marburg. Als Dozent unterrichtet er an der Theaterwerkstatt Heidelberg. Bei den Freilichtspielen war er als Chefdramaturg u.a. verantwortlich für die Inszenierungen "Der Besuch der alten Dame", "Der eingebildete Kranke", "Jedermann", "Romeo und Julia"und „Der schönste Tag im Leben“, als Regisseur für „All das Schöne“. In diesem Jahr übernimmt er die Dramaturgie zu den Inszenierungen von "Stolz und Vorurteil* (oder so)", "Kabale und Liebe" und "Cabaret".
Birgit Busse
Nach dem Studium zur Musicaldarstellerin an der Joop van den Ende Academy in Hamburg hatte Birgit Busse Engagements am Altonaer Theater und am Colosseum Theater in Essen. Es folgte ein Studium klassischer Gesang und Gesangspädagogik. Zu dieser Zeit war sie auch am Aalto-Theater Essen, am Musiktheater im Revier und als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ an der Folkwang Uni zu hören. Zudem sang sie Konzerte und war in „My Fair Lady“ in der Elbphilharmonie Hamburg zu erleben. Birgit Busse hat für das Neue Globe das "Haller Neujahrs-Varieté“ konzipiert und inszeniert, war dort als Sängerin zu erleben und führte als Moderatorin durch den Abend. Auch für das "4. Haller Neujahrs-Varieté" im Winter 24/25 übernahm sie die künstlerische Leitung. Im Sommer 2022 spielt sie in dem Kinder- und Familienstück "Die Schöne und das Biest", im Winter Frau Timm in der Weihnachtskomödie "Der Messias", 2023 und '24 die Gemeindehelferin Siv in "Wie im Himmel", in der Inszenierung leitete sie auch den von ihr gegründeten Festspielchor. Zudem spielte sie die Katze in "ESELHUNDKATZEHAHN". In diesem Jahr wird sie mit mehreren Rollen in "Jedermann" zu sehen sein und außerdem wieder die Choreinstudierung des Festspielchors übernehmen.
Dominik Dittrich
Dominik Dittrich war in den letzten Jahren für die Musik in den Freilichtspiele-Produktion "Was ihr wollt", "Don Camillo und Peppone", "Für immer Azzurro!" und für den Theaterspaziergang "Williams weite Welt" verantwortlich. Bei letzteren beiden Stücken spielte er gemeinsam mit seiner Band Tante Polly bei jeder Vorstellung live mit. Im Sommer 2024 war musikalischer Leiter, Darsteller und Mitautor in "ESELHUNDKATZEHAHN" und "Der schönste Tag im Leben". Als Komponist und musikalischer Leiter arbeitete er u. a. am Schauspielhaus Wien und am Berliner Ensemble. 2019 war er musikalischer Leiter der Uraufführung von "Thaddäus Troll" am Schauspiel Stuttgart und der "Dreigroschenoper" am Theater Heidelberg. Die Puppen-Polit-Oper mit seiner Musik, "Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland", wurde 2015 für den Theaterpreis "DER FAUST" nominiert. In diesem Sommer ist er musikalischer Leiter, Darsteller und Live-Musiker bei "Der gestiefelte Kater" und bei "Stolz und Vorurteil* (*oder so)".
Martin Dolnik
In Brünn geboren, wächst Martin Dolnik zunächst in der ehemaligen Tschechoslowakei, dann Jugoslawien, Österreich und schließlich Deutschland auf. Er studierte Bühnen- und Kostümbild an der Akademie der Bildenden Künste in München in der Klasse von Ursel und Karl-Ernst Herrmann. Nach Assistenzen am Schauspielhaus Bochum und an der Nationaloper Prag arbeitete Martin Dolnik als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner u. a. an den Theatern in Bochum, Zürich, Stuttgart, Kiel, Magdeburg, Dessau, Göttingen, Luzern und Mönchengladbach. Bei den Freilichtspielen stattete er 2017 die drei Produktionen "Pinocchio", "Die Wahlverwandschaften" und "Blue Moon – Unter dem blauen Mond" aus. Er schuf das Bühnen- und Kostümbild für die musikalische Hommage "Für immer Azzurro!" und zu "Cyrano de Bergerac". Neben seiner Theatertätigkeit entwickelt er Gestaltungskonzepte für Ausstellungen, so z. B. im Rahmen des Projekts Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 die Ausstellung „Bochum – das Fremde und das Eigene“ am Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte. 2024 entwarf er Bühnen- uind Kostümbild zu "ESELHUNDKATZEHAHN". In diesem Sommer entwirft er Bühne und Kostüme zu "Stolz und Vorurteil* (*oder so)".
Toni Eberle
Der in Bregenz geborene Komponist und Gitarrist absolvierte sein klassisches Studium am Konservatorium in Feldkirch. Er komponierte und veröffentlichte zahlreiche CDs mit seiner toni.eberle.band. Auch veröffentlichte er vier Alben mit der Sängerin Aja, sie waren 2008 die Gewinner des internationalen Wettbewerbs für Voice & Guitar und in den U.S.A. nominiert für den Songwriting Competition. Konzerttätigkeit unter anderem mit Joe Zawinul in dessen Band „The Zawinul Syndicate“. Studioarbeit mit dem Filmmusikproduzenten Peter Wolf (Terminator und Die unendliche Geschichte). Er komponiert und spielt live Theatermusiken u.a. für das Theater in Bregenz, das Theater in Kempten und das Deutsche Theater München. Zum ersten Mal in Hall komponiert er 2025 die Bühnenmusik zu „Romeo und Julia“ und spielt diese (auch in diesem Jahr) live.
Kati Farkas
Kati Farkas absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Hochschule für Schauspiel und Film in ihrer Heimatstadt Budapest sowie am Tanz- und Gesangsstudio des Theaters an der Wien. Sie stand in zahlreichen großen Rollen auf der Bühne, u.a. in „Cats“ (Zürich), „Starlight Express“ (Bochum), „Grease“ (Düsseldorf), „Les Miserables“ (Duisburg), „Chicago“ (Berlin, Düsseldorf), „Hairspray“ (Köln). Als Choreografin arbeitete sie u.a. an der Oper Graz, Oper Bonn, Deutsche Oper am Rhein, Volksoper Wien, Staatsoper Hannover, Staatsoperette Dresden, Oper Wuppertal, an den Staatstheatern Mainz, Braunschweig, Kassel, am Landestheater Linz, am MiR Gelsenkirchen, am Schauspielhaus Düsseldorf, am Schauspielhaus Bochum, an den Theatern Dortmund, Magdeburg, Heidelberg, Osnabrück und Augsburg, am Stadttheater Klagenfurt und an den Vereinigten Bühnen Bozen. 2025 kreiert sie die Choreographie zu „West Side Story“ auf der Großen Treppe, in diesaem Jahr wird sie "Cabaret" choreographiern.
Julia Friede
In Hall spielte Julia Friede in „Für immer Azzurro!“, im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“, in „Don Camillo und Peppone“ und als Buhlschaft und Glaube im „Jedermann“. Bereits während ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch war sie am Berliner Ensemble und am Maxim Gorki Theater zu sehen. Festengagements führten sie ans Theater Bielefeld und ans Stadttheater Bremerhaven. Für ihre Darstellung der Rosalinde in Shakespeares „Wie es euch gefällt“ unter der Regie des Intendanten Christian Doll wurde sie 2016 mit dem Roswitha-Ring für die beliebteste Darstellerin der Gandersheimer Domfestspiele ausgezeichnet. Zuletzt spielte sie in zahlreichen Inszenierungen am Staatstheater Oldenburg. 2024 führt sie Regie im Kinder- und Familienstück "ESELHUNDKATZEHAHN", in diesem Jahr inszeniert sie "Stolz und Vorurteil* (*oder so)".
Josef Grill junior
Geboren und aufgewachsen in Tirol, studierte er Modedesign an der AMD München. Mit seiner Bachelorarbeit „459 SOMATIC“ entwickelte er eine Kollektion, inspiriert von der intensiven Bildsprache der Dramatikerin Sarah Kane. Die Verbindung von Bühne, Kostüm und Konzept prägt seine gestalterische Handschrift. Er spielt bewusst mit Proportionen und denkt Textilien neu – so entstehen spannungsvolle Materialkontraste und Entwürfe mit theatralischer Ausdruckskraft und einer klaren, präzisen Formensprache. Seit der Spielzeit 2023/24 arbeitet er am Landestheater Innsbruck, zunächst in der Damenschneiderei, ab der Spielzeit 2024/25 als Ausstattungsassistent – zuletzt mitwirkend bei „Hair“, „Der Rosenkavalier“, „König Arthur“, „Eugen Onegin“ und demnächst bei „Im weißen Rössl“. Mit dem „Jedermann“ auf der Großen Treppe entwarf er zum ersten Mal Kostüme für Hall.
Kati Kolb
Die freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll und dem Musikalischen Leiter Heiko Lippmann, mit denen sie u. a. als Kostümbildnerin für das Musical „Spring Awakening“ am Theater Heilbronn sowie bei mehreren Inszenierungen bei den Gandersheimer Domfestspielen zusammenarbeitete. Neben ihrer Arbeit als Ausstatterin an Stadttheatern und in der freien Szene arbeitet Kati Kolb regelmäßig mit großen Agenturen aus dem Event-Bereich zusammen. Für die Freilichtspiele schuf sie zuletzt das Bühnen- und Kostümbild zu dem Musical "Aida" und dem Liederabend "Der schönste Tag im Leben" und das Kostümbild zu "Wie im Himmel". 2025 entwarf sie das Kostümbild zu "West Side Story", in diesem Sommer erschafft sie das Kostümbild zu "Cabaret".
Michael S. Kraus
Studierte an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart bei Professor Rose und Professorin Rosalie. Von 2001 bis 2004 war Michael S. Kraus Atelier-Stipendiat des Landkreises Esslingen. Engagements führten ihn an die Bayerische Staatsoper, die Schauburg München, das Schauspielhaus Leipzig, das Volkstheater Wien, das J.K. Tyla Theater in Pilsen, das Nationaltheater Mannheim sowie an die Staatstheater von Braunschweig, Cottbus, Wiesbaden und Darmstadt. Von 2013 bis 2016 war er Atelierleiter am Theater St. Gallen.
Zurück in Esslingen arbeitet Michael S. Kraus wieder selbständig als Bühnen- und Kostümbildner. Mit Silvia Armbruster verbinden Michael Kraus zahlreiche gemeinsame Arbeiten. Wie zum Beispiel: „David Bowie Asteroid 342843“, „Der Sturm“, „Die Jüdin und der Kardinal“, „Ewig Jung“, „Peter Pan und Tinkerbell“ und „Die kleine Meerjungfrau“. In Hall entwarf er das Bühnen- und Kostümbild zu „Romeo und Julia“.
Fabian Lüdicke
Er studierte Bühnen- und Kostümbild an der Akademie der Bildenden Künste in München bei den Professoren Karl-Ernst und Ursel Herrmann. Während des Studiums realisierte er Bühnenbilder an Off-Theatern und für Studienprojekte. Von 2001 bis 2004 war er als Bühnenbildassistent u.a. bei den Wiener Festwochen, der Oper Bonn und dem Theater Freiburg, dort übernahm er von 2004 bis 2006 die Atelierleitung. Seit 2006 ist er freiberuflich u.a. für: Theater Freiburg, Badische Staatstheater Karlsruhe, Städtischen Bühnen Münster, Staatstheater Darmstadt, Theater Pforzheim, Theater Augsburg, Theater Biel/Solothurn, für das Davos Festival, für Next Liberty Graz, Theater Phoenix in Linz, Neuköllner Oper Berlin, Schauspiel Essen, Theater Ingolstadt und für das Nationaltheater Weimar. In Hall entwarf er das Bühnenbild zu „West Side Story“.
Philipp Moschitz
In der Spielzeit 2020 inszenierte Philipp Moschitz "Das Spiel von Liebe und Zufall", 2021 "Sister Act". Moschitz studierte Schauspiel an der Theaterakademie August Everding. Seit 2006 gehört er zum festen Ensemble des Metropoltheaters München und gastierte u. a. am Residenztheater und an der Bayerischen Staatsoper München und am Thalia Theater in Hamburg. Im TV war er in Serien wie "Um Himmels Willen", "In aller Freundschaft" und im Münchner "Tatort" zu sehen. Seine Regie von "Das Abschiedsdinner" des Metropoltheaters München wurde bei den deutschen Privattheatertagen in Hamburg mit dem Monica Bleibtreu-Preis ausgezeichnet. Weitere Regiearbeiten waren u. a. die Rockoper "Everyman", "Shakespeare in Love", "Der kleine Horrorladen" und die Oper "Cendrillon" von Pauline Viardot. Mit "Um die Wette" (Labiche) war er beim Festival junger Regisseure „radikal jung“ zu Gast. Philipp Moschitz ist Dozent für Schauspiel/Rolle an der Theaterakademie August Everding im Studienfach Schauspiel. 2025 führte er Regie bei "Jedermann" auf der Großen Treppe.
Sven Niemeyer
Studierte Tanz, Gesang und Schauspiel in Hamburg, München und Los Angeles. Nach fast 20 Jahren auf der Bühne und vor der Kamera arbeitet er seit 2018 vermehrt als Choreograph und als Regisseur bei über 50 Produktionen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und Dänemark. Seine Kurzfilme „Cold“ und „Ulrichs 1867“ wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt (u.a. Dance on Camera New York) und mit mehreren Preisen ausgezeichnet (u.a. Beste Regie auf dem LGBTQ* Film Festival Los Angeles). Am Hamburger Theater „Das Zimmer“ inszenierte er u.a. die dt. Erstaufführungen der Dramen „The 24th Day“, „Bye Bye Life“ und „Trümmer/Wreckage“ – nominiert für den Hamburger Theaterpreis 2024. Mit Regisseur Philipp Moschitz verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit - zuletzt „Hair“ am Tiroler Landestheater Innsbruck und „Briefe von Ruth“ an der Kammeroper des Theaters an der Wien. 2025 war er in Moschitz’ Inszenierung vom „Jedermann“ zum ersten Mal als Choreograf bei den Freilichtspielen tätig sein.
Anne Spaeter
Studierte am Bretton Hall University College in England English with Drama. Nach dem Studium ging sie in ihre Heimatstadt Kiel zurück, wo sie als Regieassistentin arbeitete, bevor sie 2008 ihr Regiedebüt mit der Shakespeare-Collage „Meuchlings – per Eilpost zum Himmel“ gab. Für ihre Inszenierung von Felicia Zellers „Kaspar Häuser Meer“ am Theater Krefeld und Mönchengladbach gewann sie 2010 den Joachim-Fontheim-Preis für Nachwuchsregie. Es folgten Arbeiten u.a. am Schauspiel Essen, am Theater Kiel, am Stadttheater Bremerhaven, am Theater Krefeld und Mönchengladbach, bei den Gandersheimer Domfestspielen sowie mit der Kieler Theatergruppe DeichArt. In Berlin ist sie zudem als Dialogbuchautorin und Regisseurin im Synchronbereich tätig. In diesem Sommer inszeniert sie das Kinder- und Familienstück „Der gestiefelte Kater.“