Komödie von Gerold Theobalt nach Giovannino Guareschi

Don Camillo und Peppone

Schwere Zeiten sind für Pfarrer Don Camillo angebrochen: Sein größter Widersacher Peppone, der Anführer der kommunistischen Partei, ist zum Bürgermeister des Dorfes gewählt worden! Jetzt wollen er und seine Parteigenossen in der Auseinandersetzung mit dem Großgrundbesitzer Pasotti in Generalstreik treten. Und zu allem Überfluss hat sich Pasottis Tochter Gina ausgerechnet in den jungen Kommunisten Mariolino verliebt!

Der große Publikumserfolg der vergangenen beiden Jahre ist auch 2019 wieder zu erleben, mit mitreißender Live-Musik und einem spektakulären Fußballspiel auf den 54 Stufen der Großen Treppe.

Don Camillo Gunter Heun
Peppone Dirk Schäfer
Jesus Dirk Weiler
Pasotti Claudius Freyer
Bruciata Ernst Matthias Friedrich
Mariolino Moritz Fleiter
Fulmine Natanaël Lienhard
Ariana Silke Buchholz
Gina Alice Hanimyan
Signora Christina Christine Dorner
Statisten Jürgen Müller, Constantin Reutter, Moritz Schneider und Janosch Sinn

Regie Christian Doll
Musikalische Leitung Dominik Dittrich
Musik und div. Rollen Tante Polly (Dominik Dittrich, Benjamin Leibbrand, Sebastian Strehler)
Ausstattung Cornelia Brey
Dramaturgie Eva Veiders
Lichtdesign Uwe Grünewald
Regieassistenz Philip Dreher
Regie-Hospitanz Constantin Reutter

Termine

Wiederaufnahme-Premiere 27. August, 20.30 Uhr
Weitere Vorstellungen 28.-31. August, 20.30 Uhr

Spielort

Große Treppe

Bildergalerie

Ensemble

Silke Buchholz

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Die gebürtige Kölnerin übernimmt in diesem Jahr erneut die Rolle der Ariana in „Don Camillo und Peppone“ auf der Großen Treppe. Silke Buchholz war u. a. am Saarländischen Staatstheater, Landestheater Linz, Theater am Neumarkt, Residenztheater München, Staatstheater Braunschweig und am Theater Konstanz engagiert. Mit der von ihr mitbegründeten Theater- und Performancegruppe „Landesbühne Berlin“ war sie u. a. am HAU1 in Berlin zu sehen. Bei den Freilichtspielen stand sie auch in den Inszenierungen „Die Wahlverwandtschaften“ und „Wilhelm Tell“ sowie dem Gastspiel „Patentöchter“ auf der Bühne. Zuletzt verkörperte Buchholz die Angela Merkel in der aufsehenerregenden Produktion „Angela I.“ der Bremer Shakespeare Company.

Dominik Dittrich

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Der Hamburger Komponist, Pianist, Akkordeonist und Sänger ist verantwortlich für die Musik in den diesjährigen Freilichtspiele-Produktionen „Was ihr wollt“, „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“. Bei letzteren beiden Stücken spielt Dominik Dittrich gemeinsam mit seiner Hamburger Band Tante Polly auch bei jeder Vorstellung live mit. Als Komponist und musikalischer Leiter arbeitete Dittrich u. a. am Schauspielhaus Wien und am Berliner Ensemble sowie regelmäßig am Schauspiel Essen und am Landestheater Tübingen. 2019 ist Dittrich auch musikalischer Leiter der Uraufführung von „Thaddäus Troll“ am Schauspiel Stuttgart und der „Dreigroschenoper“ am Theater Heidelberg. Die Puppen-Polit-Oper mit seiner Musik, „Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“, wurde 2015 für den Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert.

Christine Dorner

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Als verschrobene Signora Christina in „Don Camillo und Peppone“ und als Nonna in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ spielte sich Christine Dorner bereits bei ihren ersten Auftritten in Schwäbisch Hall im Jahr 2016 in die Herzen der Zuschauer. Die Österreicherin spielte in ihrer langen Karriere u. a. am Theater Bremen, unter Intendant Kurt Hübner eine der innovativsten Bühnen in Deutschland. Ihm folgte sie auch nach Berlin ans Theater der Freien Volksbühne. Seit 2012 ist sie regelmäßig in Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll zu erleben. So verkörpert sie auch in diesem Sommer die Signora Christina in „Don Camillo und Peppone“ und Jedermanns Mutter und Gott in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“.

Moritz Fleiter

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Moritz Fleiter, der seine Ausbildung in „Physical Theatre“ an der Folkwang Universität in Essen absolvierte, ist in diesem Sommer erneut als Mariolino in „Don Camillo und Peppone“ auf der Großen Treppe sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben. Im Rahmen einer Förderung durch den Fonds „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes entwickelt er gemeinsam mit seinem Essener Ensemble TOBOSO, den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und dem Theater Duisburg zwei neue Stücke für Jugendliche: „Lost & Found“ ist im Juni 2019 im Neuen Globe zu sehen, „Super & Action“ wird ab Herbst 2019 in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus der Region in Schwäbisch Hall entwickelt und kommt im Frühjahr 2020 im Neuen Globe zur Premiere.

Claudius Freyer

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Als Großgrundbesitzer Pasotti in „Don Camillo und Peppone“ kehrt Claudius Freyer in diesem Sommer zurück nach Schwäbisch Hall. Zudem übernimmt er auf der Großen Treppe die Rollen des Dicken Vetters im „Jedermann“ und des Pharao in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“. Freyer kann auf eine lange Karriere als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera zurückblicken. Er spielte u. a. am Pfalztheater Kaiserslautern, am Grips-Theater und am Theater des Westens in Berlin und war im Fernsehen u. a. in „Zappek“, „Polizeiruf 110“ und „Pfarrer Braun“ zu sehen. In den letzten Jahren sorgte er auch mit seiner Rockband „Mates in Rock“ für Aufsehen. Neben zahlreichen Konzertauftritten produzierte er mit der Band auch die Rockkomödie „Himmlisch gerockt“.

Ernst Matthias Friedrich

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Nach fünf Jahren Pause kehrt Ernst Matthias Friedrich zurück ins Ensemble der Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Friedrich begann seine Laufbahn mit Festengagements in Ulm und Düsseldorf. 1988 ging er nach München und arbeitete u. a. am Münchner Volkstheater, für verschiedene Fernsehproduktionen, sowie vier Jahre fest am Kinder- und Jugendtheater SchauBurg. Seit 2001 ist er immer wieder am Münchner Metropoltheater tätig, u. a. in einer Inszenierung von Tom Waits’ „Black Rider“, in der er 2012 seinen ersten Auftritt im Haller Globe Theater hatte. In dieser Spielzeit ist er nun als Herr Friedrich in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ im Neuen Globe und als Bruciata in „Don Camillo und Peppone“ zu erleben.

Alice Hanimyan

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In ihrer dritten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist Alice Hanimyan in gleich vier Produktionen zu erleben: Sie ist erneut die Gina in „Don Camillo und Peppone“, spielt die Viola in „Was ihr wollt“, tritt in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ auf. Im Winterprogramm präsentierte sie zudem ihren Sixties-Abend "Two Girls and a Boy". Neben großen Musicalrollen wie der Natalie in „Fast Normal“ bei den Hamburger Kammerspielen oder der Serena in „Fame“ am Theater Schwerin sowie Hauptrollen in zahlreichen Kinderstücken spielte Hanimyan bereits mehrfach in Shakespeare-Inszenierungen des Intendanten Christian Doll bei den Gandersheimer Domfestspielen.

Gunter Heun

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Wenn es um große Rollen in Schauspielklassikern geht, vertraut Intendant Christian Doll immer wieder der besonderen Ausstrahlung seines langjährigen Weggefährten Gunter Heun. Nach dem Wilhelm Tell im Vorjahr ist er in diesem Sommer im „Jedermann“ erneut in einer Titelrolle auf der Großen Treppe zu sehen. Zudem spielt er den Malvolio in „Was ihr wollt“ im Neuen Globe und ist als Don Camillo in „Don Camillo und Peppone“ sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ wieder zu erleben, für den er auch die Theaterfassung mitentwickelte. In seiner langjährigen Laufbahn war Heun u. a. am Deutschen Theater Göttingen, am Staatstheater Wiesbaden sowie an den Theatern in Luzern und Regensburg und bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert.

Benjamin Leibbrand

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Der freischaffende Kommunikations- und Mediendesigner tourt seit dem Jahr 2012 mit seiner Kultband Tante Polly aus Hamburg St. Pauli durch die Weltgeschichte. Im Vorjahr erschien mit „Tristesse Totale“ bereits das dritte Album der Band. Mit Tante Polly landet Benjamin Leibbrand regelmäßig auch auf der Theaterbühne, u. a. in der "Dreigroschenoper" am Theater Heidelberg, „Der Zauberer von Oz“ in Essen und „Eselhundkatzehahn“ in Bad Gandersheim. In Schwäbisch Hall ist er im Sommer 2019 in „Was ihr wollt“, „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben.

Natanaël Lienhard

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Der Sohn eines Franzosen und einer deutschen Schauspielerin verkörpert bei den Freilichtspielen den Kommunisten Fulmine in „Don Camillo und Peppone“ und Violas tot geglaubten Bruder Sebastian in „Was ihr wollt“. Nach Festengagements am Theater Heidelberg und am Badischen Staatstheater Karlsruhe arbeitet Lienhard seit 2014 als freier Schauspieler an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und bei Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum in Stuttgart. Neben klassischen Schauspielrollen ist er auch mit seinem Liederabend „Jacques Brel – On n’oublie rien“ regelmäßig an verschiedenen Bühnen zu erleben.

Dirk Schäfer

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Als Haller Reformator Johannes Brenz in „Brenz 1548“, Bürgermeister Peppone in „Don Camillo und Peppone“, in Jacques-Brel-Konzerten und als Stauffacher in „Wilhelm Tell“ hinterließ Dirk Schäfer in den vergangenen Jahren einen bleibenden Eindruck in der Festspielstadt. 2019 ist er erneut als Peppone sowie als Orsino in „Was ihr wollt“ in Schwäbisch Hall zu erleben. Dirk Schäfer arbeitete in seiner erfolgreichen Karriere u. a. fest am Theater Kiel sowie in Gastengagements am Thalia Theater, den Kammerspielen und der Staatsoper in Hamburg, an den Staatstheatern in Wiesbaden, Braunschweig, Kassel, Cottbus, Nürnberg und Darmstadt und war in großen Rollen wie Karl Moor, Frank´N´Furter, Jason, Professor Higgins oder Bassa Selim zu sehen.

Sebastian Strehler

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Der Schauspieler und Musicaldarsteller ist Mitglied der Hamburger Band Tante Polly, mit der er in „Don Camillo und Peppone“, im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ und in „Was ihr wollt“ bei den Freilichtspielen zu erleben ist. Strehler wurde mit dem fastfood-Theater München Deutscher Meister im Improvisationstheater und gewann den 2. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang. Er war festes Mitglied des Musicalensembles des TfN Hildesheim und verkörperte in Bad Gandersheim den Jaques in „Wie es euch gefällt“, unter der Regie von Freilichtspiele-Intendant Christian Doll. Am Theater in Kempten inszenierte er das Kinderstück „An der Arche um acht“ und war dort zuletzt musikalischer Leiter und Darsteller des Kasperl in „Der Räuber Hotzenplotz“.

Dirk Weiler

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Als Jesus in „Don Camillo und Peppone“ und Otto in „Die Wahlverwandschaften“ feierte Dirk Weiler 2017 seinen Einstand in Schwäbisch Hall. 2018 spielte er bei „Wilhelm Tell“ und In dieser Spielzeit ist er in gleich drei Produktionen zu erleben: als Narr in Shakespeare’s „Was ihr wollt”, Herr Weiler in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und erneut als Jesus in „Don Camillo und Peppone“. Weiler arbeitete zehn Jahre lang als Schauspieler und Sänger in New York, wo er u. a. Preisträger der Lotte Lenya Competition und des New York Nightlife Awards war. Sowohl im Sprechtheater als auch im Musiktheater zu Hause war er u. a. in Hauptrollen bei Stücken wie „Ganz oder Gar Nicht“, „Crazy for You“, „Jesus Christ Superstar“, „Chess“, „Ein Käfig voller Narren“, „Die lustige Witwe“, „Frau Luna“, „Der Kirschgarten“, „Highway to Hellas“, „Comedian Harmonists“ und „ Catch me if you can“ zu sehen.