Musikalische Komödie von Erik Gedeon

Ewig Jung

Das Neue Globe im Jahr 2059: Nach vielen glorreichen Theaterjahren hat sich das Neue Globe inzwischen in ein idyllisches Altersheim im Grünen verwandelt. Doch die Bühnenstars der ersten Stunde sind immer noch da! Am liebsten würden sie den ganzen Tag in Erinnerungen an ihre großen Auftritte schwelgen – wäre da nicht die nervige Oberschwester, die sie mit einem kindischem Bespaßungsprogramm quält und an die unangenehmen Seiten des Altwerdens erinnert. Doch kaum ist diese aus dem Raum, verwandelt sich ihre Altersresidenz wieder in die Bretter, die die Welt bedeuten. Erik Gedeons wunderbar schräges Kult-Songdrama ist mal melancholisch und rührend, mal bissig und frech, aber immer voller Lust und Leidenschaft fürs Theater. Und bei großen Hits wie "Sex Bomb", "Forever Young" oder "Born to be Wild" rocken die rüstigen Neunzigjährigen, bis die Bühne brennt!

Schwester Anja Anja Gutgesell
Frau Becker Franziska Becker
Herr Eickelmann Udo Eickelmann
Herr Friedrich Ernst Matthias Friedrich
Frau Hanimyan Alice Hanimyan
Herr Kraus Stephan Kraus
Herr Weiler Dirk Weiler
Gott Lorena Elser

Regie Thomas Goritzki
Musikalische Leitung Stephan Kraus
Bühne und Kostüme Heiko Mönnich
Dramaturgie Florian Götz
Licht- und Tondesign Manuel Sperber
Regieassistenz Luca Hobusch
Ausstattungsassistenz Orpha Bonk, Anna Jacob

 

Rezensionen

Sechs Alter Egos rocken, was Rollator, Krückstock und lädierte Körper hergeben. Ob "Born to be wild", "I love Rock 'n' Roll" oder das titelgebende "Forever Young", emotional wird die Komödie "Ewig jung" von immergrünen Oldies auf Trab gehalten und inszenatorisch trefflich ins dreigeschossige Theater integriert.
Leonore Welzin, Heilbronner Stimme

Die Darsteller Franziska Becker, Dirk Weiler, Ernst Matthias Friedrich, Udo Eickelmann und Alice Hanimyan füllen die Rollen, in die sie durch die Masken- und Kostümbildner gesteckt werden, einfach wunderbar aus. (...)
Überhaupt ist das ganze Ensemble sängerisch sehr gut drauf. Alice Hanimyan erntet schon eine Viertelstunde nach Beginn des Stückes Ovationen für „I Love Rock ’n’ Roll“. (...) Dirk Weiler und Franziska Becker berühren mit „So bist Du“, und Franziska Becker intoniert ein ebenso ergreifendes „All by Myself“, unterstützt von ihren Kollegen als hinreißender Backgroud-Chor. Und beim von Udo Eickelmann schön gesungenen „Buona sera“ lässt sie eine Gießkanne zur Trompete und zur Mandoline werden.
Monika Everling, Haller Tagblatt

 

Termine

Wiederaufnahme-Premiere: 24. Juni, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 25.-27., 30. Juni, 1. Juli, 18.-22. August, jeweils 20 Uhr
28. Juni, 17 Uhr


Spielort

Neues Globe

Ensemble

Franziska Becker

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Franziska Becker übernahm sowohl im Musiktheater als auch im Sprechtheater bereits unzählige Hauptrollen großer Produktionen, u. a. als Lisa Wartberg im Musical „Ich war noch niemals in New York“ im Hamburger Operettenhaus, als Tanja in „Mamma Mia“ am Stuttgarter Palladium Theater oder in der Titelrolle in „Kiss me Kate“ an der Wiener Volksoper. Weitere Stationen waren das Theater des Westens, das Deutsche Theater München und das Salzburger Landestheater. 2016 wurde sie für ihre schauspielerischen Leistungen bei den Gandersheimer Domfestspielen mit dem Roswitha-Ring ausgezeichnet und erhielt 2018 den Deutschen Musical Theater Preis. Bei den Freilichtspielen gibt sie im Sommer 2019 ihren Einstand in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“.

Udo Eickelmann

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Seit seinem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ist Udo Eickelmann als Gast an Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum tätig. So stand er u. a. als Graf von Krolock in „Tanz der Vampire“ und als Axel Staudach in „Ich war noch niemals in New York“ auf der Bühne. Freilichttheatererfahrung sammelte er u. a. als Tony in der „West Side Story“ bei den Thunerseespielen sowie als Athos in „Die drei Musketiere“ und Spyros in „Highway to Hellas“ bei den Gandersheimer Domfestspielen. In seiner zweiten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist er als Herr Eickelmann in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ sowie als Max in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ zu sehen.

Ernst Matthias Friedrich

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Nach fünf Jahren Pause kehrt Ernst Matthias Friedrich zurück ins Ensemble der Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Friedrich begann seine Laufbahn mit Festengagements in Ulm und Düsseldorf. 1988 ging er nach München und arbeitete u. a. am Münchner Volkstheater, für verschiedene Fernsehproduktionen, sowie vier Jahre fest am Kinder- und Jugendtheater SchauBurg. Seit 2001 ist er immer wieder am Münchner Metropoltheater tätig, u. a. in einer Inszenierung von Tom Waits’ „Black Rider“, in der er 2012 seinen ersten Auftritt im Haller Globe Theater hatte. In dieser Spielzeit ist er nun als Herr Friedrich in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ im Neuen Globe und als Bruciata in „Don Camillo und Peppone“ zu erleben.

Anja Gutgesell

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Seit Sommer 2017 ist die Sopranistin Anja Gutgesell regelmäßiger Gast auf Haller Bühnen. Sie war in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“, „Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ auf der Großen Treppe zu sehen, spielte in „Pinocchio“ im Haller Theaterzelt, präsentierte ihren eigenen 20er Jahre-Liederabend in der Haalhalle und war Solistin bei der Eröffnungsgala im Neuen Globe. Gutgesell übernahm vor ihren Engagements in Schwäbisch Hall lange Jahre große Rollen in Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen am Mainfranken Theater Würzburg, u. a. die Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“. In diesem Sommer ist sie in Schwäbisch Hall in der „Bar zum Krokodil“ und als Schwester Anja in „Ewig Jung“ zu erleben.

Alice Hanimyan

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In ihrer dritten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist Alice Hanimyan in gleich vier Produktionen zu erleben: Sie ist erneut die Gina in „Don Camillo und Peppone“, spielt die Viola in „Was ihr wollt“, tritt in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ auf. Im Winterprogramm präsentierte sie zudem ihren Sixties-Abend "Two Girls and a Boy". Neben großen Musicalrollen wie der Natalie in „Fast Normal“ bei den Hamburger Kammerspielen oder der Serena in „Fame“ am Theater Schwerin sowie Hauptrollen in zahlreichen Kinderstücken spielte Hanimyan bereits mehrfach in Shakespeare-Inszenierungen des Intendanten Christian Doll bei den Gandersheimer Domfestspielen.

Stephan Kraus

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Der in Mannheim lebende Pianist, Komponist und Arrangeur übernimmt in diesem Sommer die musikalische Leitung der Komödie „Ewig Jung“ und verkörpert auf der Bühne den Pianisten, Herrn Kraus. Gemeinsam mit Heiko Lippmann war er bereits im Vorjahr musikalischer Leiter der Produktionen „Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Stephan Kraus studierte Jazzpiano und Arrangement/Komposition in Mannheim. Die musikalische Leitung übernahm er u. a. bei mehreren Tourneen von „Die Priester“, einer Gesangsgruppe aus römisch-katholischen Priestern, die in den vergangenen Jahren mehrere Chart-Erfolge hatte, sowie zuletzt bei den Tourneen der Show „Tribute to the Blues Brothers“. Seit Jahren ist der Musiker als Pianist für Hapag-Lloyd auch auf See unterwegs.

Dirk Weiler

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Als Jesus in „Don Camillo und Peppone“ und Otto in „Die Wahlverwandschaften“ feierte Dirk Weiler 2017 seinen Einstand in Schwäbisch Hall. 2018 spielte er bei „Wilhelm Tell“ und In dieser Spielzeit ist er in gleich drei Produktionen zu erleben: als Narr in Shakespeare’s „Was ihr wollt”, Herr Weiler in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und erneut als Jesus in „Don Camillo und Peppone“. Weiler arbeitete zehn Jahre lang als Schauspieler und Sänger in New York, wo er u. a. Preisträger der Lotte Lenya Competition und des New York Nightlife Awards war. Sowohl im Sprechtheater als auch im Musiktheater zu Hause war er u. a. in Hauptrollen bei Stücken wie „Ganz oder Gar Nicht“, „Crazy for You“, „Jesus Christ Superstar“, „Chess“, „Ein Käfig voller Narren“, „Die lustige Witwe“, „Frau Luna“, „Der Kirschgarten“, „Highway to Hellas“, „Comedian Harmonists“ und „ Catch me if you can“ zu sehen.