Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe - Gastspiel aus Melchingen

Faust spielen (Entfällt)

Das geplante Gastspiel aus Melchingen kann leider aufgrund eines Krankheitsfalls im Ensemble nicht in Schwäbisch Hall aufgeführt werden.

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Hafenmarkt 3
74523 Schwäbisch Hall
Telefon 0791 751-600
Telefax 0791 751-397
E-Mail: karten@schwaebischhall.de

Öffnungszeiten
September bis April
Mo-Fr. 9-17 Uhr, Sa. 10-13 Uhr
Mai bis August
Mo-Fr. 9-18 Uhr, Sa & So. 10-15 Uhr

 

Sollten Sie Ihre Karte umtauschen wollen, sehen Sie sich doch gerne weitere Inszenierungen des "Faust" in unserem Winterprogramm an:
Hier geht es zu "Faust@WhiteBoxX" und "Faust Fiction".

Termine

30. Januar, 20 Uhr

Aufführungsdauer 100 min, keine Pause

Spielort

Neues Globe

Informationen zum Stück

Theater Lindenhof
Melchingen

Vom Himmel durch die Welt zur Hölle?

Der Faust: Es gibt wohl kaum ein Theaterstück, das so tiefe Spuren in den vergangenen zweihundert Jahren hinterlassen hat. Die Figur galt uns als Vorbild, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Ganz im Sinne der Aufklärung. Was aber, wenn das Streben nach Erkenntnis nie zufrieden macht, wenn der Verstand an Grenzen stößt? Was, wenn der Verstand diese Grenzen überschreiten will und dafür den Pakt mit dem Teufel eingeht? Diese Frage hat Goethe umgetrieben und fordert uns immer noch heraus. Faust, das ist ein Volksbuch, ein Steinbruch, ein Mythos. Dr. Faustus, Urfaust, Faust I, Faust II, ein ganzes Leben lang hat Goethe dieser Faust beschäftigt. Der Faustkosmos ist ein Gedankenstrom, eine Zeitreise. Er überlässt es der Nachwelt, diese Geschichte zu entschlüsseln. Die Nachwelt, das sind wir. Denken, reden, spielen. Wir setzen uns mit Goethes Werk auseinander und konfrontieren den historischen Stoff mit den Herausforderungen von heute: #metoo, Krieg, Migration, Gentrifizierung, Trump…

Faust neu abgemischt. Vorhang auf für einen multimedialen Szenenreigen!

Es spielen
Stefan Hallmayer
Gerd Plankenhorn
Linda Schlepps

Regie Christoph Biermeier
Bühne und Kostüme
Claudia Rüll Calame-Rosset
Musikalische Leitung
Thomas Unruh
Dramaturgie
Georg Kistner
Regieassistenz
Jakob Heim

 

Rezension

Ein tolles Bühnenbild zwischen archaisch und modern, manche musikalische Jetztzeitanklänge und viele Verweise darauf, wo der Fauststoff heute zu suchen sein könnte. „Faust spielen“ ist Erkundung, gespielte Probe, Zitatenbruch, Klamauk und bitterböse Satire. Sehr texttreu, aber stets eigenen Text hinzustellend. Der Goethe, denkt man sich am Ende, hat verdammt viel gesehen, was uns heute noch zu schaffen macht.

Peter Ertle, Schwäbisches Tagblatt