Musikalische Revue von Heiko Lippmann und Christian Doll

In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er

Frivol und witzig geht es zu in der Berliner Bar zum Krokodil, flirrend und rauschhaft. Der erste Weltkrieg ist endlich vorbei in Deutschland, der Lebenshunger an jeder Ecke spürbar. Und doch ist es ein Tanz auf dem Pulverfass. Die Revue "In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er" begleitet acht Figuren durch die turbulenten Zwanziger Jahre, auf der Suche nach Glück, Liebe und Rausch.

Nach der gefeierten Uraufführung im letzten Sommer ist die musikalische Revue von Intendant Christian Doll und dem Komponisten und Musikalischen Leiter Heiko Lippmann erneut auf der Großen Treppe zu erleben.

Musikalische Gesamtleitung und Arrangements Heiko Lippmann
Regie Ulf Dietrich
Bühne Dietmar Teßmann
Kostüme Monika Seidl
Dramaturgie Diane Ackermann
Lichtdesign Uwe Grünewald
Korrepetition
Stephan Kraus
Regie-Assistenz
Philip Dreher
Ausstattungs-Assistenz
Orpha Bonk

Greta Jasmin Eberl
Wilhelm Mario Gremlich
Heinrich Nico Went
Max Udo Eickelmann
Hans Rupert Markthaler
Erika Anja Gutgesell
Gertrud Petra Welteroth
Klara Maja Sikora
Statisterie
Helmut Flohr, Thorsten Kleinert, Ionas Lindner, Stefan Pfeiffer

Freilichtspiele-Orchester (Premierenbesetzung)

Musikalische Leitung & Klavier Heiko Lippmann / Stephan Kraus
Violine Uli Zimmer
Klarinette, Flöte, Saxophon Johannes Reinhuber
Posaune Norbert Ruman
Gitarre, Banjo Johannes Weik
Kontrabass Roberto Volse
Schlagzeug Marko Klotz

 

Rezensionen

Die Freilichtspiele haben eine eigene Revue entwickelt, die fast ohne gesprochene Worte und nur mit Liedern eine ungewöhnliche Dynamik gewinnt. Das Konzept geht auf. (...) Immer wieder entstehen Bilder melancholischer Schönheit und erotischer Fantasie. Theater ohne gesprochene Worte: ein spannendes Konzept, absolut hörenswert, unbedingt anzuschauen.
Andreas Dehne, Heilbronner Stimme

Virtuoser Begleiter über die kurzweiligen eineinhalb Stunden hinweg ist das Salonorchester der Freilichtspiele, das man leider erst beim tosenden Schlussapplaus zu sehen bekommt. In der Premierenbesetzung brilliert der musikalische Leiter Heiko Lippmann persönlich am Klavier.
Beatrice Schnelle, Haller Tagblatt

Ein ganzes schier unerschöpfliches Füllhorn an Liedern, Songs und Ohrwürmern haben sie über die Treppe ausgeschüttet, dass man die Noten förmlich runterfließen sieht.
Wolfgang Nußbaumer, Ostalb.net

Kann man die Geschichte einer Epoche nur in Lieder erzählen? Ja, das geht zumindest hier. Niederlage, Rausch, Hyperinflation, Goldene Zwanziger, Aufstieg der Nazis und die vermeintliche Machtergreifung. Mit Musik lässt diese Inszenierung diese Zeit ohne falsche Romantik vorüberziehen.
Thomas Kügler, Der Harzer Kritiker

Termine

Wiederaufnahme-Premiere 15. August, 20.30 Uhr
Weitere Vorstellungen 16.-18., 20.-23. August, jeweils 20.30 Uhr

Spielort

Große Treppe

Ensemble

Jasmin Eberl

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Auch wenn die 23-jährige Österreicherin erst in vergangenen Jahr ihre Musical-Ausbildung an der Universität der Künste in Berlin abgeschlossen hat, kann sie schon auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken. So erreichte sie als erst 14-Jährige den ersten Platz beim „Dance World Cup“ auf Sardinien und war 2017 Finalistin beim renommierten Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Zuletzt verkörperte sie die Cathy in „Die letzten fünf Jahre“ und die Bianca in „Kiss Me, Kate“ am Theater Vorpommern und ist derzeit auch als Annie im Musical „Chicago“ am Theater Magdeburg zu sehen. In Schwäbisch Hall spielt sie erneut die Greta in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“.

Udo Eickelmann

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Seit seinem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ist Udo Eickelmann als Gast an Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum tätig. So stand er u. a. als Graf von Krolock in „Tanz der Vampire“ und als Axel Staudach in „Ich war noch niemals in New York“ auf der Bühne. Freilichttheatererfahrung sammelte er u. a. als Tony in der „West Side Story“ bei den Thunerseespielen sowie als Athos in „Die drei Musketiere“ und Spyros in „Highway to Hellas“ bei den Gandersheimer Domfestspielen. In seiner zweiten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist er als Herr Eickelmann in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ sowie als Max in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ zu sehen.

Mario Gremlich

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Der Schweizer Mario Gremlich stand erstmals vor dreizehn Jahren als Marquis von Posa in Schillers „Don Carlos“ auf der Großen Treppe vor St. Michael. In den letzten Jahren folgten Auftritte in „Wilhelm Tell“, „Gift“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Inzwischen befindet sich der ehemalige Leiter des Liechtensteiner Theaters am Kirchplatz in einem Festengagement als Schauspieler am Theater Vorpommern, wo er u. a. als Serge in Yasmina Rezas „Kunst“ zu sehen ist. Für seine Rolle als Großindustrieller Wilhelm in der „Bar zum Krokodil“ kehrt er im August zurück nach Schwäbisch Hall.

Anja Gutgesell

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Seit Sommer 2017 ist die Sopranistin Anja Gutgesell regelmäßiger Gast auf Haller Bühnen. Sie war in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“, „Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ auf der Großen Treppe zu sehen, spielte in „Pinocchio“ im Haller Theaterzelt, präsentierte ihren eigenen 20er Jahre-Liederabend in der Haalhalle und war Solistin bei der Eröffnungsgala im Neuen Globe. Gutgesell übernahm vor ihren Engagements in Schwäbisch Hall lange Jahre große Rollen in Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen am Mainfranken Theater Würzburg, u. a. die Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“. In diesem Sommer ist sie in Schwäbisch Hall in der „Bar zum Krokodil“ und als Schwester Anja in „Ewig Jung“ zu erleben.

Rupert Markthaler

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Trotz seines jungen Alters von erst 31 Jahren kann Rupert Markthaler bereits auf eine beeindruckende Musicalkarriere zurückblicken. Bereits während seines Studiums an der Berliner Universität der Künste wirkte er beim Projekt „Swing Symphony“ unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle mit und wurde beim Bundeswettbewerb Gesang ausgezeichnet. Seither war er u. a. in Hauptrollen wie der Titelrolle des Musicals „Tarzan“ in Hamburg, Judas in „Jesus Christ Superstar“ in Oldenburg, Berger in „Hair“ in Darmstadt oder Riff Raff in „The Rocky Horror Show“ in Heilbronn zu erleben. Bei den Freilichtspielen stellt sich Markthaler nun als Radames, der männlichen Hauptrolle im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“, vor.

Maja Sikora

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Die Deutsch-Polin gab im Vorjahr ihr Debüt in Schwäbisch Hall als Stephanie Mangano in „Saturday Night Fever“ sowie als Klara in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Maja Sikora ist seit vielen Jahren in großen Musicalproduktionen zu erleben, u. a. am Alten Schauspielhaus Stuttgart als Louis Lane in „Kiss me Kate“ und in der Titelrolle von „Sweet Charity“. Für letztere Rolle wurde sie beim Musicalfestival Daegu in Südkorea mit dem Preis für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Im Sommer 2019 ist sie auf der Großen Treppe vor St. Michael in der Wiederaufnahme der „Bar zum Krokodil“ zu erleben.

Petra Welteroth

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Die erfahrene Schauspielerin und Sängerin Petra Welteroth ist in dieser Spielzeit erneut in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er Jahre“ auf der Großen Treppe zu erleben. Eine Paraderolle von Petra Welteroth war zuletzt das Fräulein Schneider im Musical „Cabaret“, die sie am Staatstheater Darmstadt und bei den Gandersheimer Domfestspielen spielte und für die sie in Bad Gandersheim mit dem Roswitha-Ring für die beliebteste Darstellerin der Spielzeit ausgezeichnet wurde. Am Stage Apollo Theater in Stuttgart war sie als Mrs. Brill im Musical „Mary Poppins“ zu sehen. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin schreibt sie auch eigene Texte, u.a. für ihr Musikprojekt „WELTEROTH – chanson.jazz“.

Nico Went

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Als Joey in „Saturday Night Fever“ und Heinrich in „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er Jahre“ stellte sich der junge Nico Went im vergangenen Sommer erstmals dem Haller Publikum vor. Der Rostocker tanzte jahrelang Standard- und Lateinamerikanische Tänze auf Leistungssportniveau und erzielte dabei mehrere Landesmeistertitel. Mit einem Studium im Fach „Musical/Show“ an der Universität der Künste in Berlin erweiterte er sein künstlerisches Spektrum und war schon während des Studiums in „Kopfkino“ an der Neuköllner Oper und „Im Weißen Rößl“ am Theater Stendal zu erleben. Diesen Sommer spielt er im Ensemble von „Chicago“ am Theater Magdeburg, kehrt aber im August für die „Bar zum Krokodil“ zurück nach Schwäbisch Hall.