Komödie von William Shakespeare

Was ihr wollt

Die Welt der jungen Viola ist in Aufruhr. Ein Sturm auf hoher See, Schiffbruch! Mit letzter Kraft rettet sie sich und strandet im fremden Illyrien. Was jetzt? Am besten erst mal verkleiden. Und zwar als Mann. Der Deckname: „Cesario“. Und dann geht es ab: Orsino liebt Olivia! Und in Olivia hat sich auch Malvolio verliebt. Genau wie irgendwie auch Bleichenwang. Doch Olivia liebt Cesario. Cesario ist aber Viola. Und die liebt Orsino. Wie rettet man sich bloß aus diesem Liebes-Wirrwarr?

William Shakespeares Liebes-, Geschlechter- und Verwechslungskomödie „Was ihr wollt“ war vermutlich die erste Komödie, die 1601 in seinem Londoner Globe Theatre gespielt wurde.

2019 wurde mit ihr das Neue Globe in Schwäbisch Hall eröffnet. Die erfolgreiche, immer ausverkaufte Inszenierung von Christian Doll kommt im Sommer 2022 wieder auf die Bühne.

Rezensionen

Der lange Applaus am Ende gilt einem Ensemble, das Shakespeare farbenreich, komisch, tragisch und mit viel Musik auf die Bühne gebracht hat; er gilt vor allem aber auch dieser Bühne selbst und dem Regisseur, der alle Vorzüge, Besonderheiten seines Hauses klar herausstellt.
Thomas Morawitzky, Stuttgarter Zeitung

Insgesamt ist den Freilichtspielen Schwäbisch Hall mit diesem Stück eine heitere, trotz fast drei Stunden Dauer kurzweilige Aufführung gelungen, die sicher viele Besucher einladen wird, weitere Stücke in diesem schönen, neuen Theaterbau zu besuchen.
Monika Everling, Haller Tagblatt

Termine

11. August WA-Premiere
12.,13.,14.,16.,17.,18.,19.,20. August
Jeweils 20:00 Uhr

Dauer 2 Stunden 20, incl. einer Pause

Spielort

Neues Globe

Ensemble

Alice Hanimyan

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In ihrer sechsten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist Alice Hanimyan in den Wiederaufnahmen von "Das Spiel von Liebe und Zufall" auf der Großen Treppe und in der musikalischen Komödie "Ewig Jung" zu erleben. Zudem wird sie in der Neuproduktion "Für immer Azzurro!" zu sehen sein. Zuvor spielte sie bei den Freilichtspielen in der Komödie "Don Camillo und Peppone", im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ und als Viola in "Was ihr wollt". Im Sommer 2020 begeisterte sie zudem mit ihrem Sixties-Abend "Two Girls and a Boy" auf der Außenbühne am Neuen Globe. Neben großen Musicalrollen wie der Natalie in „Fast Normal“ bei den Hamburger Kammerspielen oder der Serena in „Fame“ am Theater Schwerin sowie Hauptrollen in zahlreichen Kinderstücken spielte Hanimyan bereits mehrfach in Shakespeare-Inszenierungen des Intendanten Christian Doll bei den Gandersheimer Domfestspielen.

Gunter Heun

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Wenn es um große Rollen in Schauspielklassikern geht, vertraut Intendant Christian Doll immer wieder der besonderen Ausstrahlung seines langjährigen Weggefährten Gunter Heun. In Schwäbisch Hall war er in den Vorjahren unter anderem als Don Camillo in „Don Camillo und Peppone“ sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben, für den er auch die Theaterfassung mitentwickelte. Mit Titelrollen wurde er für "Wilhelm Tell" auf der Großen Treppe betraut, sowie für den „Jedermann“, in dessen Wiederaufnahme er auch im Sommer 2021 zu sehen sein wird. Zudem verkörpert er Monsignore O'Hara in "Sister Act", sowie Saladin in "Nathan der Weise". Im Winter wird er in dem Monolog "Judas" und in der Weihnachtskomödie "Der Messias" zu sehen sein. In seiner langjährigen Laufbahn war Heun u. a. am Deutschen Theater Göttingen, am Staatstheater Wiesbaden sowie an den Theatern in Luzern und Regensburg und bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert.

Benjamin Leibbrand

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Der freischaffende Kommunikations- und Mediendesigner tourt seit dem Jahr 2012 mit seiner Kultband Tante Polly aus Hamburg St. Pauli durch die Weltgeschichte. 2018 erschien mit „Tristesse Totale“ bereits das dritte Album der Band. Mit Tante Polly landet Benjamin Leibbrand regelmäßig auch auf der Theaterbühne, u. a. in der "Dreigroschenoper" am Theater Heidelberg, „Der Zauberer von Oz“ in Essen und „Eselhundkatzehahn“ in Bad Gandersheim. In Schwäbisch Hall war er bereits in "Was ihr wollt", „Don Camillo und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben. Im Sommer 2021 kehrt er für die Neuproduktion "Für immer Azzurro!" zurück nach Schwäbisch Hall.

Natanaël Lienhard

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Als Sohn eines Franzosen und einer deutschen Schauspielerin verkörpert er diesen Sommer bei den Freilichtspielen den Harlekin in der Wiederaufnahme von "Das Spiel von Liebe und Zufall". Zuvor war er in „Don Camillo und Peppone“ als der Kommunist Fulmine auf der Großen Treppe und in "Was ihr wollt" als Violas tot geglaubter Bruder Sebastian im Neuen Globe zu sehen. Nach Festengagements am Theater Heidelberg und am Badischen Staatstheater Karlsruhe arbeitet Lienhard seit 2014 als freier Schauspieler an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und bei Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum in Stuttgart. Neben klassischen Schauspielrollen ist er auch mit seinem Liederabend „Jacques Brel – On n’oublie rien“ regelmäßig an verschiedenen Bühnen zu erleben.

Martina Maria Reichert

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In der Spielzeit 2019 war Martina Maria Reichert als Glaube und als Buhlschaft in der Wiederaufnahme des „Jedermanns“ auf der Großen Treppe zu erleben, welche sie auch in diesem Sommer verkörpert. Als Schauspielerin war sie u. a. an den Münchener Kammerspielen, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Freiburg engagiert und erhielt für ihre Mitwirkung in „Kaspar Häuser Meer“ am Theater Erlangen einen Darstellerpreis bei den Bayerischen Theatertagen. Im Fernsehen war sie u. a. in der BBC-Produktion „Nuclear Secrets“ zu erleben. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin und Regisseurin ist sie auch als Life- und Businesscoach tätig. Außerdem leitet sie regelmäßig Jugendprojekte, so auch 2018 „Wir sind Faust“, das integrative Projekt des Freilichtspiele-Jugendensembles.

Dirk Schäfer

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Als Haller Reformator Johannes Brenz in „Brenz 1548“, Bürgermeister Peppone in „Don Camillo und Peppone“, in Jacques-Brel-Konzerten, als Stauffacher in „Wilhelm Tell“, und als Orsino in "Was ihr wollt" hinterließ Dirk Schäfer in den vergangenen Jahren einen bleibenden Eindruck in der Festspielstadt. 2021 ist er erneut mit seinem Jacques-Brel-Konzert in Schwäbisch Hall zu erleben. Dirk Schäfer arbeitete in seiner erfolgreichen Karriere u. a. fest am Theater Kiel sowie in Gastengagements am Thalia Theater, den Kammerspielen und der Staatsoper in Hamburg, an den Staatstheatern in Wiesbaden, Braunschweig, Kassel, Cottbus, Nürnberg und Darmstadt und war in großen Rollen wie Karl Moor, Frank´N´Furter, Jason, Professor Higgins oder Bassa Selim zu sehen.

Dirk Weiler

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Als Jesus in „Don Camillo und Peppone“ und Otto in „Die Wahlverwandtschaften“ feierte Dirk Weiler 2017 seinen Einstand in Schwäbisch Hall. 2018 spielte er bei „Wilhelm Tell“, 2019 in den Produktionen "Was ihr wollt" und "Ewig Jung" im Neuen Globe. In der Sommerspielzeit 2020 verkörperte er den Herr Orgon in "Das Spiel von Liebe und Zufall" auf der Großen Treppe. Im Sommer 2021 wird er erneut in den Wiederaufnahmen von "Das Spiel von Liebe und Zufall" und "Ewig Jung" zu sehen sein. Zudem ist er in der Komödie "Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)" zu erleben. In diesem Winter wird er in "All das Schöne" und "Der Messias" zu sehen sein. Weiler arbeitete zehn Jahre lang als Schauspieler und Sänger in New York, wo er u. a. Preisträger der "Lotte Lenya Competition" und des "New York Nightlife Awards" war. Sowohl im Sprechtheater als auch im Musiktheater zu Hause war er u. a. in Hauptrollen bei Stücken wie „Ganz oder Gar Nicht“, „Crazy for You“, „Jesus Christ Superstar“, „Chess“, „Ein Käfig voller Narren“, „Die lustige Witwe“, „Frau Luna“, „Der Kirschgarten“, „Highway to Hellas“, „Comedian Harmonists“ und „ Catch me if you can“ zu sehen.

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