Lesung – 75 Jahre Friede und Befreiung

Zweitausend Tage Dachau

Karl Adolf Groß

Zweitausend Tage Dachau

Berichte und Tagebücher des Häftlings Nr. 16921

 

Einführung: Wolfgang Schöllkopf

Gelesen vom Ensemble der Freilichtspiele

In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung, der KZ-Gedenkstätte Schwäbisch Hall-Hessental und dem Molino-Verlag, der das Buch erstmals seit 1946 wieder verlegt.

 

Karl Adolf Groß weiß sofort, was die beiden SS-Männer von ihm wollen. Diese verdammten Postkarten! Aus Protest gegen Martin Niemöllers Verhaftung hatte er Hunderttausende von Postkarten mit Sprüchen des Theologen drucken lassen und über ganz Deutschland verteilt. Dafür soll er selbst ins KZ kommen – 2000 Tage lang.

Auf ganz eigenwillige Weise schildert Groß, geboren 1892 in Schwäbisch Hall, das System KZ in seiner zerstörerischen Sinnlosigkeit, bizarren Normalität und Unmenschlichkeit. Gleichzeitig entdeckt er ausgerechnet dort, was einen Christenmenschen unter all den Herren- und Herdenmenschen ausmacht. Eine literarische Einzelstimme aus dunkelster Zeit und ein Zeugnis des christlichen Widerstands.

Termin

24. April, 19 Uhr Entfällt

Neutermin: 2. Oktober 2020

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.
Der Reinerlös des Abends geht direkt an den Verein KZ-Gedenkstätte Schwäbisch Hall-Hessental.

Veranstaltungsort

Neues Globe